Bunker Heights: Unter dieser Stadt wartet etwas Monströses
🧐 Im Fantasykosmos suchen

👹 Da unten wohnt jetzt was.
📰 Was ist los?
Bunker Heights erscheint heute auf Blu-ray, DVD und digital. Drew Fortiers Creature-Horror verbindet einen ausgebrannten Mordermittler, organisierte Kriminalität und politische Intrigen mit einem monströsen Geheimnis unter den Straßen. Praktische Effekte und schwarzer Humor gehören fest zum Konzept.
🐛 Was denken wir?
Bunker Heights setzt auf einen herrlich schrägen Mix aus Kriminalfilm, schwarzem Humor und handgemachtem Creature Horror. Besonders die praktischen Effekte geben dem Ganzen genau den körperlichen, etwas schmutzigen Monstercharme, den solche Stoffe brauchen.
Eine heruntergekommene Stadt, korrupte Politiker, organisierte Kriminalität, ein missglückter Bankraub – und irgendwo unter den Straßen lebt etwas, das die üblichen Probleme von Bunker Heights ziemlich schnell relativiert.

Der Creature-Horror von Drew Fortier erscheint heute auf Blu-ray, DVD und digital. Bunker Heights verbindet Kriminalfilm, schwarzen Humor und handgemachten Monsterhorror zu einer ziemlich bewussten Verbeugung vor den schrägeren Genrefilmen der Achtziger und Neunziger.
🔫 Erst Gangster, dann Monster
Im Mittelpunkt steht Derek Tucker, ein ausgebrannter Mordermittler, der in einer einst florierenden Stadt arbeitet, die längst von Gewalt, Korruption und organisiertem Verbrechen zerfressen ist. Eine zunächst gewöhnlich wirkende Ermittlung führt ihn zu einem missglückten Bankraub, einer politischen Ermordung und schließlich zu einem Geheimnis unter den Straßen.
Spätestens dort verlässt Bunker Heights den klassischen Kriminalfilm. Was zunächst wie ein schmutziger Cop-Thriller beginnt, kippt immer stärker in Creature Horror und verwandelt die Stadt in einen Ort, an dem Gangster irgendwann das kleinere Problem darstellen.
🎬 Bunker Heights – offizieller Trailer
Gangster, Korruption und etwas ziemlich Großes unter der Stadt: Der Trailer zeigt den schrägen Mix aus Crime, schwarzem Humor und handgemachtem Creature Horror.
🕳️ Unter Bunker Heights stimmt etwas ganz gewaltig nicht
Der Film macht aus seiner Stadt ausdrücklich einen eigenen Charakter. Bunker Heights war einmal wohlhabend, ist inzwischen aber gesellschaftlich und politisch weitgehend verrottet. Genau unter dieser Oberfläche wartet nun eine zweite Form des Verfalls.
Fortier interessiert sich damit offensichtlich weniger für ein isoliertes Monster, das zufällig irgendwo auftaucht. Das Grauen wächst buchstäblich unter einer Stadt, die vorher schon kaputt war. Dadurch passen Kriminalgeschichte und Kreaturenhorror erstaunlich sauber zusammen.
🩸 Praktische Kreaturen statt Hochglanzmonster
Besonders sympathisch ist der Ansatz bei den Effekten. Bunker Heights setzt bewusst auf praktische Kreatureneffekte, Monster-Make-up und handgemachtes Chaos, statt seine Bedrohungen vollständig digital entstehen zu lassen.
Der Look erinnert entsprechend an eine Zeit, in der Monster noch schleimig, körperlich und häufig ein wenig grotesk sein durften. Der Film will diesen Stil auch gar nicht verstecken, sondern macht ihn zu einem Kern seiner Identität.
🎞️ C.H.U.D., Tremors und ziemlich viel schwarzer Humor
Die Richtung ist dabei ziemlich eindeutig. Bunker Heights orientiert sich an Creature Features und Horrorkomödien, in denen Monster, Gewalt und absurder Humor problemlos nebeneinander existieren.
Gerade die Verbindung mit einem korrupten Stadtmilieu verhindert, dass daraus einfach nur ein nostalgischer Monsterfilm wird. Polizeiarbeit, Gangster, politische Intrigen und Kreaturen laufen irgendwann gleichzeitig durch dieselbe Geschichte und sorgen für genau jene Sorte Eskalation, die bei sauberem Realismus vermutlich sofort zusammenbrechen würde. Hier darf sie das ausdrücklich.
👥 Horrorgesichter und ein paar Musiker
Auch beim Cast wurde ziemlich genreaffin zusammengestellt. Drew Fortier übernimmt selbst Derek Tucker, während Hannah Fierman, Chaney Morrow, Paul T. Taylor, Floyd Ewing Jr., Douglas Esper, James L. Edwards und L.C. Holt weitere Rollen spielen.
Dazu kommen einige auffällige Gastauftritte aus der Musikszene: Violent J von Insane Clown Posse, Sponge-Sänger Vinnie Dombroski und der frühere Megadeth-Bassist David Ellefson sind ebenfalls dabei.
📀 Die Blu-ray ist ziemlich vollgepackt
Die heutige Veröffentlichung fällt für Sammler ungewöhnlich umfangreich aus. Die limitierte 2-Disc-Blu-ray enthält den 106-minütigen Director’s Cut sowie zusätzlich einen exklusiven 121-minütigen Extended Cut.
Dazu kommt Amateur Hacks: Making Bunker Heights, eine rund 80-minütige Dokumentation über die Entstehung des Films. Die DVD enthält den Director’s Cut und ebenfalls das Making-of; beide physischen Fassungen werden als region-free angeboten.
🌍 Heute beginnt die reguläre Veröffentlichung
Bunker Heights ist ab 13. Oktober 2026 auf Blu-ray, DVD und über große digitale Kauf- und Leihplattformen erhältlich. Die Veröffentlichung wird international vertrieben, wobei sich die konkrete Verfügbarkeit einzelner digitaler Anbieter je nach Land unterscheiden kann.
Für uns ist das ein schöner Horror-Nebenfund: kein riesiges Studioprojekt, dafür ein Film mit klarer eigener Identität. Crime, Comedy, Creatures lautet der Dreiklang – und der trifft ziemlich genau, was hier aufeinanderprallt.
👾 Manchmal reicht ein Monster eben doch
An Creature Horror mangelt es heute nicht. Viele Filme setzen allerdings entweder komplett auf Nostalgie oder behandeln ihr Monster so ernst, dass jede Spur von Spaß verschwindet.
Bunker Heights scheint genau dazwischen zu liegen: ein schmutziger Kriminalfilm, der irgendwann merkt, dass sich unter seinen Straßen noch etwas wesentlich Hässlicheres herumtreibt.
Und ganz ehrlich: Wenn eine Stadt bereits von Korruption, Gangstern und politischen Morden zerlegt wird, kann ein unterirdisches Monster eigentlich nur noch zur Infrastruktur gehören.





