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Lügen haben kurze Flure
📰 Was ist los?
BrokenLore: DON’T LIE erscheint am 10. September 2026 für PS5, Xbox Series X|S und PC. Eine neue PC-Demo ist jetzt im Rahmen des Steam Next Fest verfügbar.
🐛 Was denken wir?
Das ist kein Fantasy-Stoff, aber ein sauberer dunkler Randtreffer. BrokenLore: DON’T LIE klingt nach psychologischem Horror, der nicht nur erschrecken will, sondern die eigene Wahrnehmung langsam auf links dreht. Der Titel droht, das Spiel droht, die Wohnung droht. Sehr höflich ist das alles nicht.
🩸 BrokenLore: DON’T LIE macht Lügen zur Wohnungsbesichtigung des Grauens
BrokenLore: DON’T LIE erscheint am 10. September 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Wer vorher schon einmal testen möchte, wie viel schlechte Laune in eine Wohnung passt, kann die neue PC-Demo im Rahmen des Steam Next Fest spielen.

Das psychologische Horrorspiel von Serafini Productions und Wired Productions schickt Spieler in die brüchige Realität von Junko, einer jungen Frau, deren Rückzug aus der Welt langsam jede Grenze zwischen Erinnerung, Angst und Wahrnehmung auflöst. Kurz gesagt: Die Tür bleibt zu, der Kopf geht auf, und dahinter sieht es erwartbar schlecht aus.
🎬 Release-Date-Trailer
Der Trailer zu BrokenLore: DON’T LIE zeigt psychologischen Horror um Isolation, Lügen, Erinnerung und eine Realität, die offenbar keine Lust mehr auf Stabilität hat.
🧠 Wenn die Wohnung zurückstarrt
BrokenLore: DON’T LIE spielt aus der First-Person-Perspektive und setzt weniger auf Monsterkirmes als auf das langsame Verschieben der Wirklichkeit. Junko lebt isoliert, ihre Vergangenheit drängt sich wieder nach vorn, und vertraute Orte verwandeln sich in Räume, denen man nicht mehr trauen sollte. Also ungefähr das Gegenteil einer gemütlichen Altbauwohnung mit guter Verkehrsanbindung.
Die Serie bleibt damit ihrer Linie treu: psychologischer Horror, soziale Verletzungen, verzerrte Innenwelten und Räume, die aussehen, als hätte jemand das eigene Unterbewusstsein komplett falsch möbliert. DON’T LIE dreht dabei besonders an Lüge, Erinnerung und Selbsttäuschung. Sehr beruhigend. Genau das, was man nach einem langen Tag braucht, wenn man Schlaf ohnehin für überschätzt hält.
👁️ Die Wahrheit stirbt nicht, sie versteckt sich nur schlecht
Spieler suchen Hinweise, lesen Nachrichten, verfolgen Erinnerungssplitter und bewegen sich durch Räume, die immer weniger wie echte Orte wirken. Dazu kommen Stealth-Passagen, in denen man sich vor Halluzinationen verstecken muss. Der Horror steht hier also nicht nur im Flur, er hat offenbar auch den Mietvertrag unterschrieben.
Der interessante Punkt ist die Enge. BrokenLore: DON’T LIE braucht keine riesige Spukvilla, wenn eine kleine Wohnung reicht, um jemanden vollständig auseinanderzunehmen. Das ist Horror als Innenarchitektur: Jeder Raum ein Vorwurf, jeder Schatten ein Gedanke, den man besser nicht zu Ende denkt.
🕯️ Sommerdemo für gezielte Stimmungszerstörung
Die neue Demo passt gut ins Steam Next Fest, weil sie den Ton des Spiels direkt greifbar macht: langsam, unangenehm, psychologisch, mit japanischer Horror-Färbung und genug surrealer Verschiebung, damit man der eigenen Wahrnehmung frühzeitig kündigen möchte.
BrokenLore: DON’T LIE ist kein lauter Splatterkandidat, sondern eher ein Spiel für Leute, die Horror mögen, wenn er im Kopf bleibt und dort leise Möbel verrückt. Für helle Sommerabende also ideal, falls man die gute Laune nicht einfach verlieren, sondern fachgerecht demontieren möchte.






