🔍 Suche im Fantasykosmos
Spüre verborgene Pfade auf, entdecke neue Werke oder durchstöbere das Archiv uralter Artikel. Ein Wort genügt – und der Kosmos öffnet sich.

Avowed verliert offenbar seinen Nachfolger
📰 Was ist los?
Laut aktuellen Berichten soll Obsidian einen geplanten Avowed-Nachfolger gestrichen haben. Stattdessen soll das Studio an einem neuen Fallout arbeiten; offiziell angekündigt ist dieses Projekt bislang nicht.
🐛 Was denken wir?
Ein neues Fallout von Obsidian klingt natürlich sofort groß. Für Fantasykosmos bleibt aber der Schnitt bei Eora hängen: Avowed hatte gerade erst versucht, Obsidians eigene Fantasywelt wieder sichtbarer zu machen. Wenn dieser Weg jetzt endet, gewinnt das Ödland und die Magie verliert Tempo.
🧭 Avowed 2 soll gestrichen sein: Obsidian folgt offenbar dem Fallout-Ruf
Eora hatte gerade erst wieder Luft geholt, da soll bei Obsidian schon der nächste Einschnitt gekommen sein. Laut aktuellen Berichten wurde ein geplanter Avowed-Nachfolger gestrichen, während das Studio stattdessen an einem neuen Fallout arbeiten soll. Offiziell angekündigt ist das nicht. Aber der Bericht riecht nach einer dieser Xbox-Entscheidungen, bei denen Fantasy leise vom Tisch geschoben wird, weil ein größerer Markenname mit rostiger Powerrüstung winkt.

🌿 Eora verliert offenbar den nächsten Schritt
Für den Fantasykosmos ist der harte Punkt nicht Fallout. Der harte Punkt ist Avowed. Obsidians Rückkehr in die Welt von Pillars of Eternity war ohnehin ein spezieller Fall: kein klassisches Pillars 3, kein reines CRPG, sondern ein First-Person-Rollenspiel, das Eora einem breiteren Publikum öffnen sollte. Genau dieser Weg scheint nun ausgebremst zu werden.
Falls der Bericht stimmt, verliert Eora damit nicht nur irgendeinen Nachfolger, sondern die Chance, sich als größere Fantasy-Marke bei Xbox festzusetzen. Das ist bitter, weil Obsidian in dieser Welt etwas besitzt, das viele Fantasy-RPGs nicht haben: eigene Religionen, eigene Götterlogik, eigenwillige Seelenmetaphysik und ein Setting, das nicht einfach aus Elfen, Zwergen und Pflichtdrachen zusammengeschraubt wurde.
☢️ Fallout ist der stärkere Magnet
Dass Xbox stattdessen auf Fallout schaut, ist natürlich nicht schwer zu verstehen. Die Marke ist größer, die TV-Serie hat den Namen wieder brutal sichtbar gemacht, und Obsidian trägt bis heute den New-Vegas-Heiligenschein durch die Rollenspielgemeinde. Wenn dann auch noch Josh Sawyer im Umfeld eines neuen Fallout-Projekts genannt wird, reicht das schon, damit halbe Foren kollektiv die Kronkorken polieren.
Aber genau darin liegt das Problem. Aus Konzernsicht ist Fallout der sichere Hebel. Aus Fantasy-Sicht ist Avowed der verlorene Eigenwille. Ein neues Fallout von Obsidian kann fantastisch werden, keine Frage. Nur ersetzt das eben nicht den Schaden, wenn Eora wieder in die zweite Reihe gedrückt wird.
🪓 Kein Grabstein, aber ein hässlicher Schnitt
Wichtig bleibt: Das ist ein Bericht, keine offizielle Ankündigung. Ein gestrichener Avowed-Nachfolger bedeutet auch nicht automatisch, dass Eora tot ist. Inhalte, Ideen und Teams können sich verschieben, Projekte können irgendwann wieder auftauchen, und Obsidian bleibt ein Studio mit mehreren starken Welten.
Trotzdem fühlt sich diese Meldung wie ein ziemlich klarer Richtungswechsel an. Avowed sollte Eora neu öffnen. Jetzt könnte ausgerechnet Fallout dafür sorgen, dass diese Fantasywelt wieder leiser wird. Das ist wirtschaftlich nachvollziehbar, kreativ aber schade. Denn manchmal braucht ein Studio nicht noch eine vertraute Ruine im Ödland, sondern den Mut, seine eigene Magie weiter auszubauen.





