XCOM: The Miniatures Game: Aliens, Miniaturen und der 95-Prozent-Schuss des Grauens

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Wenn der Commander den Würfel hasst

📰 Was ist los?
XCOM: The Miniatures Game wurde von Modiphius Entertainment und 2K Games angekündigt. Das Solo- und Koop-Miniaturen-Wargame basiert auf XCOM: Enemy Unknown und nutzt ein Regelgerüst aus der Five Parsecs From Home-Ecke. Pre-Orders starten im Juli, der Release ist für Herbst/Winter 2026 geplant.

🐛 Was denken wir?
Das ist als Tabletop-Radar doch brauchbar, oder? XCOM lebt von Panik, Deckung, falscher Hoffnung und diesem einen Würfelmoment, der alles zerstört. Wenn Modiphius die Kampagnenschleife mit Squad-Aufbau, Forschung, Basis und wachsender Alien-Bedrohung gut einfängt, könnte daraus ein starker Sci-Fi-Tischkrieg werden. Und ja: Auch auf Brettspielhöhe wird ein 95-Prozent-Schuss garantiert irgendwann daneben gehen. Sonst wäre es nicht XCOM.

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👽 XCOM: The Miniatures Game: Aliens, Miniaturen und der 95-Prozent-Schuss des Grauens

XCOM wandert auf den Spieltisch. Modiphius Entertainment bringt zusammen mit 2K Games ein neues Solo- und Koop-Miniaturen-Wargame zu XCOM: Enemy Unknown heraus. Die Pre-Orders starten im Juli, in den Handel soll das Spiel im Herbst/Winter 2026 kommen.

Ein taktisches Sci-Fi-Miniaturenspiel zeigt XCOM-Soldaten in Deckung, während außerirdische Figuren zwischen Geländestücken vorrücken.

Das ist natürlich Sci-Fi und kein Fantasy-Kern. Aber als Tabletop-Radar ist die Meldung zu gut, um sie liegen zu lassen. Denn XCOM gehört zu diesen Lizenzen, bei denen jeder sofort das gleiche Geräusch im Kopf hört: ein Soldat zielt, die Trefferchance steht bei 95 Prozent, der Schuss geht trotzdem daneben, und irgendwo im Hintergrund denkt ein Sectoid sehr kalt: „Danke, Opfer!“

🎲 Five Parsecs trifft Alien-Invasion

Das Regelgerüst basiert auf Five Parsecs From Home von Ivan Sorensen. Ja genau, das passt ziemlich gut, weil XCOM mehr braucht als einzelne Gefechte. Der Reiz lag immer in der Kampagne: Soldaten rekrutieren, Ausrüstung verbessern, Basis ausbauen, Forschung vorantreiben, Missionen überleben und danach so tun, als sei der Verlust des besten Scharfschützen „taktisch verkraftbar“.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

Genau diese Schleife soll XCOM: The Miniatures Game auf den Tisch bringen. Das 180-seitige Core Rulebook enthält Regeln für taktische Gefechte, eigene Squads, Missionsgenerierung, Basisentwicklung, Forschung und sogar einen PvP-Modus, in dem jemand die Aliens übernehmen darf. Das klingt nach einer sehr guten Möglichkeit, eine Freundschaft in Deckung, Sichtlinie und erbitterte Schuldzuweisung zu verwandeln.

🧬 Sectoids, Chryssalids und der bemalte Nervenzusammenbruch

Die erste Miniaturenwelle liefert klassische XCOM-Kost: XCOM Operatives, Sectoids, Sectoid Commanders, Thin Men, Outsiders, Floaters, Chryssalids, Seekers und Infection Pods. Später sollen unter anderem Mutons, Cyberdiscs, MEC Troopers, Ethereals, Sectopods und EXALT folgen.

Das ist genau die richtige Eskalation. Erst steht ein kleiner Alien-Trupp auf dem Küchentisch, dann wächst die Sammlung, dann wächst die Bedrohung und dann wächst natürlich der Stapel unbemalter Resin-Miniaturen. Und irgendwann stellt man fest, dass die Invasion nicht nur die Erde bedroht, sondern auch den Beginn des Abendessens.

Parodie auf eine Fantasy-Parfumwerbung: Ein selbstzufriedener goblinartiger Mann in Lederjacke und offenem weißen Hemd sitzt an einer steinernen Küste, während im Hintergrund ein Drache einen Hafen angreift. Rechts steht eine dunkle Parfumflasche mit dem Namen „WRATH“, davor der Slogan „Live Bold. Reek of Destiny.“ vor einer sonnigen Küstenlandschaft mit Meer, Bergen und Rauch.
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