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Wiederbelebung ist auch nicht immer eine gute Nachricht
📰 Was ist los?
Blade & Bastard bekommt 2027 eine TV-Anime-Adaption und hat einen neuen Teaser samt Studio- und Staff-Angaben gezeigt. Animiert wird bei xingfu, Regie führt Tomoki Kobayashi. HIDIVE hat die Serie für 2027 als exklusiven Simulcast angekündigt. Die Vorlage stammt von Goblin Slayer-Autor Kumo Kagyu, mit Illustrationen von Overlord-Künstler so-bin.
🐛 Was denken wir?
Das ist starker Dungeon-Stoff. Blade & Bastard wirkt wie Fantasy, die ihre Helden erst durch Schlamm, Blut und Wiederbelebungsrituale zieht, bevor irgendwer von Ruhm spricht. Goblin Slayer-Autor, Overlord-Optik, Wizardry-DNA: Dieser Dungeon kommt nicht zum Kuscheln. Der kommt mit Fallen, Leichen und sehr schlechten Arbeitsbedingungen.
🗡️ Blade & Bastard: Dieser Dungeon kommt nicht zum Kuscheln
Blade & Bastard zeigt seinen neuen Teaser – und der macht ziemlich klar, wohin die Reise geht: runter. Tief in den Dungeon, zu Leichen, Fallen, Monstern, verlorenen Erinnerungen und Abenteurern, die vielleicht wieder auferstehen. Oder als Asche enden. Willkommen im gemütlichen Teil der Fantasy.

Die TV-Anime-Adaption startet 2027. Hinter der Vorlage steht Kumo Kagyu, bekannt durch Goblin Slayer. Die Illustrationen stammen von so-bin, dessen Name viele sofort mit Overlord verbinden. Dazu kommt die spürbare Wizardry-DNA: Dungeon, Tod, Wiederbelebung, Beute, Risiko und die unangenehme Frage, ob ein Körper, den man zurückbringt, wirklich noch derselbe Mensch ist.
🎬 Offizieller Teaser
Der Teaser zu Blade & Bastard führt tief in den Dungeon: Leichen, Monster, Wiederbelebung, verlorene Erinnerungen und Dark Fantasy, die sehr wenig Interesse an sauberem Heldenglanz zeigt.
⚰️ Iarumas: Ein Mann zwischen Leichen und Finderlohn
Im Zentrum steht Iarumas, der tief im Dungeon als Leiche gefunden wird – eine Leiche, die dort eigentlich nicht sein dürfte. Nach seiner Wiederbelebung fehlen ihm die Erinnerungen. Also tut er das, was in so einer Welt offenbar naheliegt: Er steigt weiter hinab, sammelt tote Abenteurer ein und kassiert Finderlohn.
Das ist ein wunderbar kalter Ansatz. Iarumas ist kein Held mit Sonnenaufgang im Blick. Er wirkt eher wie jemand, der den Dungeon nicht romantisiert, sondern als Arbeitsplatz betrachtet. Tot ist tot, Bezahlung ist Bezahlung, und Mitleid hilft selten gegen Monsterzähne.
🩸 Garbage und der Schlund unter der Welt
Dann trifft Iarumas auf Garbage, eine wilde junge Schwertkämpferin und einzige Überlebende einer niedergemetzelten Gruppe. Schon dieser Name sagt ziemlich deutlich, dass Blade & Bastard nicht an feiner höfischer Etikette interessiert ist.
Mit ihr an seiner Seite geht es tiefer in den Dungeon – auf der Suche nach Iarumas’ Vergangenheit und vermutlich nach sehr vielen Dingen, die besser verschüttet geblieben wären. Der Reiz liegt genau in dieser Härte: Der Dungeon ist kein Abenteuerpark, sondern ein Schlund. Wer hineingeht, bringt vielleicht Gold zurück. Oder wird selbst zum Auftrag für den nächsten Kerl mit kaltem Blick und leerem Beutel.
🧱 Goblin Slayer-Autor, Overlord-Optik, Wizardry-Knochen
Die Namenskette ist stark: Kumo Kagyu, so-bin, Wizardry-Inspiration. Das klingt nach Fantasy, die nicht leuchtet, sondern kratzt. Keine gemütliche Gildenromantik, keine freundliche Tutorial-Taverne, kein „Wir werden alle Freunde und retten die Welt“-Glanz. Eher: Wer schlecht vorbereitet in den Dungeon geht, wird Inventar.
Das ist genau der Punkt, an dem Blade & Bastard spannend wird. Gute Dungeon-Fantasy braucht nicht immer ein Königreich in Gefahr. Manchmal reicht ein Gang nach unten, eine schlechte Laterne, ein Blutstreifen am Boden und die Erkenntnis, dass der Rückweg plötzlich sehr lang werden kann.





