Clayface verliert endgültig sein Gesicht – DC dreht den Body Horror auf
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Dieses Gesicht braucht dringend eine zweite Meinung
📰 Was ist los?
DC Studios hat den finalen Trailer zu Clayface veröffentlicht. Der Film zeigt Matt Hagens Weg vom aufstrebenden Schauspieler zum formwandelnden Monster und rückt die grotesken körperlichen Folgen seiner Behandlung jetzt deutlich stärker in den Vordergrund.
🐛 Was denken wir?
Der spannende Punkt ist längst nicht mehr, dass DC „auch mal Horror“ versucht. Die Fähigkeit von Clayface wird hier tatsächlich wie eine körperliche Katastrophe behandelt. Wenn Watkins diesen Kontrollverlust genauso unangenehm durchzieht, wie der Trailer verspricht, könnte das einer der eigenwilligsten Filme des neuen DCU werden.
Wenn der eigene Körper plötzlich beschließt, nur noch eine grobe Empfehlung zu sein, hat man vermutlich größere Probleme als schlechte Presse.

Der finale Trailer zu Clayface ist da und macht endgültig klar, wie ernst DC Studios den Horror-Ansatz nimmt. Der Film erzählt Matt Hagens Absturz vom aufstrebenden Schauspieler zum formwandelnden Monster und zeigt jetzt deutlich mehr von den grotesken Folgen jenes experimentellen Verfahrens, das sein zerstörtes Gesicht zunächst wiederherstellt – und anschließend seine gesamte körperliche Identität zerlegt.
🎭 Erst kommt die Karriere, dann das Gesicht
Matt Hagen arbeitet sich vom Kind aus Gotham bis zum Hollywood-Hauptdarsteller hoch. Dann wird seine Karriere brutal beendet: Ein Gangster lässt ihn entstellt zurück, sein Umfeld verschwindet und Hagen greift nach der letzten medizinischen Möglichkeit, die ihm bleibt.
Das experimentelle Verfahren funktioniert zunächst erschreckend gut. Sein Gesicht kehrt zurück, doch damit beginnt erst der eigentliche Horror. Hagens Körper wird zunehmend formbar, seine Wahrnehmung bricht auseinander und aus dem Schauspieler, der von seinem Äußeren lebte, wird eine Kreatur, die jedes Äußere annehmen kann.
🎬 Das Gesicht hält nicht mehr
Der finale Trailer zu Clayface zeigt Matt Hagens Verwandlung vom gefeierten Schauspieler zum formwandelnden Albtraum – mit deutlich mehr Body Horror als zuvor.
🩸 DC meint Body Horror diesmal tatsächlich wörtlich
Der finale Trailer geht erheblich stärker auf die körperliche Transformation ein. Haut verzieht sich, Gesichtszüge verlieren ihre Stabilität und Hagen versucht verzweifelt, Kontrolle über einen Körper zu behalten, der immer weniger nach menschlichen Regeln funktioniert. Selbst scheinbar harmlose Bewegungen bekommen dadurch etwas unangenehm Organisches.
Gerade darin liegt der interessanteste Bruch mit dem üblichen Superheldenfilm. Clayfaces Fähigkeit, seine Gestalt zu verändern, wäre in einem anderen Film vermutlich vor allem ein spektakulärer Effekt. James Watkins behandelt sie wie eine Krankheit, eine Verstümmelung und schließlich wie einen Verlust des eigenen Selbst.
🔪 Der Horror kommt vor dem Superhelden
DC Studios bezeichnet Clayface als seinen ersten echten Ausflug in den Horror-Thriller. Der Film trägt ein R-Rating für starke blutige Gewalt, Gore, Sprache, Nacktheit und kurzen Drogenkonsum.
Regie führt James Watkins, der mit Eden Lake, The Woman in Black und Speak No Evil ohnehin genug Erfahrung mit ausgesprochen ungemütlichen Situationen gesammelt hat. Das Drehbuch stammt von Mike Flanagan und Hossein Amini, die Geschichte ursprünglich von Flanagan.
🧠 Der Verlust des Gesichts ist nur der Anfang
Der Film interessiert sich dabei offenbar weniger für die Frage, wie mächtig Clayface werden kann, als dafür, was diese Fähigkeit mit Hagen macht. DC beschreibt die Geschichte ausdrücklich als Abstieg eines Mannes, der Identität und Menschlichkeit verliert, während Liebe, Ehrgeiz und wissenschaftliche Hybris immer stärker ineinandergreifen.
Das passt ungewöhnlich gut zur Figur. Für einen Schauspieler ist das Gesicht Arbeitsmittel, Marke und Identität zugleich. Ausgerechnet ihm die Fähigkeit zu geben, jedes Gesicht zu besitzen und dadurch das eigene zu verlieren, ist eine ziemlich elegante Horrorgeschichte.
🦇 Gotham bekommt eine andere Sorte Monster
Clayface gehört zum neuen DCU und existiert damit im selben Universum wie die übrigen aktuellen DC-Projekte. Trotzdem wirkt der Film bislang bewusst kleiner, schmutziger und intimer als das typische Superheldenspektakel.
Batman muss dafür nicht einmal durchs Bild schwingen. Gotham reicht als Hintergrund vollkommen aus: eine Stadt, in der Ruhm, Gewalt und wissenschaftlicher Größenwahn offenbar problemlos denselben Fahrstuhl nehmen können.
📅 Ende Oktober wird es klebrig
Clayface startet am 23. Oktober 2026 in den nordamerikanischen Kinos; der internationale Kinostart beginnt bereits ab dem 21. Oktober.
Der finale Trailer macht jedenfalls eine Sache ziemlich deutlich: DC versucht hier tatsächlich keinen Superheldenfilm mit ein paar Horrorfiltern. Watkins baut aus einer klassischen Batman-Schurkenfigur einen Body-Horror-Film über einen Mann, dessen größter Wunsch zunächst darin besteht, wieder auszusehen wie früher. Das geht ja vielen von uns mittlerweile ähnlich.





