Akte M: Der Mooskönig – Enthüllt: Wie Ludwig II. zum grünen Schatten wurde – Die Mooslings Akten (6)

🔍 Suche im Fantasykosmos

Spüre verborgene Pfade auf, entdecke neue Werke oder durchstöbere das Archiv uralter Artikel. Ein Wort genügt – und der Kosmos öffnet sich.


🗝 Akte M: Der wahre Sachverhalt im Fall Lowwig vom Moos

„Er sprach mit den Wänden, doch sie antworteten nicht in Lauten.“

– Aufzeichnung aus dem Hofprotokoll, Frühjahr 1878

🧱 Fundort & Kontext

Ort: Archivkeller unter Schloss Berg, sowie Depotkammer F12 unterhalb von Schloss Neuschwanstein
Zugang: Beide Standorte seit 1903 offiziell versiegelt
Klassifizierung: „identitätsverhüllend, monarchiekritisch, mykohistorisch relevant“

In den letzten Monaten wurde ein Konvolut aus Briefen, Siegelbruchstücken und Kleidungsfragmenten gesichert, das eine gänzlich neue Lesart der Biografie Ludwig II. von Bayern nahelegt. Die Dokumente sprechen immer wieder von einem „Lowwig vom Moos“, auch „der gute Mann vom Moos“ genannt, einem Titel, den der König offenbar selbst in privater Korrespondenz führte.

Diese Quellen legen nahe: Ludwig II. war nicht nur Märchenkönig, sondern Protektor eines unterirdischen Sporenordens, Träger der „Wurzelkrone“ und Verwalter einer langen, moosästigen Tradition.


🧬 Objektbeschreibung

Fundstücke:

  • Ein Sporenumhang aus sogenannter Mycelseide, mit lebendem Moosbesatz
  • Eine Krone mit integrierten Pilzsporenkapseln
  • Ein Wappenfragment mit drei goldenen Sporen auf grünem Grund (vgl. W-M-002)
  • Briefe an einen namentlich nicht genannten „Myko-Vater“, unterzeichnet mit Lowwig M.

Besonderheit:
Im Fundmaterial finden sich diverse Hinweise auf eine alternative Planung der Namensgebung für Schloss Neuschwanstein. Ursprünglich war offenbar der Name Schloss Moosstein vorgesehen. Die spätere Umbenennung ist laut Dossier eine „toponymische Korrektur aus politischem Kalkül“.


🗣 Anekdoten & Zeugenaussagen

Ein Kammerdiener notiert im April 1882:

„Majestät schläft wieder im Moosgemach. Er lässt die Wände nicht tüchern, der grüne Flaum gefalle ihm so.“

Ein Brief von Richard Wagner enthält folgende kryptische Passage:

„Wenn du nun vollends dem Wurzelvolk verfällst, mein König, wird es Lieder geben, die kein Mensch versteht.“

In einem anonymen Hofbericht heißt es:

„Er sprach nicht mehr vom Thron, sondern von der Wurzelkammer.“


✨ Besonderheit / Abweichung

🧬 Identitätsverzerrung:

Der Name „Lowwig vom Moos“ wurde nie offiziell geführt, findet sich aber häufig auf privaten Skizzen, Poesiealben und Kleidersiegeln. Die Hofchroniken sprechen später nur noch von „Ludwig“, wobei alle moosbezogenen Elemente getilgt wurden.

🧬 Wappenverbot:

Das persönliche Wappen Lowwigs (drei goldene Sporen auf Moosgrund, Pilzhelm mit Krähenzier) wurde aus der Heraldik entfernt. Einziger erhaltener Beleg: Fragment W-M-002, derzeit in Privatbesitz.

🧬 Sprachlicher Tarnmodus:

Alle Briefe, die den Begriff „Moos“ enthalten, sind nach 1885 mit Rußtinte übermalt. Dennoch bleibt in einem Dokument klar lesbar: „Ich war nie Ludwig. Ich war Lowwig vom Moos.“


📷 Visuelle Evidenz 1

Fragmentiertes Wappen auf gealtertem Pergament: Drei goldene Sporenhelme auf moosgrünem Schild, umwuchert von Efeu, Pilzen und Ranken. Oben eine stilisierte Krähenmaske aus Eisen, darunter das lateinische Motto „In silva veritas“. Das Wappen wird dem sogenannten König Lowwig vom Moos zugeschrieben – einer mutmaßlich verdrängten Identität Ludwigs II. von Bayern.

📜 Objektbeschreibung (Museumsetikett):

Objekt: Fragmentiertes Wappen von Lowwig vom Moos
Archivcode: W-M-002
Material: Moosbewachsener Holzschild, Messingapplikationen, Pergamentträger
Fundort: Depotkammer K12, ehem. Königliches Archiv am Alpsee
Datierung: ca. 1875 (Rekonstruktionsphase Schloss Moosstein)
Besonderheit:
Drei goldene Sporenhelme auf tiefgrünem Grund, vermutlich Sinnbild für die Wurzelkrone. Der obere Schildrand zeigt eine Krähenmaske (Hinweis auf die Verbindung zum Krähenorden?). Moos- und Pilzbewuchs sind natürlich eingebunden, genetisch identisch mit Sporenproben aus dem Gralsgang (vgl. M-088).
Am unteren Schildrand waren zuvor Spuren eines Mottos sichtbar:
„In silva veritas“ – Im Wald liegt die Wahrheit.
Die Herkunft des Objekts wurde jahrzehntelang verschleiert, heute gilt es als zentrales Beweisstück für die Mooslinie Ludwigs II.


📷 Visuelle Evidenz 2

Ein majestätischer Mann mit Krone sitzt auf einem barocken Thron, sein Gewand von Moos überwuchert. Er trägt ein tiefblaues Gewand mit goldenen Stickereien, umhüllt von einem moosgrünen Mantel. Im Hintergrund ein verfallener Saal mit wuchernder Vegetation. Das Bild zeigt Lowwig vom Moos, den vergessenen Mooskönig von Bayern.

„Lowwig vom Moos – der letzte König der Wurzelkrone“
Dieses Porträt wurde aus Archivfragmenten rekonstruiert und zeigt König Ludwig II. in seiner wahren Identität: Als Hüter der Sporenlinie, verstoßen vom offiziellen Hof. Die Moosgewänder gelten als zeremonielle Kleidung der Linie Moosstein, getragen nur bei Initiationsriten und Weihen unterhalb der Wurzelkammer F12.

🧾 Kommentar des KPE (Komitee für Phantastische Evidenz)

Er war nie nur ein König.
Er war nie nur ein Mensch.
Er war der gute Mann vom Moos, und sie wollten, dass wir ihn vergessen.

Aber das Moos vergisst nicht.

Mehr Mooslinge für dich?

Episches Fantasy-Banner im Stil von Gandalf: Ein weißbärtiger Zauberer blockiert mit erhobenem Stab den Weg und ruft ‚Du kannst nicht vorbei!‘. Darunter der Zusatz: ‚Es sei denn, du abonnierst unseren Newsletter!‘. Rechts unten ein glühender, magischer Button mit der Aufschrift: ‚Lass mich rein, du Narr!