Warhammer 40.000 schickt die Deathwatch in eine eigene Amazon-Serie

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Amazons nächster Warhammer-Einsatz trägt schwarze Rüstung

📰 Was ist los?
Amazon MGM Studios, Blur Studio und Games Workshop entwickeln eine animierte Eventserie über die Deathwatch. Das Projekt knüpft an die Warhammer-Episode von Secret Level an. Henry Cavill produziert mit, während Dave Wilson und John Orloff die kreative Entwicklung übernehmen.

🐛 Was denken wir?
Die Deathwatch ist für eine Serie beinahe ideal: wechselnde Orden, wechselnde Welten und immer neue außerirdische Katastrophen, die nur mit maximaler militärischer Unverhältnismäßigkeit gelöst werden können. Dass Blur Studio und Dave Wilson zurückkehren, verhindert außerdem, dass die starke Bildsprache von Secret Level gleich beim ersten größeren Ausbau verloren geht.

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☠️ Warhammer 40.000 schickt die Deathwatch in eine eigene Amazon-Serie

Im 41. Jahrtausend gibt es zahlreiche Möglichkeiten, einen Konflikt friedlich zu lösen. Die Deathwatch hat allerdings gute Gründe, keine davon im Einsatzhandbuch besonders ausführlich zu behandeln.

Nahaufnahme eines schwer gepanzerten Space Marines mit dunklem Helm, goldenem Totenkopfsymbol und rot leuchtenden Augen.
Nach dem Einsatz in Secret Level erhält die Xenosjagd von Warhammer 40.000 eine eigene animierte Eventserie.
© Games Workshop Limited / Amazon MGM Studios / Blur Studio

Amazon MGM Studios entwickelt eine animierte Eventserie über die außerirdische Bedrohungen jagende Eliteeinheit aus Warhammer 40.000. Das Projekt entsteht gemeinsam mit Blur Studio und Games Workshop und soll direkt an die erfolgreiche Warhammer-Episode der Animationsanthologie Secret Level anknüpfen. Henry Cavill begleitet die neue Produktion als Executive Producer. Dave Wilson übernimmt gemeinsam mit John Orloff die kreative Entwicklung und soll Regie führen. Einen Starttermin besitzt die Serie noch nicht.

👽 Die Deathwatch übernimmt die unangenehmen Begegnungen

Die Deathwatch ist kein gewöhnlicher Space-Marine-Orden. Ihre Krieger werden aus zahlreichen Orden des Imperiums ausgewählt und zu spezialisierten Einsatzgruppen zusammengestellt. Ihre Aufgabe besteht darin, außerirdische Bedrohungen aufzuspüren und zu vernichten. Dafür greifen die Veteranen auch auf ungewöhnliche Taktiken und Technologien zurück, die innerhalb anderer imperialer Streitkräfte mit erheblichem Misstrauen betrachtet würden.

Die unterschiedlichen Herkunftsorden liefern reichlich Stoff für Konflikte innerhalb einer Einheit. Ein Ultramarine, ein Space Wolf und ein Black Templar können sich schließlich selbst dann darüber streiten, wie ein Korridor korrekt gestürmt wird, wenn am anderen Ende bereits ein außerirdisches Monstrum sämtliche praktischen Fragen klärt. Für eine Serie ist diese Struktur ausgesprochen geeignet. Jede Mission kann andere Mitglieder, Welten und Xenos-Völker in den Mittelpunkt stellen, während die Deathwatch als verbindende Organisation erhalten bleibt.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

⚔️ Aus Secret Level wird eine größere Geschichte

Die neue Serie entsteht als Ableger der Secret Level-Episode And They Shall Know No Fear. Darin führte Lieutenant Titus eine Gruppe gepanzerter Veteranen auf eine beinahe aussichtslose Mission. Die Folge schloss an Warhammer 40.000: Space Marine 2 an und verband brutale Nahkämpfe mit der monumentalen CGI-Ästhetik von Blur Studio.

Dave Wilson erklärte nun, Secret Level sei nicht nur als lose Sammlung abgeschlossener Geschichten gedacht gewesen. Die Anthologie sollte auch als Ausgangspunkt für größere Erzählungen dienen. Die starke Reaktion auf die Warhammer-Episode habe gezeigt, dass für genau diese Welt genügend Interesse vorhanden ist.

Aus dem kurzen Ausflug wird damit erstmals eine eigenständige Produktion. Amazon behandelt die Episode nicht bloß als hübschen Nebenauftrag, sondern als Testlauf für eine umfangreichere animierte Warhammer-Erzählung.

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🎬 Das Team hinter dem ersten Einsatz kehrt zurück

Dave Wilson führte bereits bei And They Shall Know No Fear Regie und war als Executive Producer sowie Supervising Director an Secret Level beteiligt. Für die Deathwatch-Serie entwickelt er das Konzept gemeinsam mit John Orloff. Der Autor arbeitete unter anderem an der Kriegsserie Masters of the Air und bringt damit Erfahrung mit großen militärischen Ensembles und komplexen Einsatzstrukturen mit.

Blur Studio bleibt ebenfalls beteiligt. Das Animationsstudio war bereits für die visuelle Umsetzung der Warhammer-Episode verantwortlich und arbeitete eng mit Games Workshop zusammen, um Rüstungen, Waffen, Architektur und die schwerindustrielle Atmosphäre des Universums möglichst genau zu treffen.

Die kreative Kontinuität ist ein gutes Zeichen. Die neue Produktion muss ihre Bildsprache nicht erst finden, sondern kann auf einem Stil aufbauen, der Space Marines zugleich gewaltig, schnell und beinahe erschreckend effizient wirken ließ.

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🦸 Henry Cavill bleibt im Warhammer-Kommandozentrum

Henry Cavill fungiert bei der Animationsserie als Executive Producer. Damit beteiligt er sich neben der geplanten Live-Action-Produktion an einem weiteren Teil von Amazons wachsendem Warhammer 40.000-Programm. Ob Cavill zusätzlich eine Figur sprechen wird, ist noch nicht bekannt. Die bisherige Ankündigung bestätigt lediglich seine Arbeit hinter den Kulissen.

Seine Beteiligung verbindet die bislang getrennt wirkenden Projekte zumindest personell. Noch lässt sich daraus kein vollständig verknüpftes Film- und Serienuniversum ableiten. Es wird aber immer deutlicher, dass Amazon nicht nur an einer einzelnen Adaption arbeitet. Games Workshop und Amazon hatten ihre umfassende Vereinbarung für Film- und Serienproduktionen bereits abgeschlossen. Die Deathwatch-Serie ist nun eines der ersten konkreteren Projekte, das aus diesem größeren Rahmen hervortritt.

Schwarzweiße Luxus-Werbeparodie im Stil einer edlen Uhrenkampagne: Ein ernst blickender Ork mit markanten Stoßzähnen und elegantem schwarzen Sakko sitzt in halb seitlicher Pose vor dunklem Hintergrund. Auf seinem Handgelenk trägt er eine metallische Luxus-Uhr. Über dem Bild stehen groß der Markenname „VORGHAN VULTOR“ und darunter „MIMIKRON“. Rechts unten ist die Uhr noch einmal als Produktabbildung zu sehen: ein silbernes Modell mit dunklem Zifferblatt, zahnartigen Stundenmarkierungen und einem unheimlichen Auge im unteren Bereich. Die Szene wirkt auf den ersten Blick hochwertig und seriös, entfaltet aber auf den zweiten Blick ihren absurden Fantasy-Humor.

🌌 Die Xenosjagd besitzt noch keinen Termin

Über die eigentliche Geschichte ist bislang kaum etwas bekannt. Weder Schauplatz noch Gegner oder Hauptfiguren wurden vorgestellt. Auch Episodenzahl, Laufzeit, Sprecherbesetzung und Veröffentlichungstermin fehlen. Die Bezeichnung als Eventserie deutet auf ein begrenztes, geschlossenes Format hin, bestätigt aber noch keinen konkreten Umfang.

Ebenso offen bleibt, wie eng die Handlung mit Titus und den Ereignissen aus Secret Level verbunden sein wird. Die direkte Ablegerstruktur spricht für eine gemeinsame visuelle und erzählerische Grundlage, bedeutet aber nicht automatisch, dass die bisherigen Figuren zurückkehren.

Sicher ist bislang nur: Die Deathwatch erhält eine eigene Bühne, Blur Studio darf erneut das 41. Jahrtausend in Bewegung versetzen und Henry Cavill sitzt weiterhin mit am strategischen Kartentisch. Für die außerirdischen Bewohner der Galaxis sind das vermutlich keine besonders beruhigenden Neuigkeiten.

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