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🔥 Baahubali The Eternal War. Das indische Arcane schwingt das Schwert der Götter
Netflix bekommt Konkurrenz. Ausgerechnet aus Indien, mit Feuer und reichlich Mythos. Baahubali: The Eternal War Part 1 bringt die Rückkehr des legendären Helden Amarendra Baahubali, diesmal nicht auf seinen beschaulichen Thron, sondern mitten in einen Krieg zwischen Devas und Asuras. Und das Beste daran: Verantwortlich ist Fortiche Production, das Animationsstudio hinter Arcane.
Der Trailer ist ein einziger Sturm aus göttlicher Rache, schwebenden Palästen und gravitätischen Schlachten. Kommentar auf YouTube: „Das indische Arcane“, und man möchte aus vollem Herzen zustimmen.
🎨 Wo Mythos auf High-End-Animation trifft
Regie führt Ishan Shukla, der mit seiner Star Wars: Visions-Episode The Bandits of Golak schon gezeigt hat, dass er Pathos und Tempo perfekt verbinden kann. Das Drehbuch stammt von Scott Mosier (Dogma, Clerks), was dem Ganzen einen unerwartet westlich-satirischen Unterton verleihen könnte. Göttliches Pathos mit Augenzwinkern im besten Fall.
Die Optik? Ein wogendes Gemälde aus Gold, Blut und Wolken, flüssiger als Wasser, größer als der Himalaya. Der Animationsstil von Fortiche trifft hier auf indische Mythologie, eine Mischung, die so spektakulär aussieht, dass selbst das gepriesene Arcane dagegen plötzlich ungewohnt bescheiden wirkt.
🎬 Offizieller Trailer
Der offizielle Trailer zu Baahubali: The Eternal War – präsentiert von IGN. Götter, Krieger und Gold – mehr Pathos passt nicht in zweieinhalb Minuten.
⚔️ Kommentar: Zwischen Karma und Krawall
Während sich The Witcher noch ein wenig in der Reha befindet, schickt Indien einen Halbgott gen Himmel und das mit richtig krassem Style. Baahubali: The Eternal War könnte das globale Fantasykino neu kalibrieren: kein westlicher Zynismus, kein nordischer Minimalismus, sondern 100 % mythischer Overdrive.
Wer RRR geliebt hat, wird hier Tränen der Überwältigung vergießen. Und wer Arcane feiert, bekommt endlich etwas Gleichwertiges, mit dem wohl tatsächlich kaum jemand gerechnet hat. Einziger Wermutstropfen: Der erste Teil des Spektakels wird bei uns wohl nicht vor 2027 über die Leinwände flimmern.



