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A Tale of the Secret Saint: Warten auf den Heiligenschein
📰 Was ist los?
Secret Saint schiebt seinen Anime-Start von April auf Oktober 2026, mit der offiziellen Begründung „bessere Arbeitsbedingungen“ und „höhere Qualität“. Gleichzeitig steht ein komplettes Produktionsteam mit erfahrenen Fantasy-Leuten bereit, und das Franchise bringt bereits Light Novels, Manga und Spin-off-Reihen mit. Stoff für mehr als eine Staffel.
🐛 Was denken wir?
Ein Prequel mit klarer Ziellinie wirkt angenehm altmodisch in einer Zeit, in der viele Serien nur auf Verlängerung spielen. Wenn Blood of My Blood den Weg zur Geburt von Jamie wirklich konsequent geht, könnte das Fraser-Universum einen runden Abschluss bekommen statt einer ewigen Zeitschleife rund um die Steine.
🌙 A Tale of the Secret Saint: Die Heilige in der Warteschleife
Die nächste heilige Überperformerin lässt auf sich warten: A Tale of the Secret Saint verschiebt seinen Anime-Start um ein halbes Jahr. Offiziell, um die Arbeitsbedingungen im Produktionsteam zu verbessern. Für Fans von RPG-Fantasy ist das ärgerlich, aber nicht automatisch ein schlechtes Zeichen.
⏰ Vom Frühlings-Slot in den Herbst verschoben
Ursprünglich sollte Secret Saint im April 2026 im japanischen TV anlaufen. Jetzt steht fest: Der Start rutscht in den Oktober 2026. Begründung des Produktionsteams: Man wolle mehr Luft schaffen, um Qualität und Arbeitsumfeld zu verbessern. In Zeiten kaputtgecrunchter Anime-Produktionen wirkt diese Ehrlichkeit fast schon wie ein kleiner Luxus.
Produziert wird die Serie bei Felix Film. Regie führt Tomoe Makino (Please Put Them On, Takamine-san), unterstützt von Naoki Murata (Raeliana). Die Vorlage stammt von Autor Touya, seit 2019 als Light Novel mit Illustrationen von Chibi laufend, inklusive Manga-Adaption.
🔮 Worum geht’s in Secret Saint?
Protagonistin Fia will eigentlich „nur“ Ritterin werden, scheitert aber an Talent und Körperbau. Nach einer schweren Verletzung kehren Erinnerungen an ihr früheres Leben zurück: Sie war einst eine legendäre Heilige, die den Dämonenkönig besiegt hat.
Ihre alten Kräfte erwachen erneut, doch Fia will dieses Mal nicht als Heiligen-Ikone verbrannt werden. Also tarnt sie sich als unscheinbare Ritteranwärterin, die zufällig jeden Gegner übertrifft. Das Setting: klassische Fantasywelt mit Rittern, Dämonen und Kirche, plus der permanenten Frage, wie lange sich eine „geheime“ Heilige wirklich verstecken kann.
🧾 Fazit: Halbes Jahr mehr Wartezeit, halbes Jahr mehr Hoffnung
Ja, Verschiebungen nerven, gerade in einer Season, in der viel Fantasy ohnehin erst auf den letzten Metern überzeugt. Aber: Eine Serie, die früh genug sagt „Wir brauchen mehr Zeit, sonst brennt hier alles“, hat bessere Chancen, nicht als halbfertige Isekai-Diashow zu enden.
A Tale of the Secret Saint bringt eine fertige Light-Novel-Basis, einen laufenden Manga und eine Heldin mit Overpowered-Twist, der eher nach RPG-Komfortserie als nach Wegwerf-Ware klingt. Wenn Felix Film die zusätzliche Zeit wirklich in Animation und Timing steckt, könnte der Herbst 2026 hier einen leisen, aber sehr stabilen Fantasy-Liebling ausspucken – nur eben ein halbes Jahr später, als uns lieb ist.



