Annihilated verschiebt den Weltuntergang – die Kämpfe brauchen mehr Zeit

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Annihilated lässt den Dungeon noch warten

📰 Was ist los?
Annihilated erscheint nicht mehr am 22. Juli 2026, sondern im vierten Quartal. Death Kumiai will Spielgefühl und Kampfbalance verbessern und vor dem neuen Termin eine überarbeitete Demo veröffentlichen.

🐛 Was denken wir?
Bei einem tödlichen Deckbuilder ist schlechte Balance kein Schönheitsfehler, sondern ein zusätzlicher Endgegner. Dann lieber ein paar Monate länger im Dungeon schmieden, statt im Juli eine Heldengruppe nach der anderen an den falschen Zahlen sterben zu lassen.

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💀 Annihilated verschiebt den Weltuntergang – die Kämpfe brauchen mehr Zeit

Die Heldengruppe ist vernichtet, vier Gefährten liegen gebrochen im Dungeon, und nur einer kann gerettet werden. Eigentlich hätte Annihilated am 22. Juli 2026 beweisen sollen, wie viel Elend in niedlicher Anime-Optik Platz findet. Daraus wird vorerst nichts: Der Abstieg wurde ins vierte Quartal verschoben.

Annihilated mit vier gebrochenen Helden in einem düsteren Dungeon, von denen nur einer gerettet werden kann.

⚔️ Der Dungeon ist fertig, aber noch nicht grausam genug

Entwickler Death Kumiai will die zusätzliche Zeit nutzen, um Spielgefühl und Kampfbalance nachzuschärfen. Nach eigener Aussage wäre eine Veröffentlichung im Juli technisch möglich gewesen. Was gefehlt hätte, wäre die wichtige Phase danach gewesen: das Spiel wieder und wieder durchspielen, Zahlen verschieben und jene kleinen Unsauberkeiten beseitigen, die aus anspruchsvollen Kämpfen schnell einen sehr persönlichen Hassbrief machen.

🎬 Offizieller Trailer

Der Trailer zu Annihilated zeigt gebrochene Helden, tödliche Kartenkämpfe und eine niedliche Anime-Welt, die ihre Grausamkeit nur sehr schlecht versteckt. Der eingeblendete Juli-Termin ist nicht mehr aktuell.

Das ist bei Annihilated besonders wichtig. Das Spiel verbindet Dungeon Crawler, Roguelite-Deckbuilder und Visual Novel mit zeitkritischen Kartenkämpfen. Ressourcen sind knapp, Fehler tödlich, und eine falsche Entscheidung soll nicht erst nach zwanzig Stunden auffallen, sondern vermutlich schon beim nächsten sehr hässlichen Bildschirmtod.

🩸 Vier gebrochene Helden, aber nur eine Rettung

Der eigentliche Haken bleibt unangenehm gut: Die gesamte Gruppe wurde ausgelöscht, und der Spieler kann nur einen Gefährten retten. Zur Auswahl stehen ein Held ohne Stimme, eine Magierin ohne Magie, ein Krieger ohne seinen mächtigen Körper und ein Priester, dessen Verlust zunächst im Dunkeln bleibt.

Damit wird die Wahl der Spielfigur gleich zur ersten Grausamkeit. Man sucht sich nicht einfach eine Klasse aus, sondern entscheidet, wer eine zweite Chance bekommt und wer im Dungeon zurückbleibt. Die niedliche Optik macht diese Ausgangslage nicht freundlicher. Sie sorgt nur dafür, dass der Abgrund beim Lächeln besonders weiße Zähne zeigt.

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🕯️ Lieber später als halb tot

Vor dem neuen Release soll eine überarbeitete Demo erscheinen, mit der Death Kumiai weiteres Feedback sammeln will. Das ist sinnvoller, als den ursprünglichen Termin mit letzter Kraft zu halten und anschließend wochenlang Balanceprobleme aus den Tiefen zu ziehen.

Annihilated verschiebt damit lieber den Weltuntergang, bevor sich die Kämpfe selbst wie einer anfühlen. Einen genauen Termin gibt es noch nicht. Irgendwann zwischen Oktober und Dezember wird sich zeigen, ob die zusätzliche Zeit aus dem verstörenden Dungeonfund auch ein richtig gutes Rollenspiel macht.

Parodie auf eine Fantasy-Parfumwerbung: Ein selbstzufriedener goblinartiger Mann in Lederjacke und offenem weißen Hemd sitzt an einer steinernen Küste, während im Hintergrund ein Drache einen Hafen angreift. Rechts steht eine dunkle Parfumflasche mit dem Namen „WRATH“, davor der Slogan „Live Bold. Reek of Destiny.“ vor einer sonnigen Küstenlandschaft mit Meer, Bergen und Rauch.