Akte M: Der ewige Schattenkanzler – Die Mooslings Akten (7)

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🔑 Der wahre Sachverhalt im Fall Halmhut Moos

„Kein Moos mehr! Das war der Befehl.“

– Interne Notiz des KPE, Fallakte Rhöndorf, 1982

🧱 Fundort & Kontext

Ort und Zeit: Oggersheim, CDU-Parteitag Juni 1982
Zugang: Pressebereich, abgesperrter Nebeneingang zur Gartenanlage
Klassifizierung: „identitätsvertauschend, sporenhistorisch, sicherheitsrelevant“

Laut internen Protokollen des KPE verschwand Halmhut Moos, bis dahin wenig beachteter Landespolitiker, am Vorabend seiner geplanten Kanzlerkandidatur spurlos. Zeugen sprachen von einem feuchten Luftzug, plötzlicher Begrünung von Teppichkanten und einem Summen, „wie beim Rasen nach dem Regen“.

Am folgenden Tag betrat ein Mann die politische Bühne, den niemand vorher kannte: Helmut Kohl. Das Personal tauschte Namensschilder aus. Die Kameras liefen. Fragen wurden nicht gestellt.


🧬 Objektbeschreibung

Fundstücke:

  • Ein zerrissenes Namensschild mit den Buchstaben „MOOS“, gefunden in der Westflügel-Garderobe
  • Eine Pressetasche mit Notizen über eine „Ersatzperson im Falle botanischer Aktivierung“
  • Eine Bleistiftskizze: Moosbedeckter Kanzler mit Farnkrone, überschrieben mit: *“H.M. im Originalzustand“
  • Ein Vertragsauszug des sogenannten Mooslingspakts, Paragraph 17a: „Tarnnamen dürfen aus dem Bereich der Gartengewächse gewählt werden. Kohl ist zulässig.“

Besonderheit:
Der neue Kanzler, kürzlich erst aufgetaucht, moosfrei, ohne bekannte Vorgeschichte in Bundesgärten oder Sporenkartellen.


🗣 Anekdoten & Zeugenaussagen

Ein Journalist erinnerte sich später:

„Er wirkte… wie frisch entlaubt.“

Ein Gärtner des Veranstaltungsorts sagte aus:

„Der Mann, der vorher durch den Gang ging, trug ein Jackett mit Wurzelansatz.“

Ein interner KPE-Funkmitschnitt enthält den Satz:

„Das Moos hat sich zurückgezogen. Die Vertretung ist aktiv.“


✨ Besonderheit / Abweichung

🧬 Identitätsersetzung:

Der Wechsel erfolgte offenbar geplant, rituell und sporenkonform. Halmhut Moos verschwand. Helmut Kohl erschien.

🧬 Sprachlicher Tarnmodus:

„Kohl“ war laut Paragraph 17a des Mooslingspakts ein zulässiger Ersatztitel im Falle möglicher biologischer Aufdeckung.

🧬 Sporenanalyse:

Rückstände an einem Mikrofon aus dem Presseraum zeigten chlorophyllähnliche Moleküle, identisch mit Funden aus Schloss Moosbroich (vgl. M-088-B).


📷 Visuelle Evidenz

Porträt eines älteren Mannes im Anzug mit moosbewachsenem Kragen und Farnbrosche. Seine goldgeränderte Brille reflektiert grünliches Licht. Im Hintergrund die deutsche Flagge, teilweise überwachsen mit Efeu. Vor ihm ein Namensschild: Bundeskanzler H. Moos.
Offizielles Kanzlerporträt Halmhut Moos, aufgenommen vermutlich 1982. Der Moosbesatz wurde nachträglich entfernt. Nur diese Version überlebte im KPE-Archiv.

🗒 Kommentar des KPE (Komitee für Phantastische Evidenz)

Er war kein Platzhalter.
Er war der Wächter des Pakts.
Er wurde verdrängt, nicht durch einen Menschen, sondern durch das Vergessen selbst.
Aber das Moos erinnert sich an die, die aus ihm kamen.
Für alle Zeiten.

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