Bass X Machina bei Netflix: Revolverheld mit Roboterarm jagt Monster im Wilden Westen
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🤖 Der Wilde Westen bekommt ein gewaltiges Maschinenproblem
📰 Was ist los?
Netflix hat einen neuen Trailer zur animierten Steampunk-Serie Bass X Machina veröffentlicht. Der historische Gesetzeshüter Bass Reeves wird darin zum mechanisch verstärkten Revolverhelden, der gegen Gesetzlose, Kriegsmaschinen und übernatürliche Kreaturen kämpft. Die sechsteilige Produktion von LeSean Thomas und Studio Mir startet am 3. November 2026.
🐛 Was denken wir?
Die Kombination ist wunderbar verrückt. Ein echter Westernheld, gigantische Kampfmaschinen und übernatürliche Monster könnten schnell im völligen Chaos enden, aber LeSean Thomas hat bereits bewiesen, dass er ungewöhnliche Genre-Mischungen beherrscht. Besonders gespannt sind wir auf die Animationen von Studio Mir. Und auf den ersten Cowboy, der ernsthaft versucht, einen Dampfminotaurus mit sechs Revolverkugeln aufzuhalten.
Ein Revolver, ein mechanischer Arm und ein Wilder Westen, in dem eine gewöhnliche Schießerei beinahe schon zu den harmloseren Freizeitbeschäftigungen gehört. Während gewaltige Kampfmaschinen durch die Prärie stampfen und dampfbetriebene Monster ganze Städte bedrohen, versucht ein einsamer Gesetzeshüter seine Familie zu beschützen. Dummerweise führt ihn dieser Auftrag mitten in einen Krieg, bei dem selbst die modernste Feuerwaffe gelegentlich etwas unterdimensioniert wirkt.

Netflix hat einen neuen offiziellen Trailer zur animierten Steampunk-Serie Bass X Machina veröffentlicht. Die sechsteilige Produktion verbindet Western, Science-Fiction und übernatürlichen Horror zu einer ungewöhnlichen Neuinterpretation der amerikanischen Grenzlandgeschichte. Am 3. November 2026 beginnt das Abenteuer auf Netflix.
🤠 Bass Reeves: Ein Gesetzeshüter in einer völlig verrückten Welt
Im Mittelpunkt steht Bass Reeves, ein vom amerikanischen Bürgerkrieg gezeichneter Gesetzeshüter, der lieber allein arbeitet und gefährliche Verbrecher jagt. In dieser Welt bekommt er es allerdings mit Gegnern zu tun, die in gewöhnlichen Western höchstens nach einem sehr schlechten Whisky auftauchen würden.
Brutale Gesetzlose beherrschen weite Teile des Landes. Mechanische Kriegsmaschinen terrorisieren die Bevölkerung, während übernatürliche Wesen die Grenze zwischen Technik und unheimlicher Magie verschwimmen lassen. Bass muss gleichzeitig Richter, Geschworener und Vollstrecker sein. Seine Entscheidungen sollen die Menschen schützen, die ihm am wichtigsten sind. Doch jeder Akt der Gewalt droht ihn weiter von seiner eigenen Familie zu entfernen.
Der neue Trailer zeigt den Helden mit einem mechanischen Arm, der ihm im Kampf zusätzliche Möglichkeiten verleiht. Schusswechsel treffen auf gigantische Maschinen, und manche Kreaturen besitzen offenbar ausreichend Feuerkraft, um selbst eine gut befestigte Westernstadt in Schwierigkeiten zu bringen.
🎬 Bass X Machina – Offizieller Netflix-Trailer
Revolverhelden, riesige Kampfmaschinen und dampfbetriebene Monster: Netflix verwandelt den Wilden Westen in ein explosives Steampunk-Abenteuer.
⚙️ Dampfmaschinen, Minotauren und ein neuer Bürgerkrieg
Die Welt von Bass X Machina kombiniert klassische Westernmotive mit einer radikal veränderten technischen Entwicklung. Pferde, Revolver und staubige Grenzstädte existieren neben gigantischen Robotern, mechanischen Körperteilen und fantastischen Apparaturen.
Im neuen Trailer marschieren dampfbetriebene Kampfmaschinen auf, während monströse Kreaturen das Schlachtfeld unsicher machen. Besonders auffällig sind mechanische Minotauren, deren gewaltige Körper und Hörner ausgesprochen wenig Rücksicht auf menschliche Gegner nehmen.
Auch der historische Konflikt zwischen Nord- und Südstaaten erhält eine fantastische Wendung. Ein konföderierter Wissenschaftler verfügt über eine gefährliche Technologie, die das militärische Kräfteverhältnis zugunsten der Südstaaten verändern könnte.
Bass wird in diesen Konflikt hineingezogen und muss verhindern, dass eine neue Generation von Kriegsmaschinen die ohnehin von Gewalt geprägte Welt endgültig ins Chaos stürzt. Damit bietet die Serie eine reizvolle Mischung aus alternativer Geschichte und Retro-Science-Fiction. Die technischen Möglichkeiten erscheinen beinahe grenzenlos, ihre Auswirkungen auf die Menschen dagegen häufig erschreckend vertraut.
🐎 Der echte Bass Reeves schrieb bereits Geschichte
So fantastisch die Serie auch wirkt, ihre Hauptfigur besitzt ein reales historisches Vorbild. Bass Reeves lebte von 1838 bis 1910 und gehörte zu den bekanntesten afroamerikanischen Gesetzeshütern des amerikanischen Westens.
Er wurde in die Sklaverei geboren, entkam während des Bürgerkriegs und arbeitete später über drei Jahrzehnte als stellvertretender US-Marshal. Dabei erlangte er den Ruf eines außergewöhnlich erfolgreichen Ermittlers und Verfolgers gesuchter Verbrecher.
Seine Geschichte wurde bereits mehrfach für Film und Fernsehen aufgegriffen, unter anderem in der Historienserie Lawmen: Bass Reeves. Bass X Machina nutzt diese historische Figur als Ausgangspunkt für ein völlig eigenständiges Abenteuer. Der reale Gesetzeshüter wird in eine alternative Vergangenheit versetzt, in der Maschinen und übernatürliche Kräfte den Wilden Westen neu formen.
Gerade dieser Ansatz macht die Serie interessant. Hinter den spektakulären Roboterschlachten steht ein Mann, dessen tatsächliche Lebensgeschichte bereits außergewöhnlich genug für mehrere Abenteuer gewesen wäre.
🎙️ Brian Tyree Henry, Janelle Monáe und Tati Gabrielle
Für die englische Originalfassung hat Netflix eine bemerkenswerte Sprecherbesetzung zusammengestellt. Brian Tyree Henry übernimmt die Stimme von Bass Reeves und gehört zugleich zu den ausführenden Produzenten. Der Schauspieler ist unter anderem aus Atlanta, Bullet Train und Eternals bekannt.
An seiner Seite spricht Janelle Monáe die Figur Glory. Sie steuert außerdem den Titelsong HONOR KiLLING bei und war bereits in Filmen wie Glass Onion: A Knives Out Mystery und Hidden Figures zu sehen. Tati Gabrielle übernimmt Dana, während Chaske Spencer als Lighthorse, Cree Summer als Ahni, Currie Graham als Rivenbark und Starletta DuPois als Etta zu hören sind.
Die Musik stammt von Roman GianArthur und Nate Wonder, die bereits mit Janelle Monáe zusammengearbeitet haben. Damit erhält die ungewöhnliche Westernwelt auch musikalisch eine eigenständige Richtung, die über den klassischen Klang von Mundharmonika und Westernorchester hinausreichen dürfte.
🎨 Die Macher von Yasuke und Die Legende von Korra
Hinter der Serie steht LeSean Thomas, der bereits Cannon Busters entwickelte und bei Yasuke für Netflix Regie führte. Beide Produktionen verbanden japanisch inspirierte Animation mit ungewöhnlichen Fantasy- und Science-Fiction-Ideen.
Für die Umsetzung von Bass X Machina arbeitet Thomas mit dem südkoreanischen Studio Mir zusammen. Das Animationsstudio war bereits an Die Legende von Korra, X-Men ’97 und Devil May Cry beteiligt. Gerade die dynamischen Kämpfe und die flüssigen Bewegungsabläufe dieser Produktionen haben dem Studio einen hervorragenden Ruf eingebracht.
Die neuen Trailerszenen lassen erkennen, dass diese Erfahrung auch dem Steampunk-Western zugutekommt. Rasante Actionsequenzen, gewaltige Maschinen und aufwendig choreografierte Gefechte bestimmen den visuellen Eindruck.
Besonders interessant ist dabei die Verbindung aus kantiger Westernästhetik und moderner Anime-Inszenierung. Sie verleiht dem Projekt eine Optik, die bereits auf den ersten Blick aus dem gewöhnlichen Netflix-Animationsangebot heraussticht.
📺 Sechs Folgen Steampunk-Wahnsinn ab 3. November
Am 3. November 2026 startet Bass X Machina bei Netflix. Die animierte Miniserie umfasst sechs Episoden und richtet sich mit ihrer gewalttätigen Handlung und den düsteren Themen an ein erwachsenes Publikum.
Bereits im August wurde ein erster Teaser veröffentlicht. Der neue Trailer vom 15. Oktober präsentiert nun weitere Kämpfe, Figuren und die fantastischen Bedrohungen dieser alternativen Westernwelt.
Ob die Serie ihre unterschiedlichen Elemente auch erzählerisch überzeugend zusammenführen kann, wird sich im November zeigen. Die Verbindung aus einem historisch inspirierten Gesetzeshüter, dampfbetriebenen Kampfmaschinen und übernatürlichem Schrecken besitzt jedenfalls einen ausgesprochen eigenwilligen Reiz.
Und vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis dieses ungewöhnlichen Wilden Westens: Wer zur falschen Zeit die falsche Stadt betritt, sollte besser überprüfen, ob sein Revolver tatsächlich für einen fünf Meter hohen Dampfminotaurus ausgelegt ist. Sechs Schuss könnten dafür ziemlich knapp werden.





