Aufsitzen im Untergrund: Core Keeper bringt Reittiere, neues Biom und Magie-Umbau

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Der Untergrund bekommt Reitverkehr

📰 Was ist los?
Core Keeper 1.3: Riders of the Underground startet am 21. September mit reitbaren Nutztieren, neuem Moss-Unterbiom, Orex, Hookshot, neuen Haustieren sowie größeren Änderungen an Mage und Summoner.

🐛 Was denken wir?
Das ist erstaunlich viel Update für eine Meldung, die man problemlos mit „jetzt kann man Kühe reiten“ zusammenfassen könnte. Gerade die Summoner-Änderungen und der Hookshot dürften den Alltag deutlich stärker verändern als der erste Gag vermuten lässt.

Bisher konnte man in Core Keeper graben, bauen, kämpfen, angeln, kochen und ganze unterirdische Siedlungen hochziehen. Ab heute kommt eine weitere entscheidende Fähigkeit hinzu: auf dem Vieh davonreiten.

Mehrere Figuren aus Core Keeper erkunden gemeinsam eine unterirdische Fantasywelt, schmieden, kochen, angeln und arbeiten vor großen leuchtenden Maschinen und Kreaturen.
Core Keeper baut seinen Untergrund weiter aus: Mit Riders of the Underground kommen Reittiere, neue Gebiete und umfangreiche Änderungen an mehreren Spielsystemen. © Pugstorm / Fireshine Games

Pugstorm veröffentlicht am 21. September das kostenlose Update Riders of the Underground. Version 1.3 ist der erste große Schritt der neuen Road to the Maw und erweitert das Survival-RPG an mehreren Stellen gleichzeitig: Reisen wird schneller, ein neues Unterbiom öffnet sich, neue Kreaturen ziehen ein und zwei Magie-Spielweisen werden gründlich umgebaut.

Die Versionsdatenbank führt 1.3.0.1 bereits als heute veröffentlicht und enthält die vollständigen Änderungen. Der offizielle Steam-Launchpost selbst war bei unserem Check allerdings noch nicht nachgezogen. Inhaltlich ist der Patch damit praktisch da; beim ganz harten „jetzt live“ würde ich trotzdem noch auf Pugstorms eigenen Schalter warten.

🐂 Kühe werden jetzt offiziell zu Verkehrsmitteln

Die sichtbarste Neuerung sind Reittiere. Ab Version 1.3 kann grundsätzlich jedes Nutzvieh mit einem Sattel ausgerüstet und anschließend geritten werden. Das funktioniert angenehm unkompliziert: Sattel in die Hand, Tier auswählen, aufsitzen. Zusätzlich lässt sich festlegen, ob das Tier nach dem Absteigen stehen bleibt, frei herumläuft oder seinem Besitzer folgt. Der Sattel kann später wieder entfernt werden.

Das klingt zunächst nach einer charmanten Komfortfunktion, dürfte aber gerade in größeren Welten einiges verändern. Wer schon einmal kilometerweit durch bereits bekannte Tunnel zurücklaufen musste, weiß, dass Fortbewegung in Core Keeper irgendwann weniger Abenteuer und mehr Arbeitsweg wird. Jetzt bekommt dieser Arbeitsweg Hörner aufgesetzt.

🎬 Aufsitzen und ab in den Untergrund

Der offizielle Trailer zu Core Keeper: Riders of the Underground zeigt die neuen Reittiere, das Moss-Unterbiom und weitere Inhalte von Update 1.3. Wer bisher zu Fuß durch seine Tunnel musste, bekommt jetzt deutlich mehr Möglichkeiten, Strecke zu machen.

🌿 Das Moss-Unterbiom wächst in den Forgotten Ruins

Auch die Welt selbst wird erweitert. In den Forgotten Ruins erscheint künftig das neue Moss-Unterbiom, eine deutlich grünere und ruhigere Zone mit üppiger Vegetation. Dort lebt auch Orex, eine neue dinosaurierartige Nutztierart, die sich ebenfalls satteln lässt.

Pugstorm beschreibt das Gebiet bewusst als friedlicheren Kontrast zu vielen gefährlicheren Teilen des Untergrunds. Das bedeutet allerdings nicht, dass Update 1.3 insgesamt plötzlich auf Wellnessurlaub umstellt.

Zu den neuen Inhalten gehören außerdem zusätzliche Gegner, neue Waffen, Rüstungsteile, Ringe, Halsketten und weitere Ausrüstung. Der Untergrund bleibt also gefährlich. Er bekommt nur etwas mehr Moos.

🪝 Der Hookshot spart Brückenbau

Neben den Reittieren kommt ein zweites Fortbewegungswerkzeug hinzu: der Hookshot. Mit ihm lassen sich bestimmte Lücken und Abgründe überqueren, sofern ein geeigneter Ankerpunkt vorhanden ist. Dadurch müssen Spieler nicht mehr für jede kleine Unterbrechung des Weges sofort Bodenplatten oder Brückenmaterial hervorholen.

Gerade zusammen mit Mounts wirkt das wie ein bewusster Umbau des gesamten Reisegefühls. Riders of the Underground will weniger Zeit damit verbringen lassen, bereits bekannte Strecken mühsam erneut abzulaufen, und mehr Möglichkeiten geben, sich spontan durch die Welt zu bewegen. Mit anderen Worten: Das Höhlenleben bekommt endlich Infrastruktur.

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🔮 Summoner bleiben jetzt länger in Gesellschaft

Deutlich tiefer greifen die Änderungen beim Summoner. Beschworene Minions verschwinden künftig nicht mehr automatisch nach einer bestimmten Zeit. Sie bleiben dauerhaft bestehen, bis der Spieler sie selbst entfernt. Gleichzeitig fällt die bisherige Abklingzeit für neue Beschwörungen weg, und die maximale Zahl verfügbarer Minions kann auf einmal erzeugt werden.

Dafür wurden auch Talente im Beschwörungsbaum angepasst. Das klingt nach einer relativ kleinen Regeländerung, verändert die Spielweise aber erheblich. Wer als Summoner unterwegs ist, muss seine Armee nicht ständig neu auffüllen und kann stärker mit einer dauerhaft aufgebauten Begleitergruppe arbeiten. Das ist ungefähr der Punkt, an dem aus „Magier mit kleinen Helfern“ langsam „unterirdischer Personalchef“ wird.

✨ Auch Mage bekommt Aufmerksamkeit

Pugstorm hat außerdem größere Änderungen am Mage-Spielstil angekündigt. Schon im ursprünglichen Preview wurde ausdrücklich von Verbesserungen an Mage und Summoner gesprochen. Dazu kommen neue Waffen, Rüstungen, Accessoires und zahlreiche Balancing-Anpassungen.

Die vollständige Patchliste ist deutlich umfangreicher als die ersten Teaser vermuten ließen und betrifft neben Kampfsystemen auch Komfortfunktionen.

Unter anderem gibt es neue Möglichkeiten zum Wechseln von Loadouts, besser vergleichbare Ausrüstung, anpassbare Cursor- und Fadenkreuzanzeigen sowie Verbesserungen für Fahrzeuge wie Boote, Minecarts und Go-Karts. Das Update ist also wesentlich breiter angelegt als „jetzt mit Reittieren“.

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🐸 Neue Haustiere und mehr Ausrüstung

Auch Sammler bekommen Arbeit. Pugstorm hatte bereits vorab mehrere neue Haustiere angekündigt, jeweils mit eigenen Fähigkeiten. Dazu kommen zehn neue Rüstungsteile, 15 Ringe, 15 Halsketten, neue Taschen, Waffen und Gegner.

Damit greift Version 1.3 praktisch in fast jeden Bereich des Spiels hinein: Mobilität, Kampf, Charakterbuilds, Begleiter, Weltstruktur und Komfort. Für ein kostenloses Zwischenupdate ist das ziemlich ordentlich. Und es ist erst der Anfang.

🕳️ Der Weg zum Maw beginnt erst

Riders of the Underground ist der erste Teil der neuen Road to the Maw. Danach folgen Update 1.4: Trials of the Depths und 1.5: Beyond the Breach. Pugstorm beschreibt 1.4 als stärker auf Herausforderung und Endgame ausgerichtet, während 1.5 schließlich eine komplett neue Region jenseits von Breaker’s Reach öffnen soll.

Version 1.3 ist damit eher der Umbau der Grundlagen: schneller reisen, neue Systeme stabilisieren und das Spiel auf die kommenden größeren Inhalte vorbereiten.

Und offenbar war der entscheidende erste Schritt Richtung kosmischer Tiefenbedrohung tatsächlich: Sattel auf die Kuh.

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