Brute 1986: Bill Kaulitz trifft auf eine mörderische Familie – Glam Metal, Kettensägen und neuer Trailer
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🎸 Leather Kobra: Die letzte Zugabe spielt die Kettensäge.
📰 Was ist los?
Brute 1986 bringt die mörderische Birdy-Familie zurück. Eine Glam-Metal-Band dreht in einer verlassenen Westernstadt ein Musikvideo und gerät dabei in einen blutigen Überlebenskampf. Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz spielt Johnny, Crazy Lixx liefern Musik für den Soundtrack. Der neue Trailer ist erschienen, der deutsche Kinostart folgt am 26. November.
🐛 Was denken wir?
Diese Mischung ist herrlich überdreht. Ein Achtzigerjahre-Slasher mit Glam Metal, einer völlig durchgedrehten Killerfamilie und Bill Kaulitz besitzt auf jeden Fall einen gewissen Unterhaltungswert. Besonders freut uns die Beteiligung von Crazy Lixx, denn deren Musik passt ausgezeichnet zum nostalgischen Konzept. Wer Spaß an bewusst überzeichnetem Retro-Horror hat, sollte sich den Film vormerken.
Lange Haare, enge Lederhosen, kreischende Gitarrensoli und ein Musikvideo, das möglichst spektakulär werden soll. Die Glam-Metal-Band Leather Kobra hat dafür eine verlassene Westernstadt mitten in der amerikanischen Einöde ausgewählt. Zwischen staubigen Häuserfassaden und verfallenen Kulissen könnte ein herrlich überdrehter Rockclip entstehen. Allerdings haben die Musiker eine Kleinigkeit übersehen: In der Umgebung lebt eine Familie, die fremden Besuchern bevorzugt mit Macheten und Kettensägen begegnet.

Mit Brute 1986 kehrt Regisseur Marcel Walz zu seiner blutigen Horrorreihe zurück. Der neue Trailer vom 16. Oktober zeigt eine wilde Mischung aus Achtzigerjahre-Glam-Metal und kompromisslosem Slasherkino. Besonders interessant für das deutsche Publikum: Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz übernimmt die Rolle des Johnny und gibt damit sein Spielfilmdebüt. Der deutsche Kinostart ist für den 26. November 2026 bestätigt.
🎸 Leather Kobra drehen das Musikvideo ihres Lebens
Wir schreiben das Jahr 1986. Glam Metal befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Popularität, und die Mitglieder von Leather Kobra wollen mit einem neuen Musikvideo den nächsten Karriereschritt wagen.
Als Kulisse haben sie sich eine verlassene Westernstadt ausgesucht. Der Ort bietet alles, was ein aufwendiger Rockclip benötigt: staubige Straßen, heruntergekommene Gebäude und eine Atmosphäre, die wie geschaffen für ein übertrieben dramatisches Musikvideo erscheint.
Doch die Band ignoriert die Warnschilder und gerät damit unmittelbar in das Revier der Birdy-Familie. Die ebenso grotesken wie gewalttätigen Bewohner betrachten die unangekündigten Gäste als willkommene Beute.
Aus dem geplanten Videodreh wird ein brutaler Überlebenskampf. Zwischen Gitarrenverstärkern, Kulissen und staubigen Straßen beginnt eine Menschenjagd, bei der weder Musiker noch Groupies sicher sind.
🎬 Brute 1986 – Trailer
Glam Metal, Bill Kaulitz und eine mörderische Hinterwäldlerfamilie: Marcel Walz entfesselt den Slasher-Wahnsinn der Achtzigerjahre.
🔪 Die Birdy-Familie ist wieder da
Brute 1986 setzt die Handlung von Brute 1976 fort, der 2025 veröffentlicht wurde. Im ersten Film geriet eine Fotocrew in der Wüste Nevadas an die psychopathische Birdy-Familie und musste feststellen, dass die vermeintlich verlassene Stadt Savage einen ziemlich mörderischen Ruf verdient.
Die Fortsetzung springt zehn Jahre in die Zukunft und wechselt zugleich ihre filmischen Vorbilder. Während Brute 1976 vor allem an die schmutzigen Terrorfilme der Siebzigerjahre erinnerte, orientiert sich der neue Film stärker am Slasherkino der Achtziger.
Filme wie Freitag der 13. und Maniac gehören zu den zentralen Inspirationen. Entsprechend rücken maskierte Killer, brutale Verfolgungsjagden und die übertriebene Ästhetik amerikanischer Exploitationfilme in den Mittelpunkt.
Die Birdy-Familie bleibt dabei das verbindende Element der beiden Geschichten. Wer den ersten Film kennt, dürfte einige unangenehme Bekanntschaften wiedererkennen.
🎤 Bill Kaulitz: Von Tokio Hotel direkt ins Schlachthaus
Bill Kaulitz hat in seiner Karriere bereits einiges überstanden: den Tokio-Hotel-Hype, kreischende Teenager, zahllose modische Grenzerfahrungen und inzwischen auch ein Leben im Dauerlicht der Reality-Kameras. Dass er irgendwann in einem blutigen Slasherfilm landen würde, erscheint da beinahe wie eine folgerichtige Entwicklung. In * Brute 1986 * übernimmt er die Rolle des Johnny und gibt sein Spielfilmdebüt.
Welche Bedeutung seine Figur für die mörderischen Ereignisse besitzt, bleibt vorerst geheim. Immerhin dürfte ihm das schrille Glam-Metal-Umfeld des Films vertrauter vorkommen als manchem seiner Schauspielkollegen. Ob Johnny den Ausflug zur Birdy-Familie überlebt, erfahren wir erst im Kino. Eines steht allerdings fest: Nach all den Jahren im Showgeschäft könnte Bill Kaulitz ausgerechnet in einer amerikanischen Killerfamilie erstmals auf Menschen treffen, die noch größere Probleme mit ihrem Styling haben als er.
🤘 Crazy Lixx liefern den passenden Glam-Metal-Soundtrack
Bei einem Film, der mitten in der Glam-Metal-Szene der Achtzigerjahre spielt, darf die passende Musik natürlich nicht fehlen. Die schwedische Hard-Rock-Band Crazy Lixx steuert eigens Musik zum Soundtrack bei. Die Gruppe gehört zu jenen Vertretern des modernen Sleaze Rock, die den Sound und die Ästhetik des melodischen Achtzigerjahre-Hard-Rocks besonders konsequent pflegen.
Große Refrains, kraftvolle Gitarrenriffs und eine bewusst nostalgische Produktion gehören zu ihren Markenzeichen. Für Brute 1986 ergibt das eine interessante Verbindung. Die Musik soll den Film unmittelbar in jener Epoche verankern, aus der auch seine filmischen Vorbilder stammen.
Der Kontrast zwischen ausgelassener Rockmusik und brutalen Horrorszenen gehört schließlich seit Jahrzehnten zu den wirkungsvollsten Stilmitteln des Genres.
🎬 Marcel Walz feiert das Slasherkino der Achtzigerjahre
Regisseur Marcel Walz kennt sich mit drastischem Horror bestens aus. Der aus Deutschland stammende Filmemacher arbeitet seit Jahren überwiegend in den USA und hat sich auf eigenwillige, oft ausgesprochen blutige Genreproduktionen spezialisiert.
Zu seinen früheren Arbeiten gehören Blood Feast, Blind und Pretty Boy. Mit Brute 1976 begann er eine Reihe, die bewusst an die Exploitation- und Terrorfilme vergangener Jahrzehnte erinnert.
Die Fortsetzung greift diesen Ansatz auf und verlegt das Geschehen in jene Zeit, in der Slasherfilme, Videotheken und Heavy-Metal-Kultur eine besonders enge Verbindung eingingen. Das Drehbuch schrieb erneut Joe Knetter, der bereits am Vorgänger beteiligt war. Gemeinsam mit Walz und Sarah French gehört er auch zu den Produzenten.
Das Ergebnis richtet sich erkennbar an ein Publikum, das handfesten Retro-Horror, groteske Killer und eine ordentliche Portion schwarzhumoriger Übertreibung schätzt.
🍿 Weltpremiere an Halloween, deutscher Kinostart im November
Brute 1986 feiert seine Weltpremiere am 31. Oktober 2026 beim Tubi FrightFest Halloween. Ein passenderer Termin für einen derart blutigen Slasher lässt sich wohl kaum finden. Cinephobia Releasing hat sich die Vertriebsrechte für Nordamerika und Großbritannien gesichert. Der deutsche Verleih Busch Media Group bringt den Film bereits am 26. November 2026 in die Kinos.
Die deutsche Fassung ist mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren gelistet. Für die Laufzeit nennt der Verleih rund 78 Minuten. Der neue Trailer vermittelt einen ersten Eindruck davon, wie konsequent die Fortsetzung auf den Look der Achtzigerjahre setzt. Lange Haare, schrille Kostüme, heruntergekommene Westernkulissen und eine äußerst unangenehme Familie ergeben eine Mischung, die ihre Vorbilder offensichtlich mit Begeisterung zelebriert.
🩸 Eine Rockband auf dem Weg zum letzten Auftritt
Brute 1986 verspricht einen ausgiebigen Ausflug in jene Zeit, als Heavy Metal und Slasherfilme gemeinsam die Videotheken eroberten. Die Verbindung aus Leather Kobras Glam-Metal-Ambitionen, der mörderischen Birdy-Familie und dem prominenten Auftritt von Bill Kaulitz verleiht dem Film einen eigenen Wiedererkennungswert.
Ob Marcel Walz daraus einen neuen Kultfilm des Retro-Horrors machen kann, wird sich Ende November zeigen.
Ein besonders glückliches Händchen bei der Wahl ihrer Drehorte kann man den Musikern von Leather Kobra allerdings schon jetzt kaum bescheinigen.
Manche Bands würden für ein spektakuläres Musikvideo schließlich alles geben.
Diese hier möglicherweise sogar ihr Leben.





