Children of Blood and Bone: Autorin Tomi Adeyemi distanziert sich von Filmadaption

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Wenn die Autorin den Zauberstab fallen lässt

📰 Was ist los?
Tomi Adeyemi hat sich öffentlich von der kommenden Filmadaption von Children of Blood and Bone distanziert. Sie will den Film nach eigenen Angaben nicht ansehen und verweist auf Konflikte hinter den Kulissen. Die Verfilmung soll im Januar 2027 starten und hat unter anderem Thuso Mbedu, Amandla Stenberg, Viola Davis, Idris Elba und Regina King im Cast.

🐛 Was denken wir?
Das ist schon eine ziemlich bittere Form von Fantasy-Magie: Da wird eine große Romanwelt für die Leinwand beschworen, und die Autorin legt vor dem Kinostart den Stab nieder. Für den Film muss das nichts endgültig entscheiden, aber es verändert die ganze Aura. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Orïsha, Magie und Rebellion, sondern auch um die alte Hollywood-Frage, was von einer Geschichte übrig bleibt, wenn ihre Schöpferin nicht mehr mit ihr im selben Raum stehen will.

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🩸 Children of Blood and Bone: Autorin Tomi Adeyemi distanziert sich von Filmadaption

Das ist für eine Fantasy-Verfilmung ungefähr der Moment, in dem im Thronsaal nicht nur die Fackeln flackern, sondern auch noch die Decke verdächtig knirscht. Tomi Adeyemi, Autorin von Children of Blood and Bone, hat sich öffentlich von der kommenden Filmadaption ihres eigenen Romans distanziert. Sie will den Film nach eigenen Angaben nicht ansehen und verweist auf Konflikte hinter den Kulissen.

Eine junge Magierin steht in einer afrikanisch inspirierten Fantasywelt vor einem zerbrochenen Kinovorhang, während goldene Magie und dunkle Schatten aufeinandertreffen.

Damit bekommt die Verfilmung schon vor dem Kinostart eine ziemlich schwere Hypothek. Denn Children of Blood and Bone ist nicht irgendein austauschbarer Fantasy-Stoff, den ein Studio aus dem Regal zieht, einmal durch den Effektwolf dreht und dann mit dramatischer Trommelmusik auf die Leinwand wirft. Adeyemis Roman war ein international stark beachteter Fantasy-Erfolg, verwurzelt in einer afrikanisch inspirierten Welt voller Magie, Unterdrückung, Zorn und Aufbruch.

Wenn sich ausgerechnet die Autorin öffentlich vom Film löst, ist das mehr als ein kleiner Schatten am Rand des Plakats. Das ist ein Riss im Fundament.

🎬 Offizielles Video

Das offizielle Title Reveal zu Children of Blood and Bone kündigt die kommende Fantasy-Verfilmung für Januar 2027 an.

🔥 Große Besetzung, große Erwartungen, großer Bruch

Der Film soll im Januar 2027 starten und bringt eine auffällig prominente Besetzung mit. Unter anderem sind Thuso Mbedu, Amandla Stenberg, Viola Davis, Idris Elba und Regina King dabei. Auf dem Papier klingt das nach Prestige-Fantasy mit schwerem Hollywood-Geschütz: große Namen, große Welt, große Vorlage.

Genau deshalb wirkt der öffentliche Bruch so heikel. Fantasy-Verfilmungen leben nicht nur von Kulissen, Kostümen und Kampfchoreografie. Sie leben davon, dass die Welt innerlich trägt. Wenn die Schöpferin der Vorlage sagt: Ich gehe da raus, ich sehe mir das nicht an, ich verbinde meinen Namen nicht länger damit – dann sitzt plötzlich ein sehr großer, sehr schweigsamer Drache im Raum.

Natürlich kann der Film trotzdem funktionieren. Gute Filme sind manchmal aus schwierigen Produktionsgeschichten entstanden. Aber der Ton ist gesetzt: Children of Blood and Bone startet nicht mehr nur als heiß erwartete Adaption, sondern als Film mit sichtbarer Vorgeschichte. Und die ist im Moment fast dramatischer als jeder Trailer.

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