War of the Dragon: Das Rad der Zeit webt jetzt mit Miniaturen

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Wenn das Rad die Kreditkarte prüft

📰 Was ist los?
War of the Dragon: The Wheel of Time steht im Kickstarter-Finale. Die Kampagne zum ersten offiziellen Brettspiel nach Robert Jordans Das Rad der Zeit endet am 23. Juni 2026. Über 4.500 Unterstützer und mehr als 500.000 US-Dollar zeigen bereits, dass der Drache auf dem Spieltisch ordentlich zieht.

🐛 Was denken wir?
Das Rad webt, wie das Rad will, diesmal aber offenbar mit Pledge-Stufen, Miniaturen und einer Kickstarter-Tabelle, die mehr Schicksal ausstrahlt als mancher Blick aus Tar Valon. Und logo: Wenn Das Rad der Zeit endlich offiziell auf den Tisch kommt, hören wir natürlich hin.

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🐉 War of the Dragon: Das Rad der Zeit webt jetzt mit Miniaturen

Das Rad webt, wie das Rad will. Manchmal webt es Prophezeiungen, wiedergeborene Drachen, Aes Sedai, Schattenarmeen und ein paar tausend Seiten Fantasygeschichte. Und manchmal webt es eine Kickstarter-Kampagne mit Pledge-Stufen, Miniaturen und einer Kommentarsektion, die vermutlich mehr Deutungsarbeit verlangt als mancher Traum von Egwene.

Ein episches Fantasy-Brettspiel mit Armeen, Heldenkarten und einem leuchtenden Rad-Symbol vor einer dunklen Drachenprophezeiung.

War of the Dragon: The Wheel of Time steht kurz vor dem Ende seiner Crowdfunding-Kampagne. Am 23. Juni 2026 um 18:00 Uhr deutscher Zeit schließt der Kickstarter. Für Fans von Robert Jordans Das Rad der Zeit ist das kein kleines Randprodukt, sondern ein bemerkenswerter Moment: Zum ersten Mal bekommt die Reihe ein offizielles Brettspiel.

Entwickelt wird das Ganze von Dire Wolf – also nicht von einer Kellerbude mit zwei Würfeln, einer Laminiermaschine und sehr viel Mut, sondern von einem Verlag, der mit großen Strategietiteln umgehen kann. Genau deshalb ist dieser Kickstarter spannend. Hier wird nicht einfach ein bekanntes Logo auf Pappe gedruckt. Hier soll ein riesiges Fantasy-Epos in ein strategisches Duell übersetzt werden.

🎬 Offizieller Teaser-Trailer

Der Teaser zu War of the Dragon: The Wheel of Time zeigt Robert Jordans Fantasy-Epos auf dem Weg zum Spieltisch: Licht gegen Schatten, Drache gegen Dunklen König und ein Rad der Zeit, das diesmal offenbar mit Karten, Miniaturen und sehr ernsten Entscheidungen webt.

⚔️ Licht gegen Schatten, aber bitte mit Spielplan

War of the Dragon ist als großes Strategiespiel für zwei Spieler ausgelegt. Eine Seite führt die Kräfte des Lichts, die andere den Schatten. Auf dem Papier klingt das herrlich schlicht. In der Welt von Das Rad der Zeit bedeutet es natürlich: Prophezeiungen, Armeen, Helden, Verderbnis, Macht, Zeitdruck und die äußerst unangenehme Aussicht, dass am Ende entweder der Drache oder der Dunkle König übrig bleibt.

Das Spiel bietet zwei Modi. Der Hero Mode soll den Einstieg erleichtern und setzt stärker auf Charakterkarten, Tableau-Aufbau und mehrere Siegbahnen. Der Epic Mode wird größer, strategischer und näher am Gefühl einer gewaltigen Fantasykampagne: Armeen ziehen über die Karte, berühmte Konflikte werden nachgestellt, und am Horizont wartet die letzte Schlacht.

Das ist klug. Das Rad der Zeit ist kein kleines Universum für drei Karten und einen netten Sonderwürfel. Wer diese Vorlage auf den Tisch bringt, muss sowohl Figurenbindung als auch Weltkrieg können. Der Hero Mode kümmert sich um den schnelleren Zugang, der Epic Mode um das große „Wir verlieren gleich die Welt“-Gefühl.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🧙‍♀️ Kickstarter ohne Stretch-Goal-Geklingel

Interessant ist auch, was die Kampagne nicht macht. Es gibt keine klassische Stretch-Goal-Lawine, bei der alle paar Stunden neue Plastikberge aus dem Nebel purzeln. Das sorgt natürlich für Diskussionen, denn Brettspiel-Kickstarter haben ihre eigene Folklore entwickelt: Miniaturen, Exklusivkram, Bonuskarten, Add-ons und am Ende ein Karton in einer Dimension, die ihre eine eigene Postleitzahl braucht.

War of the Dragon bleibt strukturierter. Es gibt verschiedene Pledge-Stufen, darunter eine Core-Version mit Standfiguren, eine Deluxe-Fassung und die große One Power Edition mit Miniaturen. Gerade diese Ausstattung erklärt, warum die Kampagne schnell in jene Preisregionen wandert, in denen selbst ein Aes-Sedai-Blick kurz prüft, ob der Geldbeutel gelogen hat.

Aber: Für eine Vorlage dieser Größe ist das nicht überraschend. Das Rad der Zeit schreit geradezu nach Figuren, Fraktionen, Karten, Machtmarkern und dramatischen Tischmomenten. Man kann diese Welt kaum als kleines Kartenspielchen behandeln, ohne dass irgendwo ein Trolloc beleidigt aufgrunzt.

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🔥 Warum das für Fantasy-Fans zählt

Der eigentliche Reiz liegt nicht nur in der Lizenz. Das Rad der Zeit ist eines der großen Monumente der modernen Fantasy. Eine offizielle Brettspiel-Adaption ist deshalb mehr als Fanservice. Sie ist der Versuch, eines der komplexesten Fantasy-Epen in ein spielbares System zu bringen.

Das kann scheitern. Natürlich. Gerade große Vorlagen neigen dazu, unter der Last ihrer eigenen Namen zu ächzen. Aber Dire Wolf bringt zumindest die nötige Erfahrung mit, um aus „berühmte Marke plus Materialschlacht“ ein ernsthaftes Strategiespiel zu machen.

Für uns beim Fantasykosmos ist das klar ein starker Tabletop-Treffer: klassische High Fantasy, Brettspielstrategie, Crowdfunding-Fieber, Miniaturen, ein riesiges Literaturuniversum und die ewige Frage, ob man das Schicksal der Welt wirklich einem einzigen gelungenen Spielzug und drei Karten auf der Hand anvertrauen sollte.

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