38 Jahre später blubbern Bub und Bob wieder los: Bubble Bobble ist zurück
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Ein 8-Bit-Klassiker bekommt eine neue Heimat
📰 Was ist los?
Console Archives BUBBLE BOBBLE ist heute für Nintendo Switch 2 und PlayStation 5 erschienen. Hamster bringt damit die 1988 veröffentlichte 8-Bit-Konsolenfassung mit 100 Stages, lokalem Zwei-Spieler-Modus und modernen Komfortfunktionen zurück.
🐛 Was denken wir?
Kein großer Neuaufbau, aber genau dafür ist die Console-Archives-Reihe interessant: Sie konserviert nicht nur die berühmten Arcade-Originale, sondern auch historisch eigenständige Heimfassungen. Bei einem Klassiker wie Bubble Bobble ist das mehr als bloße Retro-Doppelverwertung.
🐲 38 Jahre später blubbern Bub und Bob wieder los: Bubble Bobble ist zurück
Bub und Bob brauchen weder Raytracing noch einen neuen Skilltree, um nach fast vier Jahrzehnten wieder loszulegen. Ein paar Blasen, 100 kleine Arenen und ein Zauberer mit fragwürdigen Vorstellungen von Beziehungsmanagement reichen noch immer völlig aus.
Hamster hat Console Archives BUBBLE BOBBLE heute für Nintendo Switch 2 und PlayStation 5 veröffentlicht. Die Neuauflage bringt nicht die bekannte Arcade-Fassung von 1986 zurück, sondern jene 8-Bit-Heimkonsolenversion, die Taito 1988 veröffentlichte. Damit bekommt eine etwas andere Variante des Klassikers ihren eigenen Platz auf aktueller Hardware.

An der Geschichte hat sich erwartungsgemäß nichts geändert. Bub und Bob wurden von einem Zauberer in die namensgebenden Bubble Dragons verwandelt, während Betty und Patty entführt wurden. Um beide zu retten, müssen die Drachen sämtliche 100 Stages überstehen, Gegner in Blasen einschließen und anschließend genau diese Blasen zum Platzen bringen.
🫧 Aus einer einfachen Idee wurden 100 kleine Puzzle-Arenen
Gerade dieses Prinzip machte Bubble Bobble schon in den 80ern ungewöhnlich. Gegner werden nicht einfach beschossen, sondern zunächst eingefangen. Gleichzeitig bestimmen Plattformen, Luftströmungen und die Bewegung der Blasen, wie sich eine Stage tatsächlich lösen lässt. Aus dem scheinbar simplen Actionspiel entsteht dadurch immer wieder ein kleines räumliches Puzzle.
Die 1988er-Konsolenfassung trägt diese Idee über 100 Level und unterstützt lokalen Zwei-Spieler-Koop. Wer bis zum Ende kommt, kann zudem auf das „True Ending“ stoßen, auf das Hamster bei der heutigen Veröffentlichung ausdrücklich hinweist. Der historische Inhalt bleibt erhalten; modernisiert wird vor allem die Art, wie man ihn heute spielt.
🎬 Bub und Bob blubbern wieder los
Der offizielle Trailer zeigt die 1988er-Konsolenfassung von Bubble Bobble, die jetzt auf Switch 2 und PS5 zurückkehrt.
🎮 Speicherpunkte statt 80er-Jahre-Nervenprobe
Dafür greift Hamster auf das inzwischen etablierte Console-Archives-Gerüst zurück. Tasten lassen sich neu belegen, Schnellfeuer kann aktiviert werden und mehrere Speicherpunkte nehmen dem alten Konsolenspiel zumindest einen Teil seiner ursprünglichen Härte. Verschiedene Bildschirmdarstellungen und CRT-Filter ermöglichen außerdem den Wechsel zwischen moderner Präsentation und künstlich wiederbelebtem Röhrenfernseher.
Wichtig ist dabei, dass Console Archives nicht dasselbe Projekt wie Hamsters langjährige Arcade Archives-Reihe ist. Während dort die ursprünglichen Spielhallenversionen konserviert werden, widmet sich die jüngere Reihe ausdrücklich alten Heimkonsolenfassungen. Deshalb kann Bubble Bobble nun noch einmal erscheinen, obwohl der Arcade-Klassiker längst auf modernen Systemen erhältlich ist.
🐉 Ein kleiner Release mit ziemlich langer Geschichte
Bubble Bobble gehört längst zu jenen Spielen, deren Figuren ein längeres Leben entwickelt haben als viele komplette Reihen ihrer Zeit. Bub und Bob tauchten in Fortsetzungen, Ablegern und späteren Neuinterpretationen immer wieder auf, während das ursprüngliche Blasenprinzip erstaunlich wenig Erklärung benötigt hat.
Die neue Ausgabe ist entsprechend kein spektakuläres Remake und will auch keines sein. Für 7,99 Dollar auf der internationalen Hamster-Seite bekommt man die 1988er-Fassung in einem moderneren Rahmen, auf Switch 2 oder PS5 und wahlweise gemeinsam vor demselben Bildschirm.
Das ist kleiner als die großen Gamescom-Enthüllungen dieser Woche, aber als Retrorelease ziemlich sauber: 38 Jahre später müssen Bub und Bob wieder 100 Räume räumen – und der Zauberer hat offenbar immer noch nichts dazugelernt.




