Control Resonant legt seinen Albtraum offen – kompletter Soundtrack jetzt im Stream

🧐 Im Fantasykosmos suchen

Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Das Remedyverse spukt jetzt aus dem Lautsprecher

📰 Was ist los?
Petri Alankos kompletter Original-Soundtrack zu CONTROL Resonant ist erschienen. Das Album umfasst 13 Stücke und steht unter anderem über Spotify, Apple Music und YouTube Music bereit.

🐛 Was denken wir?
Der Reiz liegt darin, wie eng Musik und Welt miteinander verzahnt sind. Alanko behandelt Dylans und Jesses Geschichte ebenso musikalisch wie das paranormale Chaos selbst und baut aus elektronischen Texturen, verfremdeten Geräuschen und emotionalen Themen einen Score mit eigener Identität.

Die paranormale Katastrophe von Manhattan darf ab sofort auch ohne Bildschirm weitergehen. Remedy hat den vollständigen Original-Soundtrack zu CONTROL Resonant veröffentlicht: 13 Stücke von Petri Alanko stehen jetzt weltweit über Spotify, Apple Music und YouTube Music bereit.

Mann steht vor einer zerstörten, schwebenden Stadtlandschaft mit roten Energierissen und einem gewaltigen leuchtenden Portal am Himmel.
Petri Alankos Soundtrack zu CONTROL Resonant verbindet emotionale Themen mit einer Welt aus paranormaler Verzerrung, Maschinenklängen und Science-Fiction. © Fantasykosmos / KI-generiert / manuell nachbearbeitet

Alanko knüpft dabei an die eigentümliche Klangsprache des ersten Control an, verschiebt ihren Schwerpunkt jedoch stärker auf Dylan und Jesse Faden. Elektronische Flächen, verfremdete Geräusche und emotionalere Motive begleiten damit eine Geschichte, die unter all dem kosmischen Chaos sehr stark von Geschwistern, Verlust und Erinnerung handelt.

🌫️ CONTROL klang noch nie nach einer normalen Welt

Schon das erste Control lebte davon, dass Musik und Sounddesign kaum sauber voneinander zu trennen waren. Räume summten, Maschinen klangen falsch und elektronische Texturen vermittelten ständig das Gefühl, dass im Oldest House etwas neben der bekannten Realität existierte.

Für CONTROL Resonant führt Alanko dieses Prinzip weiter. Der Score soll weniger wie eine klassische Sammlung orchestraler Themen funktionieren und stärker wie ein akustischer Bestandteil jener verzerrten Welt, durch die Dylan sich bewegt.

Dadurch kann Musik gleichzeitig Atmosphäre, psychologischer Zustand und Hinweis auf etwas Paranormales sein.

🎬 Petri Alanko – Sibling Theme aus CONTROL Resonant

Dylan und Jesse stehen im Mittelpunkt eines der emotionalsten Motive des offiziellen Soundtracks zu CONTROL Resonant.

🧠 Dylan bekommt eine andere Klangwelt als Jesse

Im Zentrum von CONTROL Resonant steht Dylan Faden, und entsprechend verändert sich auch die musikalische Perspektive. Seine Erfahrungen, seine Verletzlichkeit und die Suche nach der verschwundenen Jesse geben dem Soundtrack einen persönlicheren Unterbau.

Alanko hat beschrieben, wie eng er die Musik an die emotionale Entwicklung beider Geschwister gekoppelt hat. Die großen paranormalen Ereignisse bleiben wichtig, doch darunter liegt ständig die gemeinsame Vergangenheit zweier Menschen, deren Leben schon als Kinder auseinandergerissen wurde.

Gerade deshalb arbeitet der Score nicht ausschließlich mit Bedrohung. Zwischen den härteren Passagen entstehen immer wieder ruhigere Momente, in denen Erinnerung und Verlust viel stärker nach vorn rücken.

🔧 Plastikeimer, Fundstücke und Klänge, die eigentlich keine Instrumente sind

Bei der Produktion blieb Alanko seiner Vorliebe für ungewöhnliche Klangquellen treu. Statt ausschließlich auf traditionelle Instrumente und digitale Synthesizer zu setzen, arbeitete er mit gefundenen Geräuschen, Alltagsgegenständen, alten Aufnahmen und stark verfremdetem Ausgangsmaterial.

Genau solche Experimente passen zu CONTROL Resonant. Ein Gegenstand kann dort schließlich jederzeit mehr sein, als seine äußere Form vermuten lässt – warum sollte ausgerechnet ein Klang zuverlässig das bleiben, was er ursprünglich einmal war?

Durch Bearbeitung, Schichtung und elektronisches Sounddesign entstehen daraus Texturen, bei denen häufig kaum noch erkennbar ist, wo Instrument endet und Geräusch beginnt.

Banner für den Spotify-Kanal von Fantasykosmos: Links das goldene Fantasykosmos-Logo und die große Headline „JETZT KLINGT’S EPISCH!“, darunter ein Hinweis auf Playlists, Metal, Magic und mehr auf Spotify. Rechts stehen Crowbah und Grabhold vor magischen Lautsprechern mit grün leuchtenden Klangwellen, eingebettet in eine düstere Fantasylandschaft mit Mond, Burgruinen und Fackeln.

🫂 Sibling Theme führt direkt zu Dylan und Jesse

Besonders eng mit den beiden Geschwistern verbunden ist Sibling Theme (Broken Conduit). Das Stück greift musikalische Ideen auf, die mit Dylan und Jesse verknüpft sind, und verarbeitet sie wesentlich zurückhaltender als die großen Actionpassagen des Spiels.

Gerade diese Zurückhaltung macht den Track interessant. Die Beziehung der beiden wird nicht mit einer gigantischen Heldensuite zugedeckt, sondern bekommt Raum für beschädigte Erinnerungen, Distanz und jene Nähe, die trotz allem nie vollständig verschwunden ist.

🎤 The One I Once Knew bringt erstmals eine Stimme nach vorn

Auch Gesang spielt auf dem Album eine besondere Rolle. The One I Once Knew mit Amelia Jones verbindet Alankos elektronische Klangwelt mit einer deutlich unmittelbareren emotionalen Ebene.

Der Song kreist um Verlust, Erinnerung und die Suche nach einem Menschen, der sich beinahe wie ein verlorener Teil des eigenen Selbst anfühlt. Damit greift er ziemlich direkt jene Beziehung auf, die CONTROL Resonant unter seiner Science-Fiction- und Horroroberfläche antreibt.

Gerade im Kontrast zu den abstrakteren Instrumentalstücken bekommt der Soundtrack dadurch einen starken menschlichen Abschluss.

🎛️ Dreizehn Stücke zwischen Maschine, Erinnerung und Paranormalität

Der vollständige Score umfasst 13 Tracks und spannt den Bogen von zurückgenommenen Charakterthemen bis zu deutlich aggressiveren elektronischen Passagen. Statt sich nur auf atmosphärische Drones zu verlassen, wechselt Alanko immer wieder zwischen Melodie, Rhythmus, Geräusch und kontrollierter akustischer Überforderung.

Damit funktioniert das Album auch losgelöst vom Spiel erstaunlich gut als eigene Klangreise. Wer CONTROL Resonant kennt, hört natürlich Figuren, Orte und Szenen mit; wer das Spiel noch nicht erlebt hat, bekommt trotzdem eine ziemlich eigenwillige Mischung aus elektronischer Musik, Sounddesign und düsterer Science-Fiction-Atmosphäre.

Der komplette CONTROL Resonant (Original Soundtrack) ist ab sofort über die großen Streamingdienste verfügbar.

Banner für den Newsletter im Fantasykosmos mit Gandalf, der den Leser nicht vorbeilässt,
Das Sterneorakel von Elyra sieht in deine Zukunft. DIe Sternengöttin vor blauem Hintergrund.