Clawed öffnet die Tore: Dieser Dinosaurier-Park hätte besser geschlossen bleiben sollen

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Der Dino-Park hat wieder geöffnet. Aus irgendeinem Grund.

📰 Was ist los?
Clawed ist heute tatsächlich auf Steam erschienen. Das Survival-Horror-Spiel schickt Spieler allein oder im Online-Koop durch den verlassenen Dinosaurier-Park Prehistoria. Rätsel, Ressourcen, Waffen, unterirdische Anlagen und mehrere prähistorische Raubtiere gehören zum Ausflugsprogramm. Zum Start kostet das Spiel 18,44 Euro.

🐛 Was denken wir?
Dinosaurier-Survival-Horror ist eines dieser Konzepte, bei denen erstaunlich schwer zu verstehen ist, weshalb wir nicht jedes Jahr fünf davon bekommen. Clawed wirkt sichtbar nach Indie-Produktion, besitzt mit dem großen Freizeitpark, zwei Spielmodi und Koop aber genug eigenes Fleisch auf den Knochen. Den Survival Mode mit Wetter, Hunger, Durst und zufälligen Dino-Begegnungen finde ich dabei fast interessanter als den reinen Shooter-Anteil. Nur die komplett fehlende deutsche Lokalisierung ist schade.

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🩸 Clawed öffnet die Tore: Dieser Dinosaurier-Park hätte besser geschlossen bleiben sollen

Verlassene Vergnügungsparks besitzen grundsätzlich einen überschaubaren Unterhaltungswert. Verlassene Vergnügungsparks mit Spinosauriern schaffen es allerdings erstaunlich zuverlässig, die Lage noch einmal zu verschlechtern.

Genau dort setzt Clawed an. Das Dinosaurier-Survival-Horror-Spiel von Flatrock Games ist heute für PC erschienen und öffnet die Tore von Prehistoria, einem heruntergekommenen Themenpark, dessen Betreiber bei der Personalplanung offenbar irgendwann beschlossen haben, sämtliche Sicherheitskräfte durch prähistorische Raubtiere zu ersetzen.

Ein bewaffneter Mann kauert zwischen Bambus und hohem Gras, während vor ihm ein Dinosaurier nahe einer hölzernen Brücke durch einen überwucherten Park läuft.
Ein Gewehr, viel Vegetation und etwas mit deutlich zu vielen Zähnen: In Clawed wird der verlassene Themenpark Prehistoria zum Survival-Horror-Schauplatz.
© Flatrock Games

🦖 Willkommen in Prehistoria. Bitte nicht füttern.

Die Ausgangslage besitzt deutliche Jurassic Park-Gene: Auf einer verdeckten Mission dringen Spieler in den verlassenen Park ein, durchsuchen Gebäude und Gehege nach Ressourcen, lösen Rätsel und versuchen herauszufinden, welche Geheimnisse zwischen den überwucherten Attraktionen liegen.

Dabei bleibt es nicht bei ein paar Velociraptoren hinter dekorativ kaputten Zäunen. Prehistoria umfasst unterschiedliche Biome, unterirdische Tunnelsysteme und sogar aquatische Bereiche. Zu den bestätigten Bewohnern gehören unter anderem Utahraptor, Spinosaurus und Deinosuchus.

Dass irgendwo menschliche Überreste und Dinosaurierkadaver herumliegen, erwähnt die Steam-Seite ebenfalls.

Die Besucherbewertungen des Parks dürften überschaubar ausgefallen sein.

🎬 Prehistoria öffnet seine Tore

Der offizielle Trailer zeigt den verlassenen Dinosaurier-Park, Survival-Horror, bewaffnete Erkundung und einige Bewohner mit ausgesprochen schlechten Manieren.

🔫 Rätseln, plündern und gelegentlich zurückschießen

Clawed verbindet klassische Survival-Horror-Elemente mit Action. Ressourcen müssen gefunden, Umgebungsrätsel gelöst und Dinosaurier mit Schusswaffen bekämpft werden. Flatrock beschreibt das Spiel selbst ausdrücklich als Mischung aus Action-Adventure und Survival Horror.

Wer seine schlechten Entscheidungen gern in Gesellschaft trifft, kann das Abenteuer außerdem im Online-Koop spielen. Freunde dürfen gemeinsam den Park erkunden, Dinosaurier bekämpfen und Rätsel lösen; alternativ lässt sich die gesamte Sache allein angehen.

🌧️ Der Survival Mode macht selbst das Wetter zum Problem

Zusätzlich gibt es zwei unterschiedliche Spielvarianten. Der Classic Mode liefert das ursprüngliche Horror-Abenteuer. Wer findet, dass bewaffnete Raubtiere aus der Kreidezeit noch keine ausreichende Belastung darstellen, bekommt im Survival Mode weitere Beschäftigung.

Dort müssen zusätzlich Hunger und Durst berücksichtigt werden. Dynamisches Wetter, ein kompletter Tag-Nacht-Zyklus und zufällige Dinosaurierbegegnungen verändern den Ablauf ebenfalls.

Ein nächtlicher Stromausfall wäre damit vermutlich noch unangenehmer als gewöhnlich.

Wobei „gewöhnlich“ in einem Park voller Dinosaurier ohnehin ein ehrgeiziger Begriff ist.

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💰 Zum Start günstiger – allerdings nur auf Englisch

Clawed kostet auf Steam regulär 20,49 Euro. Bis zum 27. August gilt ein Startnachlass von zehn Prozent, wodurch der Preis derzeit bei 18,44 Euro liegt.

Deutsche Texte fehlen bislang vollständig. Steam führt ausschließlich Englisch für Benutzeroberfläche und Sprachausgabe. Ebenfalls noch viel zu früh ist es für Aussagen zur Qualität: Wenige Stunden nach Veröffentlichung hat das Spiel erst eine Handvoll Nutzerrezensionen gesammelt und noch keine offizielle Bewertungszusammenfassung erhalten.

Für Dino-Horror-Fans bleibt damit zunächst vor allem die ziemlich reizvolle Grundidee: ein kompletter verlassener Themenpark, Survival-Systeme, Koop und genügend ausgestorbene Tiere, die offenbar nichts von ihrem Aussterben wissen wollen.

Prehistoria hat wieder geöffnet.

Die Haftungsausschlusserklärung dürfte mehrere Erdzeitalter umfassen.

Nichts als die Wahrheit. Schmaler Banner für den Arkanen Moosverhetzer. Ein Moosling mit Blatthelm, der wütend eine Propagangazeitung liest.