Centaur Riders: Der letzte Zentaur sattelt auf
🧐 Im Fantasykosmos suchen

Der letzte Zentaur sucht seine Geschichte
📰 Was ist los?
Centaur Riders: Cataphract Legacy soll als 64-seitiger Dark-Fantasy-Comic über Kickstarter finanziert werden. Artemis, der letzte Zentaur, sucht in der Welt Ashvaren nach der Wahrheit über das Verschwinden seines Volkes. Ein Starttermin für die Kampagne steht noch nicht fest.
🐛 Was denken wir?
Ein Zentaur auf einem Einhorn klingt zunächst nach Fantasy, die sich selbst überholen möchte. Die düsteren Zeichnungen und der verlorene Völkerhaken geben Artemis’ Reise jedoch deutlich mehr Gewicht als bloßen mythologischen Übermut.
🐎 Centaur Riders: Der letzte Zentaur sattelt auf
Ein Zentaur reitet auf einem Einhorn. Das klingt zunächst, als hätte jemand die Anzahl möglicher Pferdebeine in einem einzigen Bild mutwillig maximiert. Centaur Riders: Cataphract Legacy meint es jedoch deutlich ernster: Der neue Dark-Fantasy-Comic erzählt von einem ausgelöschten Volk, alten Imperien und einem letzten Überlebenden auf der Suche nach seiner Herkunft.
Der 64-seitige Auftakt soll über Kickstarter finanziert werden. Die Kampagne ist bislang lediglich angekündigt; einen Starttermin gibt es noch nicht. Interessierte können sich bereits für eine Benachrichtigung registrieren, Geld wird aber noch keines eingesammelt.

🏹 Artemis sucht ein verschwundenes Volk
Im Mittelpunkt steht Artemis, der letzte bekannte Zentaur von Ashvaren. Er begibt sich auf eine gefährliche Reise, um herauszufinden, was mit seinem Volk geschehen ist und weshalb dessen Geschichte beinahe vollständig ausgelöscht wurde.
Die Welt verbindet Zentauren, Minotauren, Druiden, Prophezeiungen und die Überreste alter Reiche. Das veröffentlichte Material setzt dabei nicht auf leichte Fabelwesenromantik. Rüstungen, verwüstete Landschaften und schwere mythologische Motive geben Ashvaren einen deutlich düsteren Ton.
Auch das titelgebende Reitverhältnis besitzt offenbar einen ernsten Hintergrund. Hier sitzen keine Menschen auf Zentauren. Artemis selbst reitet ein Einhorn und eröffnet damit eine berittene Befehlskette, über die selbst die klassische Mythologie vermutlich noch einmal beraten müsste.
⚔️ 64 Seiten sollen ein ganzes Reich öffnen
Erschaffen wurde Centaur Riders von Danny Potter. Das Drehbuch stammt von Charlie Brafman, während Marco Turini die Zeichnungen übernimmt. Turini arbeitete bereits an Stoffen aus den Welten von Star Wars, X-Men, Assassin’s Creed, Dark Souls und Aliens.
Die Entwicklung begleitet Illuminous, die Produktionsfirma von Joseph P. Illidge. Der frühere DC- und Milestone-Mann betrachtet den Comic ausdrücklich als Ausgangspunkt für einen größeren Erzählkosmos. Ob daraus direkte Fortsetzungen, weitere Geschichten aus Ashvaren oder ein noch breiteres Medienprojekt entstehen, hängt zunächst vom Auftakt ab.
Vorerst muss Artemis also nicht nur sein verschwundenes Volk finden. Er muss auch genügend Leser davon überzeugen, dass ein Zentaur auf einem Einhorn keineswegs das Ende einer sehr langen Fantasy-Nacht war, sondern der Beginn einer ernst gemeinten Saga.




