Ashes of the Singularity II: Tausende Einheiten im Krieg gegen die KI
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🤖 Die KI hat aufgerüstet. Die Menschheit bestellt mehr Panzer.
📰 Was ist los?
Stardock hat den 10. November 2026 als Veröffentlichungstermin für Ashes of the Singularity II bestätigt. Das Science-Fiction-Strategiespiel von Oxide Games bietet drei spielbare Fraktionen, gewaltige Echtzeitschlachten mit Tausenden Einheiten und eine Kampagne, in der sich die Menschheit gegen posthumane Mächte und eine künstliche Maschinenzivilisation behaupten muss.
🐛 Was denken wir?
Groß angelegte Echtzeitstrategie hat ihren ganz eigenen Reiz. Wenn ganze Frontlinien gleichzeitig in Bewegung geraten und der Ausgang eines Gefechts von Planung und Logistik abhängt, entsteht eine andere Art von Spannung als bei kleinen taktischen Scharmützeln. Besonders interessant finden wir die drei unterschiedlichen Fraktionen. Jetzt muss vor allem die Technik beweisen, dass sie mit den versprochenen Dimensionen mithalten kann.
Die Menschheit hat ein Problem. Ihre technologisch überlegenen Nachfahren haben längst aufgehört, sich als gewöhnliche Menschen zu betrachten. Gleichzeitig verfolgt eine außer Kontrolle geratene künstliche Intelligenz ihre eigenen Pläne zur Eroberung des Sonnensystems. Zwischen beiden Mächten kämpft die Erde ums Überleben. Und um diesen Krieg zu gewinnen, braucht sie Armeen von wahrhaft gigantischen Ausmaßen.

Stardock Entertainment hat den Veröffentlichungstermin für Ashes of the Singularity II bestätigt: Am 10. November 2026 beginnt der neue Science-Fiction-Krieg auf PC. Der von Oxide Games entwickelte Nachfolger des Strategiespiels von 2016 setzt erneut auf gewaltige Echtzeitschlachten mit Tausenden gleichzeitig agierenden Einheiten. Diesmal stehen drei Fraktionen mit unterschiedlichen Vorstellungen von der Zukunft der Menschheit zur Auswahl.
🤖 Drei Fraktionen kämpfen um die Zukunft des Sonnensystems
Im Mittelpunkt steht eine Menschheit, die ihren technologischen Vorsprung längst verloren hat. Die Post-Human Coalition besteht aus ehemaligen Menschen, die ihre biologischen Körper hinter sich gelassen haben und mittlerweile zu den mächtigsten Wesen des Sonnensystems gehören.
Daneben existiert das AI Substrate, eine eigenständige Maschinenzivilisation, die von einer abtrünnigen künstlichen Intelligenz erschaffen wurde. Ihre Ziele unterscheiden sich von denen ihrer posthumanen Konkurrenten, doch für die verbliebenen Menschen stellt auch sie eine existenzielle Bedrohung dar.
Angesichts dieser Übermacht haben sich die Nationen der Erde zu den United Earth Forces (UEF) zusammengeschlossen. Ehemalige Rivalen kämpfen nun gemeinsam, um verlorene Gebiete zurückzuerobern und das Überleben der Menschheit zu sichern.
Technologisch ist die UEF unterlegen. Ihre Stärke liegt in großen Armeen, disziplinierter Infanterie und jahrtausendealter militärischer Erfahrung. Diese Unterschiede sollen sich auch spielerisch bemerkbar machen: Jede Fraktion besitzt eigene Einheiten, Strategien und Vorstellungen davon, wie ein Krieg gewonnen werden sollte.
🎬 Ashes of the Singularity II – Offizieller Gameplay-Trailer
Tausende Einheiten, gigantische Schlachtfelder und ein Krieg gegen übermächtige Maschinen: Der offizielle Gameplay-Trailer zeigt die gewaltigen Dimensionen des Science-Fiction-Strategiespiels.
⚔️ Tausende Einheiten statt kleiner Scharmützel
Das wichtigste Markenzeichen der Reihe bleibt die enorme Größe ihrer Schlachten. In Ashes of the Singularity II lassen sich Tausende Einheiten gleichzeitig über gigantische Karten kommandieren, deren Ausdehnung an ganze Kontinente erinnert.
Mit dem sogenannten Strategic Zoom wechseln Spieler fließend zwischen der großräumigen Übersicht und dem unmittelbaren Kampfgeschehen. Aus der Ferne lassen sich komplette Frontabschnitte überwachen, während beim Heranzoomen einzelne Infanterieverbände, Fahrzeuge und gewaltige Kriegsmaschinen sichtbar werden.
Dabei soll die schiere Masse der Truppen mehr sein als ein spektakulärer Grafikeffekt. Wer seine Armeen schlecht verteilt, Nachschubwege vernachlässigt oder einen wichtigen Frontabschnitt ungeschützt lässt, könnte trotz zahlenmäßiger Überlegenheit eine vernichtende Niederlage erleben. Gerade dieses Zusammenspiel aus taktischem Gefecht und strategischer Gesamtplanung macht den Reiz der Serie aus.
🧠 Strategie schlägt hektisches Mausklicken
Oxide Games möchte den Schwerpunkt bewusst auf Planung, Logistik und weitreichende Entscheidungen legen. Erfolg soll weniger von möglichst vielen Mausklicks pro Minute abhängen als vom geschickten Einsatz ganzer Armeen.
Spieler müssen entscheiden, welche Gebiete gesichert, welche Ressourcen benötigt und wo gegnerische Verbände angegriffen werden sollen. Die unterschiedlichen Einheiten und Fraktionen eröffnen dabei verschiedene Herangehensweisen.
Auch das Gelände spielt eine wichtige Rolle. Schlachten führen über gefrorene Seen, gefährliche Gebirgspässe und durch vulkanische Landschaften mit glühenden Lavaschluchten. Solche Schauplätze können strategische Möglichkeiten eröffnen oder ganze Angriffspläne zunichtemachen. Hinzu kommen individuell generierbare Schlachtfelder, auf denen Spieler ihre Fähigkeiten gegen computergesteuerte Gegner erproben können.
🌍 Die Erde schlägt zurück
Während der Vorgänger bereits einen Konflikt zwischen künstlichen Intelligenzen und posthumanen Mächten schilderte, rückt die Fortsetzung die verbliebene Menschheit stärker in den Mittelpunkt.
In der Einzelspielerkampagne übernehmen Spieler das Kommando über die United Earth Forces und versuchen, verlorene Gebiete zurückzuerobern. Die Handlung spielt in einer nahen Zukunft, in der die technologische Singularität das Machtverhältnis zwischen Menschen und Maschinen grundlegend verändert hat.
Besonders interessant ist dabei die Ausgangslage der menschlichen Streitkräfte. Sie müssen mit vergleichsweise konventioneller Militärtechnik gegen Gegner bestehen, deren Möglichkeiten ihre eigenen längst übertreffen.
Aus dieser Unterlegenheit könnte sich eine reizvolle strategische Herausforderung entwickeln. Schließlich müssen die United Earth Forces ihre Gegner durch Organisation, Masse und kluge Entscheidungen bezwingen.
🎮 Kampagne, Koop und Multiplayer-Schlachten
Neben der Einzelspielerkampagne bietet Ashes of the Singularity II mehrere Möglichkeiten, die gewaltigen Gefechte auszutragen. Alle drei Fraktionen stehen in Gefechten und Mehrspielermodi zur Verfügung. Spieler können gegeneinander antreten oder gemeinsam im Koop gegen computergesteuerte Armeen kämpfen.
Die Entwickler haben bereits im Februar eine kostenlose Demo während des Steam Next Fest angeboten. Im September folgte ein öffentlicher Multiplayer-Playtest, bei dem insbesondere die Stabilität und Balance der Online-Schlachten erprobt wurden.
Seitdem arbeitet das Team an weiteren Verbesserungen der Spielmechaniken, der Performance und des Mehrspielermodus. Gerade bei einem Strategiespiel, das derart viele Einheiten gleichzeitig darstellen und berechnen muss, dürfte die technische Umsetzung entscheidend sein.
🖥️ Zehn Jahre nach dem Original beginnt die nächste Schlacht
Das erste Ashes of the Singularity erschien 2016 und sorgte besonders durch seine technische Ausrichtung für Aufmerksamkeit. Die eingesetzte Nitrous-Engine war darauf ausgelegt, große Mengen gleichzeitig aktiver Einheiten darzustellen und moderne Mehrkernprozessoren intensiv zu nutzen.
Zehn Jahre später wollen Stardock und Oxide Games diese Idee konsequent weiterentwickeln. Größere Schlachtfelder, zusätzliche strategische Möglichkeiten und die unterschiedlichen Fraktionen sollen den Nachfolger zu einem umfangreichen Science-Fiction-Strategiespiel machen.
Am 10. November 2026 erscheint Ashes of the Singularity II über Steam und direkt bei Stardock. Zum Start ist ein Einführungsrabatt angekündigt, dessen genaue Höhe in der aktuellen Mitteilung nicht genannt wird.
Für Fans klassischer Echtzeitstrategie ist das eine erfreuliche Nachricht. Während viele moderne Strategiespiele auf kleinere Truppen und intensive Einzelgefechte setzen, möchte Ashes of the Singularity II wieder ganze Armeen über die Schlachtfelder schicken.
Die Menschheit mag technologisch hoffnungslos unterlegen sein. Aber offenbar hat sie beschlossen, dieses Problem mit einer beeindruckenden Menge an Panzern zu diskutieren.





