Lords of the Fallen II: Die Finsternis braucht noch ein Quartal Politur

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Die Gruft öffnet sich erst später

📰 Was ist los?
Lords of the Fallen II wurde von Herbst 2026 auf Q1 2027 verschoben. Das Dark-Fantasy-Action-RPG erscheint für PS5, Xbox Series, Switch 2 und PC.

🐛 Was denken wir?
Die Finsternis braucht noch ein Quartal Politur. Offenbar kann selbst ein Reich voller Monster, Lampenträger und Seelenqual nicht einfach unfertig aus der Gruft steigen und so tun, als sei das künstlerische Absicht.

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🕯️ Lords of the Fallen II: Die Finsternis braucht noch ein Quartal Politur

Die Hölle ist offenbar nicht pünktlich fertig geworden. Lords of the Fallen II erscheint deshalb nicht mehr im Herbst 2026, sondern rutscht auf Q1 2027. Das klingt erst einmal nach der üblichen Verschiebungsformel aus Feinschliff, Timing und Qualitätsanspruch. In diesem Fall passt sie aber ziemlich gut, denn ein Dark-Fantasy-Soulslike sollte besser nicht halbfertig aus der Gruft stolpern.

Ein düsterer Ritter mit Laterne steht vor einer gewaltigen Gruft, während Monster und rotes Licht aus der Finsternis dringen.

CI Games und Hexworks wollen dem Spiel zusätzliche Zeit geben, um Kampfgefühl, Balance, Präsentation und Gesamtqualität weiter zu schärfen. Gleichzeitig entgeht Lords of the Fallen II damit dem dicht gedrängten Herbstgeschäft, in dem große Spiele gern wie eine Abteilung gepanzerter Oger durch denselben engen Release-Korridor marschieren.

🎬 Offizieller Gameplay Trailer

Der Trailer zu Lords of the Fallen II zeigt Dark Fantasy mit schwerer Rüstung, finsteren Reichen, brutalen Kämpfen und genau jener Gruftstimmung, bei der selbst die Release-Verschiebung klingt, als müsse erst noch ein Fluch poliert werden.

⚔️ Lieber später als lahmer Lampenträger

Für ein Spiel wie Lords of the Fallen II ist eine Verschiebung fast weniger Problem als Pflichtübung. Soulslikes leben von Präzision: Trefferfenster, Ausdauer, Bossrhythmus, Levelstruktur, Gegnerdruck, Gewicht der Animationen. Wenn da etwas nicht sitzt, merkt man es nicht nach zehn Stunden, sondern beim ersten Tod, der sich falsch anfühlt.

Gerade die Reihe hat außerdem etwas zu beweisen. Der Vorgänger brachte starke Dark-Fantasy-Bilder, Umbral-Weltwechsel und ordentlich finstere Atmosphäre mit, musste aber auch mit technischen und spielerischen Reibungen kämpfen. Ein Nachfolger darf deshalb nicht nur größer wirken. Er muss sauberer beißen.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🩸 Dark Fantasy mit Qualitätskontrolle

Interessant ist, dass ausdrücklich Feedback von Soulslike-erfahrenen Spielern in die Feinarbeit einfließen soll. Das ist sinnvoll. Wer ein Spiel für diese Zielgruppe baut, sollte genau wissen, wie gnadenlos diese Menschen zwischen „fordernd“ und „nervig“ unterscheiden.

Lords of the Fallen II bleibt damit einer der großen Dark-Fantasy-Games-Titel auf unserem Zettel: düster, wuchtig, gotisch, brutal und genau in jener Nische, in der ein guter Bosskampf mehr über Weltuntergang erzählt als mancher Fantasyroman auf 600 Seiten.

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