Alien: Isolation 2 macht selbst die freie Natur unsicher: Blake wird zur neuen Gejagten

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Der Schrank reicht diesmal vielleicht nicht mehr

📰 Was ist los?
Creative Assembly hat neue Details zu Alien: Isolation 2 verraten. Die neue Heldin heißt Blake, arbeitet für Weyland-Yutani und landet wenige Monate nach Teil eins auf der Welt rund um Kurosaki Station. Besonders wichtig: Das Xenomorph wird gezielt dafür entwickelt, Spieler nun auch in offenen Außenarealen zu verfolgen.

🐛 Was denken wir?
Genau an dieser Stelle sollte eine Fortsetzung ansetzen. Das Alien einfach noch einmal durch andere Korridore laufen zu lassen, wäre die sichere Lösung gewesen. Ihm draußen dieselbe bedrohliche Intelligenz zu geben, könnte dagegen das Sicherheitsgefühl des Originals komplett neu sortieren. Entscheidend wird sein, ob Creative Assembly offene Räume genauso kontrolliert und angespannt inszenieren kann wie Sevastopol.

🌧️ Alien: Isolation 2 macht selbst die freie Natur unsicher: Blake wird zur neuen Gejagten

Zwölf Jahre nach Alien: Isolation weiß Creative Assembly ziemlich genau, welche Lektion Millionen Spieler aus dem Original mitgenommen haben: Wenn der Bewegungsmelder piept, ist der Schrank plötzlich eine attraktive Immobilie. Für Alien: Isolation 2 soll diese vertraute Überlebenslogik erhalten bleiben – allerdings bekommt das Xenomorph erheblich mehr Platz zum Jagen.

Ein Xenomorph mit geöffnetem Maul nähert sich in einem dunkel orange beleuchteten industriellen Korridor unmittelbar dem Betrachter.
Neue Welt, neue Jagdregeln: Creative Assembly entwickelt das Xenomorph in Alien: Isolation 2 gezielt dafür, Blake auch außerhalb der schützenden Korridore aufzuspüren.
© Creative Assembly / SEGA / 20th Century Studios

Creative Director Alistair Hope hat im Gespräch mit dem Guardian erstmals ausführlicher über die neue Hauptfigur und das veränderte Jagdverhalten gesprochen. Die Heldin der Fortsetzung heißt Blake, arbeitet für Weyland-Yutani und übernimmt damit den Platz von Amanda Ripley. Creative Assembly wollte nach Hopes Aussage eine neue Geschichte an einem neuen Ort erzählen und entschied sich deshalb bewusst für eine neue Protagonistin.

👩 Blake arbeitet für genau den Konzern, dem man besser nicht vertraut

Über Blake selbst verrät Hope bislang auffallend wenig. Sicher ist lediglich ihre Verbindung zu Weyland-Yutani. Die Geschichte beginnt wenige Monate nach den Ereignissen des ersten Spiels, als ein Survey-Team des Konzerns auf einer abgelegenen Welt ein abgestürztes Schiff beziehungsweise Stationssegment entdeckt. Fans des Vorgängers werden es kennen: Es handelt sich um den Teil der Sevastopol, den Marshal Waits mit dem Xenomorph und Amanda Ripley an Bord abtrennte.

Damit knüpft die Fortsetzung erheblich direkter an das Original an, als die neue Heldin zunächst vermuten lässt. Amanda entkam damals ihrem vermeintlichen Grab. Das Alien blieb zurück und gelangt nun offenbar auf jene Koloniewelt, auf der Kurosaki Station liegt. Sega beschreibt den Ort als abgelegene, von Stürmen gepeitschte Welt mit einer Weyland-Yutani-Siedlung und einer Oberfläche, die ebenso zum Spielfeld werden soll wie die engen Anlagen darunter.

🎬 Alien: Isolation 2 – Last Chance

Der offizielle Reveal Trailer zeigt Kurosaki Station, die sturmgepeitschte Koloniewelt und die Rückkehr des Xenomorph.

👽 Das Xenomorph lernt die Jagd unter freiem Himmel

Genau hier liegt die wichtigste neue Information des Interviews. Das Xenomorph aus dem ersten Isolation war für Korridore, Lüftungsschächte und Räume entwickelt worden, in denen es den Spieler anhand seines Verhaltens aufspürte. Für die Fortsetzung muss dieses System nun mit weitläufigeren Außenarealen funktionieren.

Hope erklärt, Creative Assembly habe das Alien deshalb gezielt darauf vorbereitet, im Freien zu jagen. Die Fähigkeiten, die Spieler aus dem ersten Teil kennen, bleiben relevant; gleichzeitig müssen sowohl Blake als auch ihr Verfolger auf die veränderten Räume reagieren. Die Außenwelt soll dabei keine Befreiung von der Klaustrophobie darstellen. Creative Assembly möchte vielmehr mit dem Gegensatz spielen: drinnen ist man eingeschlossen, draußen ist man sichtbar.

Das ist für Alien: Isolation ein wesentlich größerer Schritt, als eine neue Umgebung zunächst vermuten lässt. Das Original lebte davon, dass seine Architektur selbst Teil des Horrors wurde. Isolation 2 versucht nun offenbar, genau dieses Gefühl auch dort zu erzeugen, wo keine Wand drei Meter entfernt steht.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🏭 Kurosaki Station ersetzt Sevastopol

Komplett verabschieden müssen wir uns von dunklen Gängen trotzdem nicht. Die Kurosaki Station bleibt ein zentraler Schauplatz mit klassischen engen Weyland-Yutani-Innenräumen. Gleichzeitig führen Abschnitte auf die Oberfläche des Planeten, dessen Bild Creative Assembly weiterhin stark an den industriellen, analogen Science-Fiction-Look von Ridley Scotts Alien anlehnt.

Ein Working Joe taucht bereits im Reveal-Trailer auf. Ob daneben wieder feindliche Menschen auftreten, möchte Hope noch nicht bestätigen. Er verweist allerdings auf das bewährte Zusammenspiel verschiedener Bedrohungen aus dem ersten Spiel. Damit dürfte Creative Assembly die grundlegende Struktur von Isolation weiterentwickeln, statt daraus plötzlich einen offenen Alien-Shooter zu machen.

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🎮 Einen Termin gibt es weiterhin nicht

Alien: Isolation 2 erscheint für PC via Steam, PlayStation 5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2 und bleibt ein reines Einzelspieler-Survival-Horrorspiel. Sega führt den Veröffentlichungstermin weiterhin als offen.

Nach dem ersten Reveal liefert das neue Interview damit endlich eine Vorstellung davon, wo Creative Assembly die alte Formel tatsächlich erweitern möchte. Neue Heldin, neue Welt und größere Räume – doch der Kern bleibt derselbe: Das Xenomorph soll lernen, wie der Spieler denkt, und ihn dafür bestrafen.

Im ersten Alien: Isolation war der schlimmste Ort ein enger Korridor. Im zweiten könnte es der Moment sein, in dem weit und breit überhaupt kein Versteck mehr steht.

Nichts als die Wahrheit. Schmaler Banner für den Arkanen Moosverhetzer. Ein Moosling mit Blatthelm, der wütend eine Propagangazeitung liest.