Caladrius 2: 13 Jahre später regnet es wieder Kugeln im Gothic-Albtraum

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Dreizehn Jahre später ist der Bildschirm wieder voll

📰 Was ist los?
Caladrius 2/Dark Element erscheint im Winter 2026 weltweit für PlayStation 5, Nintendo Switch und PC. Die Fortsetzung bringt eine neue Geschichte und Figurenbesetzung, erweiterte Element-Schüsse und das zurückkehrende Shame-Break-System mit.

🐛 Was denken wir?
Die lange Pause macht den Neustart mit neuen Figuren sinnvoll, während Gothic-Look und Bullet Hell sofort wiedererkennbar bleiben. Besonders erfreulich ist, dass die Entwickler den eigentümlichen Charakter der Reihe offenbar nicht glattbügeln. Ein vernünftiges Caladrius wäre schließlich ungefähr so sinnvoll wie ein Bullet Hell mit freier Fahrspur.

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🩸 Caladrius 2: 13 Jahre später regnet es wieder Kugeln im Gothic-Albtraum

Dreizehn Jahre hatte die Welt von Caladrius Zeit, sich von Kugelhagel, Wahnsinn und sehr eigenwilligen Schadensanzeigen zu erholen. Offenbar war das ausreichend. H2 Interactive und Kaminari Games haben Caladrius 2/Dark Element angekündigt und holen die Gothic-Shoot-’em-up-Reihe im Winter 2026 auf PlayStation 5, Nintendo Switch und PC zurück.

Eine grünhaarige Fantasyfigur mit dunkler Kleidung steht vor einer rot leuchtenden Gruppe weiterer Figuren. Links befindet sich das Logo von Caladrius 2: Dark Element.
Nach 13 Jahren kehrt Caladrius mit neuer Besetzung, Gothic-Fantasy und einem erneut sehr gut gefüllten Projektilhaushalt zurück.
© MOSS / Kaminari Games / H2 Interactive

Die Fortsetzung erzählt eine neue Geschichte mit einer neuen Figurenbesetzung, behält aber jene Mischung bei, die schon den Vorgänger auffällig machte: vertikale Bullet-Hell-Gefechte, Elementkräfte, morbide Fantasybilder und ein Kampfsystem, bei dem das Trefferfeedback gelegentlich erheblich persönlicher ausfällt als ein blinkender Lebensbalken. Der weltweite Start erfolgt diesmal direkt auf allen drei angekündigten Plattformen.

⚰️ Gothic Fantasy mit sehr hoher Geschossdichte

Caladrius 2 kehrt in eine Welt zurück, in der Schönheit, Dunkelheit und Wahnsinn ausdrücklich nebeneinander existieren sollen. Der erste Trailer zeigt düstere Fantasyfiguren, kräftige Rot- und Blautöne und Schlachtfelder, auf denen zwischen Spieler und Bildschirmhintergrund nur sehr wenig unverbrauchter Platz bleibt.

Spielerisch bleibt die Serie ihrer vertikalen Shoot-’em-up-Tradition treu. Gegner füllen den Bildschirm mit komplexen Projektilmustern, durch die das eigene Schiff beziehungsweise die Spielfigur präzise manövriert werden muss. Wer bei einem Bullet Hell bislang gern sagte, zwischen zwei Kugeln sei doch locker noch Platz, bekommt hier wieder Gelegenheit, diese Theorie unter Laborbedingungen zu überprüfen.

Neu beziehungsweise erweitert wird das Element-Shot-System. Verschiedene Angriffe sollen gezielter eingesetzt werden können, um sich durch dichte Geschossformationen und Gegnergruppen zu arbeiten. Damit geht es keineswegs nur darum, möglichst lange den Feuerknopf festzuhalten. Timing und die Wahl des passenden Elements sollen stärker ins eigentliche Überleben eingreifen.

🎬 Schönheit, Wahnsinn und erheblich zu viele Kugeln

Der offizielle Ankündigungstrailer zu Caladrius 2/Dark Element zeigt die neue Figurenbesetzung, die düstere Gothic-Welt und reichlich klassisches Bullet-Hell-Feuerwerk. Auch Shame Break ist zurück – dreizehn Jahre waren offenbar keine ausreichende Bedenkzeit.

💥 Shame Break ist wieder da – natürlich ist es wieder da

Auch das ungewöhnlichste Markenzeichen der Reihe kehrt zurück. Shame Break reagiert auf erlittenen Schaden bei Spielern und Bossen mit dynamischen Figurenillustrationen, die während des Kampfes eingeblendet und mit zunehmenden Treffern verändert werden.

Das System gehörte schon beim ursprünglichen Caladrius zu jenen Ideen, die niemand mit einem anderen Shooter verwechseln konnte. Die neue Fassung soll Shame Break visuell weiterentwickeln und stärker in die Präsentation integrieren. Ob man diesen Mechanismus für reizvoll, überdreht oder bemerkenswert japanisch hält, dürfte erneut vollständig vom persönlichen Toleranzwert für fanservicelastige Gothic-Inszenierung abhängen.

Immerhin passt das Konzept zur grundlegenden Ästhetik. Caladrius wollte nie ein nüchterner Weltraum-Shooter sein. Figuren, Drama und eine bewusst extravagante Präsentation gehörten schon immer zum Gesamtpaket. Die Fortsetzung hat offenbar keinerlei Absicht, nach dreizehn Jahren plötzlich vernünftig zu werden.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🦇 Eine neue Besetzung für den alten Wahnsinn

Dark Element setzt auf neue Figuren mit eigenen Geschichten und Persönlichkeiten. Damit beginnt die Fortsetzung erzählerisch nicht einfach dort, wo der Vorgänger aufgehört hat, sondern baut einen neuen Einstieg in seine Gothic-Welt.

Das ist angesichts der langen Pause sinnvoll. Dreizehn Jahre sind selbst für langlebige Spieleserien genug Zeit, damit ein erheblicher Teil des Publikums den ersten Teil nie gespielt hat. Neue Hauptfiguren ermöglichen einen Neustart, ohne die stilistischen Eigenheiten der Reihe abzuräumen.

Der erste Trailer konzentriert sich entsprechend stark auf Charakterdesigns und Stimmung. Dunkle Magie, leuchtende Elemente und Figuren, die aussehen, als hätten sie sich für ihren Einsatz gleichzeitig für einen Endkampf und ein sehr dramatisches Gemälde angezogen, geben den Ton vor.

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🎯 Der schwierigste Teil bleibt der freie Quadratzentimeter

Entscheidend wird am Ende trotzdem das Shoot-’em-up selbst. Bullet-Hell-Spiele leben von präzisen Trefferzonen, lesbaren Projektilmustern und der besonderen Sorte Konzentration, bei der man nach einigen Minuten feststellt, dass Blinzeln offenbar ein optionales Körperfeature ist.

Kaminari Games verspricht schnelle 2D-Gefechte, dichte Angriffsmuster und präzise Steuerung. Gerade das erweiterte Element-System könnte der Reihe dabei mehr spielerische Tiefe geben, solange die spektakuläre Präsentation das eigentliche Geschehen nicht unter sich begräbt.

Einen exakten Veröffentlichungstag gibt es noch nicht. Fest steht lediglich der Winter 2026 und der weltweite Start für PS5, Switch und PC. Nach dreizehn Jahren kehrt Caladrius damit ziemlich genau so zurück, wie man es erwarten durfte: düster, schön, leicht wahnsinnig und mit deutlich zu vielen Dingen gleichzeitig auf dem Bildschirm. Und die Kugeln sind offenbar keinen Tag gealtert.

Mystisches Banner mit Elyra, der Sternengöttin: Ihr leuchtendes Gesicht vor einem funkelnden Sternenhimmel, goldener Schriftzug ‚Dein Blick in die Zukunft?‘ und ein glänzender goldener Button ‚Direkt zum Sternenorakel‘.