Tokio 1989, Magie und Behördenalltag: Astrae Oratio wird erstmals spielbar

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Endlich eine Behörde, die wirklich für Magie zuständig ist

📰 Was ist los?
Astrae Oratio ist auf der Tokyo Game Show 2026 erstmals öffentlich spielbar. Gleichzeitig hat NCSOFT erstmals eine PC-Version bestätigt. Das RPG spielt in einem fiktionalisierten Tokio des Jahres 1989, in dem Magie und Alltag koexistieren und Spieler als Beamter einer Behörde für Magier arbeiten.

🐛 Was denken wir?
Wir mögen vor allem das Setting. Tokio 1989, Urban Fantasy und staatliche Magieverwaltung ergeben zusammen deutlich mehr Profil als das nächste austauschbare Anime-RPG. Wenn die verschiedenen Bezirke, Figuren und magischen Systeme wirklich eng mit dem Stadtleben verzahnt sind, kann daraus eine ziemlich eigene Welt entstehen.

Astrae Oratio macht auf der Tokyo Game Show 2026 den nächsten großen Schritt. NCSOFT und Entwickler Dynamis One zeigen das Urban-Fantasy-RPG dort erstmals öffentlich spielbar und bestätigen gleichzeitig eine PC-Version, die nach dem Mobile-Start folgen soll. Für iOS und Android ist die Veröffentlichung weiterhin für 2027 geplant.

Eine Magierin aus Astrae Oratio zielt mit einer Pistole, während leuchtende magische Energiebögen die Szene durchziehen.
Astrae Oratio verbindet ein fiktionalisiertes Tokio von 1989 mit moderner Magie, Behördenalltag und taktischen Kämpfen. © NCSOFT / Dynamis One

Das Setting bleibt dabei einer der stärksten Punkte des Projekts: ein fiktionalisiertes Tokio im Jahr 1989, in dem Magie und Alltag längst nebeneinander existieren. Spieler übernehmen die Rolle eines sogenannten Shunin, eines Beamten einer Behörde, die für die Verwaltung von Magiern zuständig ist. Statt einfach nur Dämonen durch Neonstraßen zu jagen, verbindet das Spiel also Fantasy mit Bürokratie, Stadtleben und Ermittlungsarbeit.

🏙️ Tokio 1989 ist mehr als Retro-Dekoration

NCSOFT nennt Astrae Oratio ausdrücklich ein Shindenki-RPG. Der Begriff bezeichnet eine Form von Urban Fantasy, in der Übernatürliches und Magie direkt in alltägliche reale Räume eingebettet werden. Genau das soll hier zum Kern werden: Straßen, Stadtbezirke, Behörden und normale Lebenswelten existieren parallel zu Magiern und übernatürlichen Zwischenfällen.

Das Jahr 1989 gibt dem Ganzen zusätzlich eine eigene Identität. Statt der üblichen modernen Smartphone-Gegenwart spielt das RPG in einer bewusst retrofuturistischen Version Tokios, in der Technik, Magie und Behördenstruktur miteinander verschmelzen.

🎬 Tokio 1989 zwischen Magie und Behördenalltag

Der aktuelle Trailer zu Astrae Oratio zeigt das fiktionalisierte Tokio von 1989, verschiedene Magiergruppen und die Mischung aus Urban Fantasy, Alltagswelt und übernatürlichen Zwischenfällen.

🗂️ Der Spieler arbeitet tatsächlich für eine Magierbehörde

Die eigene Figur ist kein freier Abenteurer, sondern ein öffentlicher Beamter des Special District Office, das für die Verwaltung von Magiern zuständig ist. Von dort aus begegnet man unterschiedlichen Figuren, Vorfällen und Konflikten in verschiedenen Stadtteilen.

Das ist ein ziemlich schöner Bruch mit dem üblichen Anime-RPG-Aufbau. Man bekommt nicht einfach eine Gilde, Akademie oder geheime Organisation, sondern im Grunde eine staatliche Behörde für Magie. Allein daraus lässt sich schon reichlich Weltbau ziehen.

🎮 Auf der TGS ist das Spiel erstmals überhaupt öffentlich spielbar

Die Tokyo Game Show markiert die erste öffentliche spielbare Demo von Astrae Oratio. Besucher können sowohl den Prolog als auch Teile des sogenannten Minato Arc erleben. Zusätzlich gibt es Trainingsinhalte, die das Kampfsystem erklären.

Damit ist das Projekt heute deutlich konkreter geworden. Vorher gab es Trailer, Charaktervorstellungen und Weltaufbau. Jetzt kann erstmals tatsächlich getestet werden, wie Erzählung, Präsentation und Kampf zusammenspielen.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

⚔️ Das Kampfsystem mischt Planung und Echtzeitgefühl

Die Kämpfe sind laut NCSOFT als strategisches Echtzeit-Rundenhybrid-System aufgebaut. Eine Runde besteht aus einer Action Phase und einer Engage Phase. Zunächst reagieren Spieler auf angekündigte gegnerische Aktionen und wählen passende Fähigkeiten aus; anschließend wird der eigentliche Konflikt ausgeführt.

Dazu kommen Kontermechaniken, Ultimate Skills und sogenannte Declaration of Dominion-Effekte. Diese unterscheiden sich je nach Magier und sollen stark vom jeweiligen Hintergrund und Bezirk abhängen. Das klingt deutlich taktischer, als die Anime-Optik zunächst vermuten lässt.

✨ Magie soll aus dem Leben der Figuren entstehen

Besonders interessant ist, dass moderne Magie laut der Weltbeschreibung den Lebensstil und die Umgebung eines Magiers widerspiegelt. Eine Figur aus einer wohlhabenden Unternehmerfamilie nutzt beispielsweise Magie, die mit teuren Edelsteinen funktioniert; andere Charaktere greifen stärker auf Beruf, Bezirk oder persönliche Geschichte zurück.

Damit soll Magie offenbar nicht nur als Effektfeuerwerk funktionieren, sondern direkt Charakter und soziale Herkunft sichtbar machen. Das ist für Urban Fantasy immer ein guter Ansatz.

Düsterer Fantasy-Werbebanner für den fiktiven Energydrink „BLACK RUNE“. Rechts sitzt ein muskulöser Orkkrieger in abgenutzter Leder- und Metallrüstung in einem rauchigen Kriegslager, hält eine schwarze Getränkedose mit Runenzeichen und stützt sich neben einer großen Streitaxt ab. Links steht in großer schwarzer und roter Serifenschrift der Slogan: „BLACK RUNE verleiht Schädel.“

👥 Zwölf Magier aus vier Gruppen sind bereits spielbar

In der TGS-Demo treten zwölf Magier aus vier Gruppierungen auf: unter anderem die Magical Activities of the Minato Girls, die Seiran Fellowship, das Akina Urban Legend Research Institute und Rose of Bunkyo.

Jede Gruppe steht für einen anderen Teil Tokios und bringt eigene Figuren, Stilrichtungen und Kampfmuster mit. Damit wird schon in der Demo deutlich, dass die Stadt nicht bloß Kulisse ist, sondern über Bezirke und Fraktionen strukturiert wird.

💻 Die PC-Version ist jetzt offiziell

Der zweite große neue Sachstand ist die PC-Fassung. Bislang war Astrae Oratio vor allem als Mobile-RPG angekündigt. NCSOFT bestätigt jetzt erstmals, dass eine PC-Version folgen wird. Einen exakten Termin dafür gibt es allerdings noch nicht.

Für das Spiel ist das ziemlich wichtig. Gerade ein stark inszeniertes Urban-Fantasy-RPG mit Visual-Novel-Passagen und taktischen Kämpfen dürfte auf PC deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen als als reiner Mobile-Titel.

📖 Visual-Novel-Erzählung trifft Stadt-RPG

Die Geschichte wird stark charakterorientiert erzählt und nutzt eine Visual-Novel-artige Präsentation. In der TGS-Version können Besucher im Minato Arc etwa einen kurzen Storyabschnitt erleben, der sich um den Alltag der Magier dreht.

Damit bleibt Astrae Oratio seiner Idee treu, nicht nur große magische Vorfälle zu zeigen, sondern auch das normale Leben dazwischen. Gerade diese Mischung aus Verwaltung, Alltag und Magie könnte dem Spiel eine eigene Stimme geben.

🌌 NCSOFT will daraus eine fortlaufende Reihe machen

Game Director Jong-gyu Lim beschreibt Astrae Oratio ausdrücklich als langfristiges Projekt. Story, Art und Gameplay sollen zusammengeführt und später über Live-Service-Updates erweitert werden. Neue Geschichten und Figuren sollen über längere Zeit hinzukommen.

Damit ist auch klar, dass die TGS-Demo nur der Anfang ist. NCSOFT will das Projekt als dauerhaft wachsende Urban-Fantasy-Marke etablieren.

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