Crowbah #34: Keks & Sühne

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🍪 Crowbah #34: Keks & Sühne

Zweiteiliger Crowbah-Comic auf schwarzem Hintergrund mit Logo „CROWBAH! – Finstere Faxen…“ und Titel „Heute: Keks & Sühne“. In beiden sepiafarbenen Panels stehen Crowbah, eine mürrische humanoide Krähe im Hoodie, ein kleiner schuldbewusster Kobold und eine winzige Kapuzenfigur auf einem gepflasterten Platz vor einer mittelalterlichen Stadtkulisse. Im ersten Panel kritisiert Crowbah die Besessenheit mit der Beichterei, während der kleine Kobold ankündigt, noch etwas zu Oma Shrumple sagen zu müssen. Im zweiten Panel zweifelt Crowbah schweigend, der Kobold stimmt ergeben zu, und aus dem Hintergrund kommt die Anweisung, zwei Bußkekse zu kaufen und ein Finsternunser zu sprechen.

💬 Was passiert?

Crowbah steht mit Grabhold und der Frommbeere auf einem gepflasterten Platz in den Zwischenreichen.

Grabhold ist offenbar wieder einmal in seelische Schieflage geraten. Irgendetwas muss dringend gebeichtet werden, und zwar ausgerechnet etwas, das er wohl bei Oma Shrumple ausgefressen hat. Crowbah betrachtet diese Besessenheit mit der Beichterei mit sichtbarem Unbehagen und merkt an, dass sie sich doch praktisch schon im Jenseits befinden.

Grabhold bleibt davon unbeeindruckt. Schuldgefühle sind in den Zwischenreichen offenbar zäher als altes Wurzelbrot.

Dann meldet sich die Frommbeere zu Wort.

Ihre Lösung ist schlicht, sakral und geschäftlich verdächtig präzise:

Kaufe zwei Bußkekse und sprich ein Finsterunser.

Crowbah glaubt es nicht.

Grabhold nimmt es hin.

Und die Frommbeere wirkt, als habe sie gerade eine völlig normale Dienstleistung erbracht.

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🎉 Der Grabwitz dahinter

Der Witz dieser Folge liegt in der herrlich schiefen Verbindung aus Schuld, Frömmigkeit und Backware.

Grabhold sucht keine Therapie, keine Erklärung und auch keinen echten Ausweg. Er sucht Beichte. Am besten sofort. Wegen eines Vorfalls bei Oma Shrumple. Was genau, bleibt unklar, aber das macht es nur besser.

Crowbah steht daneben als skeptischer Restverstand und fragt sich, warum jemand im Jenseits noch religiöse Verwaltung braucht.

Die Frommbeere beantwortet diese Frage nicht.

Sie verkauft Bußkekse.

Genau darin sitzt der Kern: In den Zwischenreichen wird Erlösung offenbar nicht erarbeitet, sondern portioniert. Zwei Kekse, ein Finsterunser, fertig ist die seelische Zwischenreinigung.

Das ist Glaubenspraxis mit Knusperrand.

Und natürlich funktioniert es, weil Grabhold zu den wenigen Wesen gehört, die eine sprechende Frommbeere wahrscheinlich für eine seriöse Instanz halten.

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💀 Das finstere Fazit

Diese Folge ist ein kleines Denkmal für alle Schuldgefühle, die irgendwann an einem Verkaufsstand landen.

Grabhold will Vergebung.

Crowbah will Abstand.

Die Frommbeere will offenbar nur, dass das Bußgebäck nicht schlecht wird.

Am Ende bleibt die beruhigende Erkenntnis:

Auch in den Zwischenreichen gibt es Trost.

Er kostet vermutlich zwei Kekse.

Und schmeckt nach Sühne.

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