Assassin’s Creed Hexe: Ubisofts Spur führt nach Nürnberg

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Der Animus entdeckt die Lorenzkirche

📰 Was ist los?
In einem Animus-Rift von Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist St. Lorenz in Nürnberg zu sehen. Das Gebäude könnte auf Assassin’s Creed Hexe verweisen. Ubisoft hat Nürnberg als Schauplatz jedoch nicht offiziell bestätigt.

🐛 Was denken wir?
Eine detailliert nachgebaute Nürnberger Kirche verirrt sich selten versehentlich in ein karibisches Piratenabenteuer. Als Beweis reicht das noch nicht, aber Ubisoft hat seine Brotkrume diesmal direkt zwischen die Kirchtürme gelegt.

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🔥 Assassin’s Creed Hexe: Ubisofts Spur führt nach Nürnberg

Ausgerechnet ein Piratenabenteuer könnte den nächsten Hinweis auf Assassin’s Creed Hexe enthalten. In Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist innerhalb eines Animus-Rifts die Nürnberger Lorenzkirche zu erkennen. Zwischen bekannten Bauwerken früherer Serienteile wirkt der deutsche Sakralbau wie ein ziemlich gezielt abgelegtes Stück Brotkrume.

Die Nürnberger Lorenzkirche erscheint als düsterer Animus-Hinweis auf Assassin’s Creed Hexe zwischen verzerrten historischen Erinnerungen.

Bestätigt ist damit zunächst nur die Kirche selbst. Ubisoft hat weder Nürnberg zum spielbaren Schauplatz erklärt noch verraten, ob das Bild tatsächlich auf Hexe verweist. Trotzdem liegt die Verbindung nahe: Das kommende Assassin’s Creed soll einen deutlich düstereren Ton anschlagen und wird seit seiner Ankündigung mit Hexenverfolgung, religiösem Wahn und frühneuzeitlichem Deutschland verbunden.

⛪ St. Lorenz landet im Animus

Die Nürnberger Lorenzkirche erscheint nicht einfach als Hintergrunddekoration eines karibischen Hafens. Sie gehört zu einem der neuen Animus-Rifts, in denen Orte und Erinnerungen aus unterschiedlichen Teilen der Reihe miteinander verschmelzen.

Solche Rifts eignen sich hervorragend für versteckte Hinweise. Sie müssen sich weder an den historischen Schauplatz von Black Flag halten noch sofort erklären, aus welchem Assassin’s-Creed-Projekt ein Gebäude stammt. Ubisoft kann dort kommende Inhalte andeuten und sich anschließend in aller Ruhe ansehen, wie die Spielerschaft jeden einzelnen Kirchturm vermisst.

Die Rekonstruktion von St. Lorenz wirkt dabei detailliert genug, um nicht wie ein zufällig gewählter deutscher Sakralbau auszusehen. Weshalb sie dort steht, bleibt dennoch offen. Ein Easter Egg ist keine Reisebestätigung, selbst wenn es sehr überzeugend mit beiden Türmen winkt.

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🧙 Nürnberg wäre mehr als eine hübsche Kulisse

Als möglicher Schauplatz würde Nürnberg hervorragend zu Assassin’s Creed Hexe passen. Die Stadt war ein politisches, wirtschaftliches und religiöses Zentrum des Heiligen Römischen Reiches. Enge Gassen, Kirchen, Mauern, Märkte und Patrizierhäuser bieten außerdem genau jene dichte Stadtstruktur, die sich für Schleichen, Verfolgungen und versteckte Zugänge anbietet.

Auch thematisch ließe sich die Lorenzkirche nutzen. Ein Spiel über Hexenverfolgung braucht keine permanent brennenden Scheiterhaufen, um religiösen Druck und gesellschaftliche Kontrolle sichtbar zu machen. Der Gegensatz zwischen prachtvoller Glaubensarchitektur und der Angst vor angeblicher Ketzerei würde bereits genügend Spannung erzeugen.

Allerdings widerspricht der neue Fund den bisherigen Gerüchten nicht zwangsläufig. Frühe Leaks nannten vor allem Würzburg als Handlungszentrum. Nürnberg könnte ein weiterer Schauplatz, eine einzelne Mission oder lediglich Teil einer Animus-Erinnerung sein. Vielleicht führt die Reise durch mehrere Städte. Vielleicht steht St. Lorenz nur im Rift, weil Ubisoft wusste, dass danach halb Deutschland Kirchtürme vergleichen würde.

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🕯️ Der Hinweis brennt, die Bestätigung fehlt

Der neue Fund stärkt zumindest die Annahme, dass Ubisoft für Hexe konkrete deutsche Architektur vorbereitet oder bereits vorbereitet hat. Mehr lässt sich derzeit nicht seriös daraus machen.

Nürnberg ist also weder bestätigt noch vom Tisch. Die Lorenzkirche steht im Animus, und dort steht gewöhnlich wenig völlig grundlos. Bis Ubisoft den Vorhang hebt, bleibt das Gebäude jedoch ein Hinweis und kein amtlich beglaubigter Reiseplan.

Dass dieser Hinweis ausgerechnet in Black Flag Resynced auftaucht, besitzt immerhin eine schöne Serienlogik: Während Edward Kenway durch die Karibik segelt, öffnet sich im Maschinenraum des Animus bereits eine Tür ins finstere Deutschland. Hinter ihr wartet vielleicht eine Hexe. Oder nur der nächste Ubisoft-Trick, um uns monatelang über mittelalterliche Fassaden diskutieren zu lassen.

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