Welcome to Marquet vertont Critical Roles wildesten Kontinent

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

🎼 Marquet bekommt seinen Soundtrack.

📰 Was ist los?
Critical Role hat mit Welcome to Marquet ein neues Fantasy-Soundtrackalbum veröffentlicht. 18 eigens komponierte Stücke führen durch Orte, Gegner und große Motive der Bells-Hells-Kampagne. Gleichzeitig endet damit nach Welcome to Tal’Dorei und Welcome to Wildemount die bisherige Welcome to Exandria-Reihe.

🐛 Was denken wir?
Das funktioniert weit über Fanservice hinaus. Unterschiedliche Komponisten geben Marquet hörbar verschiedene Gesichter, während bekannte Orte und Konflikte zu eigenständigen musikalischen Motiven werden. Besonders schön ist, dass die Stücke ausdrücklich auch in eigenen Actual-Play-Streams eingesetzt werden dürfen.

Jrusars gewaltige Türme, die rote Mondwelt Ruidus, das staubige Hellcatch Valley und jene Kreaturen, die Bells Hells auf ihrer Reise lieber niemals getroffen hätten: Critical Role macht aus Marquet jetzt ein eigenes Fantasy-Soundtrackalbum.

Ein goldener Drache fliegt über einer fantastischen Landschaft von Marquet, während zwei Monde und ein rotes Leuchten den Himmel über hohen Türmen bestimmen.
Welcome to Marquet führt musikalisch durch den Kontinent der Bells-Hells-Kampagne und schließt Critical Roles bisherige Welcome to Exandria-Albumreihe ab. © Critical Role / Cover Art: Kent Davis

Welcome to Marquet ist seit dem 7. Oktober 2026 erhältlich und versammelt 18 eigens für Exandria komponierte Stücke. Gleichzeitig endet damit eine musikalische Reise, die zuvor bereits nach Tal’Dorei und Wildemount geführt hat: Das neue Album bildet den Abschluss der bisherigen Welcome to Exandria-Reihe.

🌍 Marquet bekommt seinen eigenen Klang

Marquet war Ausgangspunkt der dritten großen Critical-Role-Kampagne und die Heimat von Bells Hells. Der Kontinent reicht von riesigen Städten und zerklüfteten Wüsten bis zu alten Ruinen, dunklen Höhlen und Regionen, die noch immer von den Folgen der Calamity geprägt sind.

🎧 Welcome to Marquet – komplettes Album

18 Stücke führen musikalisch durch Marquet, von Jrusar und Hellcatch Valley bis zu Ruidus und den großen Konflikten der Bells-Hells-Kampagne.

Genau diese Bandbreite bildet das Album ab. Die Musik soll dabei weniger wie eine Sammlung beliebiger Fantasytracks funktionieren und stärker Orte, Figuren und Erinnerungen aus der Kampagne musikalisch verankern. Schon die Titelliste liest sich deshalb beinahe wie eine kleine Reise durch Campaign 3.

🌙 Zwei Monde machen den Anfang

Auf das titelgebende Welcome to Marquet von Colm McGuinness folgt mit Big Moon, Little Moon von Neal Acree sofort eine Anspielung auf eines der auffälligsten Himmelsmerkmale Exandrias.

Danach geht es immer tiefer in bekannte Schauplätze und Stimmungen. Heartmoor Hamlet und Yios (City of Flowing Light) stammen von Ghiya Rushidat, während Omar Fadel mit Hellcatch Valley einer der kargsten Regionen Marquets einen eigenen Klang gibt.

Damit bleibt das Album nicht bei einer einzigen orchestralen Grundfarbe. Unterschiedliche Komponisten dürfen verschiedene Teile des Kontinents hörbar voneinander absetzen.

Banner für den Spotify-Kanal von Fantasykosmos: Links das goldene Fantasykosmos-Logo und die große Headline „JETZT KLINGT’S EPISCH!“, darunter ein Hinweis auf Playlists, Metal, Magic und mehr auf Spotify. Rechts stehen Crowbah und Grabhold vor magischen Lautsprechern mit grün leuchtenden Klangwellen, eingebettet in eine düstere Fantasylandschaft mit Mond, Burgruinen und Fackeln.

👁️ Manche Erinnerungen klingen weniger freundlich

Natürlich wäre ein Bells-Hells-Soundtrack ziemlich unvollständig, wenn er ausschließlich schöne Landschaften vertonen würde. The Shade Mother’s Den, Nightmare King und The Betrayer Gods greifen deutlich düsterere Teile der Kampagne auf. Später folgen Stücke wie Ruby Vanguard, Deathwish und The Bloody Bridge, deren Titel bereits ziemlich genau verraten, dass Marquet nicht ausschließlich aus hübschen Sonnenuntergängen und Tavernenmusik besteht.

Gerade diese Mischung gehört zu Critical Role. Abenteuer, Horror, große Fantasy und völliges Chaos liegen in Exandria traditionell nur wenige Würfelwürfe auseinander.

🔴 Ruidus wirft seinen Schatten

Auch die großen kosmischen Entwicklungen der dritten Kampagne finden ihren Platz. Red Rising, Tangled Leylines und The Reilora führen musikalisch in jene Bereiche, in denen Bells Hells längst weit über gewöhnliche Abenteurerprobleme hinausgeraten waren.

Den Abschluss bildet schließlich The Moon of Ill-Omen von Karem Salem. Damit endet das Album ausgerechnet bei jenem roten Mond, der über weite Strecken zum bedrohlichen Fixpunkt der gesamten Kampagne wurde. Das ist ein ziemlich passender Schlusspunkt. Eine Reise, die in Marquet begann, endet musikalisch mit einem Blick nach oben.

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🎻 Sechs Namen für einen Kontinent

An Welcome to Marquet arbeiten Neal Acree, Omar Fadel, Colm McGuinness, Ghiya Rushidat, Karem Salem und Hexany Audio. Innerhalb des Hexany-Teams ist Matthew Carl Earl beteiligt.

Produziert wurde das Album von Maxwell James, während Laura Katz als Music Supervisor fungiert. Das Artwork stammt von Kent Davis. Die Vielzahl der Komponisten ist dabei durchaus sinnvoll. Ein Kontinent wie Marquet sollte musikalisch schließlich nicht so wirken, als spiele in jeder Stadt zufällig dasselbe Orchester hinter der nächsten Düne.

🧭 Drei Kontinente, drei Klangwelten

Mit Welcome to Marquet endet zugleich die bisherige Welcome to Exandria-Albumreihe. Den Anfang machte Welcome to Tal’Dorei, anschließend folgte Welcome to Wildemount. Jedes Album sollte jene Region musikalisch einfangen, in der eine der großen Critical-Role-Kampagnen ihren Anfang nahm.

Marquet schließt diesen Kreis nun mit Bells Hells. Damit besitzen Vox Machina, Mighty Nein und Bells Hells gewissermaßen jeweils ihren eigenen musikalischen Heimathafen innerhalb Exandrias.

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🎲 Musik für den eigenen Spieltisch

Das Album ist außerdem ausdrücklich dafür gedacht, auch außerhalb von Critical Role am Spieltisch weiterzuleben. Wer eigene Pen-and-Paper-Runden streamt, darf die Stücke in Actual-Play-Produktionen verwenden, sofern auf das Album verwiesen wird.

Das ist bei Fantasy-Soundtracks ein ziemlich schöner Zusatz. Viele solcher Alben funktionieren hervorragend als Hintergrundmusik für eigene Kampagnen, bewegen sich rechtlich bei gestreamten Runden aber schnell in unangenehmen Grauzonen.

Hier ist diese Nutzung bewusst vorgesehen. Marquet darf also auch dann im Hintergrund weiterklingen, wenn am Tisch längst niemand mehr weiß, wo Exandria überhaupt liegt.

🌌 Der letzte musikalische Halt in Exandria

Dass die Reihe mit Marquet endet, passt gut. Campaign 3 hat den Kontinent nicht nur als neue Kulisse eingeführt, sondern seine Geschichte immer weiter mit den großen kosmischen Konflikten Exandrias verbunden.

Die 18 Stücke bilden deshalb keine bloße musikalische Landkarte. Sie reichen vom kleinen Ort bis zu Göttern, Monden und Bedrohungen, die weit über Marquet hinausreichen.

Wer Bells Hells über Jahre begleitet hat, dürfte entsprechend etliche Titel sofort mit bestimmten Momenten verbinden. Für alle anderen bleibt immer noch ein eigenständiges Fantasyalbum, das ausdrücklich dafür gebaut wurde, imaginäre Welten größer klingen zu lassen.

Und manchmal braucht eine gute Kampagne eben keine weitere Miniatur.

Dann braucht sie einfach eine Menge Streicher.

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