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Achtung, diese Rüstung beißt zurück
📰 Was ist los?
Zu Mortal Shell 2 gibt es rund zwölf Minuten Gameplay. Zu sehen sind kleinere Kämpfe, Bossbegegnungen, Dark-Fantasy-Waffen, Armbrüste, Monstrositäten und die kompakte Open World. Das Spiel soll noch 2026 für Steam, PS5 und Xbox Series X/S erscheinen.
🐛 Was denken wir?
Autsch! Mortal Shell 2 sieht nicht nach elegantem Ritterabenteuer aus, sondern nach Blut, Metall, Körperhorror und Bosskampf-Mief. Genau das muss es wohl auch. Wenn Cold Symmetry die vernetzte Welt straff hält und die Kämpfe mehr Wucht als Reibung haben, kann daraus ein schön dreckiger Soulslike-Schlag in die Magengrube werden.
🩸 Mortal Shell 2: 12 Minuten Dark-Fantasy-Gameplay mit Kettenhemd und Metal-Schmutz
Mortal Shell 2 zeigt in rund zwölf Minuten Gameplay, dass es weiterhin nicht vorhat, Dark Fantasy freundlich zu gestalten. Das Soulslike-Action-RPG von Cold Symmetry setzt auf eine kompakte, vernetzte Open World, brutale Nahkämpfe, Bossgegner, Monstrositäten und mittelalterliche Waffen, die ganz offensichtlich zu lange in einem sehr schlechten Albtraum gelagert wurden.

Schwerter, Lanzen, Armbrüste und andere Werkzeuge der Problemlösung bekommen hier keinen historischen Museumsanstrich, sondern einen Dark-Fantasy-Twist. Mortal Shell 2 wirkt wie ein Soulslike, das sein Kettenhemd in Blut gewaschen und danach eine Extreme-Metal-Playlist inhaliert hat. Subtil ist anders. Aber subtil war bei dieser Reihe auch nie der eigentliche Geschäftsplan.
🎬 Offizieller Gameplay-Reveal
Der Gameplay-Reveal zu Mortal Shell II zeigt Shells, vernetzte Open World, brutale Kämpfe, Seitenwaffen und eine Dark-Fantasy-Welt, die aussieht, als hätte sie ihr Kettenhemd in Blut und Metal gewaschen.
⚔️ Kompakte Welt, harte Treffer, kaputte Körper
Der offizielle Rahmen bleibt reizvoll: Spieler übernehmen wieder sogenannte Shells, also die Formen gefallener oder vergessener Krieger, und nutzen deren Fähigkeiten im Kampf. Das passt zur Reihe, weil Mortal Shell immer dann am stärksten war, wenn Körper nicht nur Figur, sondern Werkzeug, Erinnerung und Waffe zugleich waren.
Der zweite Teil soll das Ganze größer, freier und aggressiver anlegen. Die Welt bleibt kompakt, aber stärker vernetzt. Statt endloser Kartenfüllung geht es offenbar um verschlungene Pfade, Ruinen, versteckte Strukturen, Dungeons, falsche Götter und sehr schlechte Reisebedingungen. Genau das ist für Dark Fantasy oft besser als reine Größe: Lieber ein dichter Albtraum als eine riesige Landkarte voller Sammelblümchen.
🏹 Fernkampfwaffen im Soulslike-Schlachthaus
Interessant ist auch der stärkere Einsatz von Seitenwaffen und Fernkampfoptionen. Armbrüste und wuchtige Schusswaffen geben dem Kampf eine andere Textur, ohne den Nahkampfkern komplett zu verdrängen. Das könnte Mortal Shell 2 helfen, sich deutlicher von anderen Soulslikes abzusetzen.
Denn die Gefahr bei diesem Genre ist klar: düstere Ruinen, harte Gegner, Ausdauerbalken, Bossnebel – und plötzlich steht man in der großen Soulslike-Schlange und hofft, dass jemand den eigenen Namen ruft. Mortal Shell 2 scheint stattdessen auf mehr Druck, mehr Tempo, mehr groteske Körperlichkeit und einen Sound zu setzen, der eher nach rostiger Todesbühne als nach stiller Kathedrale klingt.




