Blasphemous: Selbst die Würfel müssen Buße tun

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Cvstodia fordert Buße am Spieltisch

📰 Was ist los?
Blasphemous: The Board Game erscheint am 14. Juni 2027 für ein bis vier Spieler. Büßer erkunden Cvstodia über Abenteuerbücher, entwickeln ihre persönlichen Würfel und treten nach einer Reihe von Quests gegen mächtige Bosse an.

🐛 Was denken wir?
Die Vorlage besitzt genau jene groteske Bilderwelt, aus der eindrucksvolle Miniaturen wachsen können. Dass Gebete und Rosenkranzperlen sogar die Würfel verändern, klingt außerdem herrlich konsequent: In Cvstodia darf offenbar nicht einmal der Zufall ohne religiöse Verstümmelung davonkommen.

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🩸 Blasphemous: Selbst die Würfel müssen Buße tun

In Cvstodia genügt es nicht, eine Figur über ein Spielbrett zu bewegen und gelegentlich einen besonders großen Gegner umzustoßen. Hier muss jede Reise nach Erlösung aussehen, jeder Sieg nach Leiden schmecken und offenbar sogar der Würfel erst einige Rosenkranzperlen tragen, bevor er brauchbare Ergebnisse liefert.

Blasphemous The Board Game mit Büßer-Miniaturen, veränderbaren Würfeln und einem grotesken Boss auf dem Spieltisch von Cvstodia.

Blasphemous: The Board Game bringt die groteske Welt der Videospielreihe am 14. Juni 2027 auf den Spieltisch. Bis zu vier Spieler übernehmen verschiedene Büßer, erkunden das verfluchte Land und arbeiten sich durch Quests, Gegner und eine Reihe monumentaler Bosse. Wer allein Buße tun möchte, darf Cvstodia auch im Solomodus betreten.

🕯️ Cvstodia liegt jetzt zwischen Abenteuerbüchern

Die Reise durch Cvstodia wird über Erkundungsbücher erzählt. Sie liefern Beschreibungen, Entscheidungen und neue Gefahren, während die Spielkarte bekannte Verbindungen aus dem Videospiel übernimmt. Einzelne Schauplätze werden vergrößert dargestellt, damit aus der Pilgerreise keine bloße Wanderung zwischen hübsch bedruckten Feldern wird.

🎬 Offizieller Teaser

Der Teaser zu Blasphemous: The Board Game zeigt Büßer, groteske Miniaturen und eine Pilgerreise durch Cvstodia, bei der selbst der Würfel nicht ohne Buße davonkommt.

Jeder Büßer verfolgt eigene Quests und bereitet sich auf einen abschließenden Gegner vor. Das Spiel ist grundsätzlich kompetitiv, zwingt die Teilnehmer bei besonders schweren Kämpfen jedoch gelegentlich zur Zusammenarbeit. Die Erlösung bleibt also eine persönliche Angelegenheit, aber selbst religiöser Fanatismus erkennt irgendwann die Vorteile einer Zweckgemeinschaft.

🎲 Gebete verändern den Würfel

Das zentrale Entwicklungssystem steckt nicht nur auf Karten oder Charaktertafeln, sondern direkt in den persönlichen Würfeln. Gebete, Rosenkranzperlen und Fähigkeiten verändern deren Eigenschaften und erweitern damit die Möglichkeiten des jeweiligen Büßers.

Das passt ziemlich genau zu einer Welt, in der Glaube, Schmerz und körperliche Verwandlung ohnehin kaum voneinander zu trennen sind. Andere Spiele verteilen nach einem Sieg einen zusätzlichen Angriffspunkt. Blasphemous lässt vermutlich erst einen Heiligen weinen, näht die Träne in einen Würfel und erklärt das Ergebnis anschließend zur göttlichen Gnade.

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⚔️ Erlösung kostet 169 Dollar

Eine Partie soll rund 90 Minuten dauern. Zum Inhalt gehören detaillierte Miniaturen der Büßer, Gegner und Bosse sowie das Material für die erzählerische Reise durch Cvstodia. Der US-Preis von 169 Dollar macht allerdings deutlich, dass auch der Geldbeutel Teil des Bußrituals wird.

Die Brettspielumsetzung versucht dabei nicht, lediglich Motive aus dem Videospiel auf Karten und Figuren zu drucken. Erkundungsbücher, asymmetrische Büßer, anpassbare Würfel und zeitweise erzwungene Bündnisse übertragen zentrale Ideen der Vorlage in ein eigenes Spielsystem. In Cvstodia leidet schließlich niemand einfach nur dekorativ. Und logisch, richtiges Leiden braucht natürlich klare Regeln.

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