Abyss Kitchen: Erst das Monster, dann die Mahlzeit

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Monsterküche mit Nachschlag

📰 Was ist los?
Abyss Kitchen ist ein japanisches Indie-Spiel von Pico Games, in dem man als Köchin Lop eine Abenteurerparty begleitet, im Dungeon Zutaten sammelt, Monster verwertet und die Gruppe mit Gerichten stärkt. Die Steam-Seite listet das Spiel für PC, eine Demo ist verfügbar.

🐛 Was denken wir?
Endlich behandelt ein Spiel den Dungeon wie das, was er immer war: eine schlecht beleuchtete Vorratskammer mit Zähnen. Wer Monster töten kann, sollte auch die Frage klären dürfen, ob dazu Reis, Pilze oder eine sehr mutige Soße passen.

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🍖 Abyss Kitchen: Erst das Monster, dann die Mahlzeit

Abyss Kitchen macht aus Dungeon-Beute Abendessen. Im japanischen Fantasy-Survival-Actionspiel von Pico Games sammelt Köchin Lop Monsterteile, kocht daraus stärkende Gerichte und hält ihre Abenteurertruppe am Leben. Dungeon Meshi nickt irgendwo anerkennend mit vollem Mund.

In den meisten Fantasy-Rollenspielen werden Monster erschlagen, geplündert und danach höflich vergessen. Abyss Kitchen geht einen Schritt weiter und fragt die einzig vernünftige Frage: Kann man das noch anbraten? Die Antwort lautet offenbar: ja, unbedingt.

Eine niedliche Fantasy-Köchin bereitet in einer Dungeon-Küche Monsterfleisch zu, während eine Abenteurerparty am Tisch wartet.

Lop, eine anthro Koch-Abenteurerin, begleitet eine Party durch den Dungeon und sorgt dafür, dass niemand vor Hunger umkippt, bevor der nächste Schleim, Pilzkoloss oder sonstige Unterwelt-Snack auf dem Teller landet. Unter dem Strich bekommt man hier ein niedliches, aber ziemlich zielstrebiges Fantasy-Survival-Actionspiel mit starkem Kochfokus.

🥘 Dungeon Meshi als Steuerkreuz

Der Reiz von Abyss Kitchen liegt sofort auf der Hand: Fantasy-Abenteuer werden hier nicht nur über Kampf, Loot und Levelaufstieg gedacht, sondern über Versorgung. Eine Party ist eben nur so heldenhaft wie ihr letzter Eintopf.

Das Spielprinzip hat dadurch eine schöne kleine Bosheit. Monster sind Gegner, Gefahr, Ressource und Abendessen zugleich. Der Dungeon wird zur Küche, die Küche zur Überlebensfrage, und irgendwo zwischen Pfanne und Partybuff liegt dieser wunderbar absurde Moment, in dem ein besiegtes Wesen nicht verschwindet, sondern als Buff zurückkommt. Sehr höflich ist das nicht. Aber effizient.

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🍽️ Serviert wird, was zurückbeißt

Abyss Kitchen wirkt wie eine dieser Indie-Ideen, bei denen ein einziger guter Gedanke reicht, um sofort Bilder im Kopf zu starten: Eine niedliche Köchin stapft durch gefährliche Höhlen, sammelt Monsterteile und macht daraus Essen für eine Fantasy-Truppe, die vermutlich längst nicht genug über Hygienevorschriften nachdenkt.

Das muss kein gigantisches Epos werden. Es reicht, wenn die Pfanne heiß, der Dungeon hungrig und das Monsterfleisch spielmechanisch sinnvoll bleibt.

Kurz gesagt: Monster töten, Monster kochen, Monster servieren. So sieht Kreislaufwirtschaft in der Fantasy aus.

Abyss Kitchen hat übrigens noch keinen festen Veröffentlichungstermin; auf Steam steht das Spiel derzeit auf „Coming soon“. Eine Demo ist bereits verfügbar. Trailer- und Videomaterial gibt es über die Steam-Seite beziehungsweise die Entwicklerlinks.

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