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📰 Was ist los?
Onimusha: Way of the Sword zeigt neue Eindrücke aus seiner Fantasy-Version von Kyoto. Zu sehen sind eine offenere Zone, Zufallsbegegnungen, ein neuer Boss, sprechende Steinstatuen, Oni-Vision und ein klarer ausgebautes Upgrade-System für Schwert, Kleidung, Gauntlet, Bogen, Stealth, Armaments und weitere Fähigkeiten. Release ist der 25. September 2026.
🐛 Was denken wir?
Das sieht ziemlich stark aus. Capcom nimmt die alte Samurai-Dämonenformel und schiebt sie ein gutes Stück weiter Richtung Action-RPG. Genau das tut der Reihe gut. Wenn schon verfluchtes Kyoto, Wunschverdreher und Steinstatuen mit Redebedarf, dann bitte auch mit Systemen, in denen man versinken kann. Nur das Upgrade-Menü dürfte aussehen, als hätten drei Oni und ein sehr ehrgeiziger Hofschreiber gemeinsam Ordnung schaffen wollen.
Onimusha: Way of the Sword wirkt immer stärker wie die Sorte Rückkehr, bei der Capcom nicht einfach nur Staub vom Schwert wischt, sondern gleich noch ein halbes Arsenal neuer Systeme danebenlegt. Die neuen Eindrücke zeigen eine offenere Kyoto-Zone, sprechende Steinstatuen, Oni-Vision, Zufallsbegegnungen und ein deutlich sichtbares RPG-Gerüst für Ausrüstung, Fähigkeiten und Kampfstil. Das Spiel erscheint am 25. September 2026.

Das klingt nach einer sehr bewussten Weiterentwicklung. Onimusha war nie bloß stumpfes Dämonenspalten, sondern immer auch jene herrlich leicht übernatürliche Samurai-Fantasy, in der jeder Gang um die Ecke nach Fluch, Blutnebel oder persönlichem Untergang riecht. Way of the Sword scheint nun genau dort weiterzubauen: weniger starres Action-Museum, mehr lebendige Dämonenwelt mit Entdeckungsdrang, Systemtiefe und der Möglichkeit, sich den eigenen Krieger Stück für Stück zusammenzuschmieden.
🏯 Kyoto spricht jetzt zurück
Die offene Zone in Kyoto ist dabei mehr als nur Kulisse. Wenn dort sprechende Steinstatuen, seltsame Begegnungen und neue Bosse warten, bekommt die Welt endlich jene leicht fiebrige Note, die zu Onimusha passt. Nicht einfach historische Romantik mit ein paar Monstern am Rand, sondern ein Ort, der selbst schon den Eindruck macht, als sei er von einem Oni mit sehr eigenem Architekturverständnis betreut worden.
Dazu kommt die Oni-Vision, die nach genau dem richtigen System klingt: halb Wahrnehmungswerkzeug, halb okkulter Vorteil, also praktisch die offizielle Erlaubnis, dass Dämonen-Fantasy nicht immer logisch sein muss, solange sie cool aussieht und spielerisch etwas trägt.
🗡️ Mehr Rollenspiel, ohne das Schwert zu entzaubern
Spannend ist vor allem, wie deutlich die RPG-Systeme nun hervortreten. Upgrades für Schwert, Kleidung, Gauntlet, Bogen, Stealth und andere Ausrüstungsbereiche deuten darauf hin, dass Way of the Sword mehr sein will als eine hübsch wiederbelebte Actionmarke. Das Spiel scheint den Spieler stärker an den eigenen Stil zu binden: offensiv, taktisch, heimlich, magisch aufgeladen oder einfach sehr entschlossen im Umgang mit Dämonenhälsen.
Genau dort liegt die Chance. Ein modernes Onimusha darf nicht nur von Nostalgie leben. Es muss sich heute behaupten – gegen andere Actionspiele, gegen große Fantasy-RPGs und gegen die Erwartung, dass ein Capcom-Comeback mehr liefern sollte als einen guten Namen und schicke Klingen. Bisher sieht es so aus, als hätte Way of the Sword das verstanden.
🔥 Samurai-Fantasy mit erfreulich viel Eigenleben
Der schönste Eindruck bleibt aber der Ton. Onimusha: Way of the Sword wirkt nicht wie sterile Prestige-Action, sondern wie ein Spiel mit echtem Hang zum Seltsamen: dämonische Verformung, mythische Systeme, sprechende Objekte, unheilvolle Straßen und Kampffokus mit Rollenspielkante. Genau das braucht diese Reihe.
Wenn Capcom das alles sauber zusammenhält, könnte Onimusha im September nicht nur zurückkehren, sondern wieder relevant werden. Nicht als Museumsstück mit Katana, sondern als düstere Samurai-Fantasy, die sich traut, zugleich klassisch und wunderbar schräg zu sein.






