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Der Regen meint es hier persönlich
📰 Was ist los?
Eremite Games arbeitet an einem Survival-Spiel im Universum von Against the Storm. Das Projekt befindet sich noch in einer sehr frühen Phase und ist ausdrücklich nicht Against the Storm 2. Statt einer direkten Fortsetzung will das Studio das Survival-Genre nutzen, um neue Seiten der Dark-Fantasy-Welt zu erkunden.
🐛 Was denken wir?
Das lässt aufhorchen. Die Welt von Against the Storm war schon als City-Builder ungewöhnlich: Regen als Apokalypse, Siedlungen als Trotzreaktion, Zivilisation als Provisorium. Ein Survival-Spiel kann genau diese Idee persönlicher machen. Nicht mehr: „Baue ein Lagerhaus.“ Sondern: „Du bist draußen. Es regnet. Viel Glück.“ Das könnte richtig gut werden.
🌧️ Against the Storm: Eremite Games arbeitet an Survival-Spiel im Dark-Fantasy-Universum
Die Städtlebauer verlassen das Rathaus und gehen raus in den Regen. In Against the Storm klingt das nach einer sehr schlechten Idee mit großem Spielwert. Eremite Games arbeitet an einem neuen Survival-Spiel im Universum des gefeierten Dark-Fantasy-City-Builders – ausdrücklich nicht als Against the Storm 2, sondern als frühes Experiment in einem anderen Genre.

Das ist der spannende Punkt: Eremite hängt nicht einfach eine größere Siedlung, mehr Gebäude und ein neues Biom an die bekannte Formel. Das Studio will offenbar wissen, wie sich diese Welt anfühlt, wenn man nicht mehr als Vizekönig Siedlungen plant, sondern selbst dort draußen steht, wo der Regen die Zivilisation langsam auffrisst.
🏚️ Vom Siedlungsplan in die Wildnis
Against the Storm lebt von einer starken Grundidee: Eine Welt aus Dauerregen, Druck, knappen Ressourcen, seltsamen Völkern und einer Zivilisation, die immer wieder gegen den Untergang anarbeitet. Im City-Builder bedeutete das: Siedlungen gründen, Produktion sichern, Bedürfnisse ausbalancieren, Königin zufriedenstellen und hoffen, dass die nächste Katastrophe nicht alles ruiniert.
Ein Survival-Spiel verschiebt diese Perspektive radikal. Plötzlich geht es nicht mehr darum, eine Siedlung als System zu steuern, sondern wahrscheinlich darum, in genau dieser feindlichen Welt körperlich zu bestehen. Regen ist dann nicht nur Wettereffekt oder Rundenmechanik, sondern Bedrohung direkt vor der Nase. Holz, Nahrung, Schutz und Licht werden persönlicher. Der Wald wird nicht mehr erschlossen – er kommt näher.
🌲 Dunkle Fantasy statt Fortsetzungspflicht
Dass Eremite ausdrücklich nicht Against the Storm 2 baut, ist klug. Eine normale Fortsetzung wäre erwartbar gewesen: mehr Fraktionen, mehr Gebäude, größere Karten, neue Königinnenlaune. Sicher nicht falsch, aber auch sehr naheliegend.
Ein Survival-Ableger öffnet die Welt dagegen anders. Against the Storm hatte immer diesen unterschwelligen Reiz: Was passiert eigentlich zwischen den Siedlungen? Was lauert wirklich im Wald? Wie sieht diese Welt aus, wenn man nicht mehr von oben plant, sondern unten im Schlamm steht? Genau solche Fragen kann ein Genrewechsel beantworten.
🔥 Frühe Phase, aber starker Kurs
Eremite macht klar, dass das Projekt noch sehr früh ist. Platzhalter, offene Systeme, mögliche Kurswechsel – das ist kein Spiel, das morgen mit fertiger Roadmap durch die Tür marschiert. Aber gerade diese Offenheit passt zum Studio. Against the Storm wurde stark durch Iteration, Community-Nähe und sauberes Systemdenken.
Wenn Eremite diese Stärken ins Survival-Genre überträgt, könnte daraus mehr werden als ein atmosphärischer Ableger. Die Welt von Against the Storm ist nicht generische Waldkulisse. Sie hat Druck, Identität und diese wunderbar nasse Hoffnungslosigkeit. Ein Survival-Spiel dort muss nicht erklären, warum Überleben schwer ist. Es muss nur die Tür öffnen.





