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Das Monster-RPG hat eine Werft gefunden
📰 Was ist los?
Tomo: Endless Blue erscheint neben PC auch für Nintendo Switch 2. Das Anime-Open-World-RPG kombiniert Tomo-Kreaturen, prozedurale Inseln, Kämpfe, Farmleben, Kochen, Crafting, Voxel-Physik, Fahrzeuge und Multiplayer-Optionen.
🐛 Was denken wir?
Der Reiz liegt im Mix: Kreaturen sammeln, aber nicht nur sammeln. Inseln erkunden, aber nicht nur ablaufen. Fahrzeuge bauen, aber nicht nur als Deko. Tomo: Endless Blue wirkt wie ein Spiel für alle, die ihr Monster-RPG gern mit Werft, Küche, Feldarbeit und einer gewissen Unfallwahrscheinlichkeit hätten.
🌊 Tomo: Endless Blue lässt Kreaturen sammeln, Schiffe bauen und Inseln treiben
Tomo: Endless Blue bekommt eine Version für Nintendo Switch 2. Das Open-World-Kreaturen-RPG von Onibi war bereits für PC angekündigt, nun sticht auch Nintendos neue Konsole mit in See. Damit passt das Spiel ziemlich genau in jene Lücke, in der Monsterfreundschaft, Inselbau, Anime-Optik und Bastelphysik gemeinsam aufs offene Meer treiben.

Im Zentrum stehen die Tomo, seltene Kreaturen mit eigenen Fähigkeiten. Man sammelt sie nicht nur für Kämpfe, sondern nimmt sie mit in den Alltag: bauen, farmen, kochen, craften, erkunden. Wer bei Kreaturen-RPGs schon immer dachte, dass ein Partnerwesen mehr können sollte als im hohen Gras auf seinen nächsten Einsatz warten, bekommt hier ein deutlich beschäftigteres Modell.
🎬 Gameplay-Trailer
Der Trailer zu Tomo: Endless Blue zeigt Kreaturenbegleiter, Inseln, Voxel-Bau, Kämpfe, Fahrzeuge und das schöne Risiko, aus Blöcken Dinge zu bauen, die vielleicht sogar schwimmen.
🏝️ Inseln aus zerbrochenen Welten
Die Welt von Tomo: Endless Blue besteht aus Inseln, die wie Bruchstücke vergangener Zivilisationen durch ein riesiges Ozeanreich treiben. Jede Insel soll eigene Dörfer, Figuren, Aufgaben, Geheimnisse und Tomo mitbringen. Das klingt nach klassischem Abenteuerstoff, aber mit einem starken Sandbox-Unterbau.
Der wichtige Unterschied: Die Inseln sind nicht nur Kulisse für Kreaturenjagd. Sie sollen erkundet, bebaut, verändert und genutzt werden. Alte Ruinen, mythische Tomo, Champion-Kämpfe und Dörfer treffen auf Farmleben, Baupläne und Maschinenlogik. Das ist weniger Arena, mehr schwimmender Werkzeugkasten mit Fernweh.
🧱 Voxel-Physik statt reiner Sammelalbum-Romantik
Der auffälligste Haken bleibt die Voxel-Physik. In Tomo: Endless Blue baut man Fahrzeuge, Boote, Kräne, Luftschiffe und andere Konstruktionen blockweise zusammen. Diese Gebilde sollen nicht nur hübsch aussehen, sondern tatsächlich auf Physik reagieren: schwimmen, brechen, fahren, fliegen, funktionieren oder eben peinlich auseinanderfallen.
Das gibt dem Spiel eine angenehm riskante Note. Wer sein eigenes Luftschiff baut, bekommt nicht nur Transport, sondern auch Verantwortung. Kreaturen sammeln ist nett. Ein selbstgebautes Fluggerät über dem Ozean zu testen, während die Statik vermutlich anderer Meinung ist, klingt deutlich lebendiger.
⚡ Kämpfe mit Gelände, Wasser und schlechten Ideen
Auch die Kämpfe setzen auf Umgebung. Spieler können zwischen eigener Perspektive und Tomo-Begleiter wechseln, Terrain nutzen und Elemente kombinieren. Ein Feuer-Tomo lässt sich etwa über Wasser abkühlen, bevor elektrische Angriffe das Ganze unangenehm leitfähig machen. Das ist genau die Sorte Systemspielerei, die aus einem hübschen Kreaturen-RPG etwas Eigenes machen kann.
Wenn Tomo: Endless Blue diese Mechaniken wirklich sinnvoll verzahnt, entsteht mehr als ein weiterer Monsterfang mit niedlichen Augen. Dann wird die Welt selbst zum Werkzeug: Blöcke, Wasser, Höhe, Fahrzeuge, Begleiter, Wetter, Inselaufbau. Nicht jede Idee muss elegant enden. Hauptsache, sie endet nicht sofort am Meeresboden.






