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Coven, Chaos, kalifornische Flüche
📰 Was ist los?
Lionsgate Television entwickelt eine Serienadaption von Witch Season, dem kommenden Fantasy-Romance-Roman von Julia Bianco. Der Roman erscheint am 30. Juni 2026. Im Mittelpunkt stehen moderne Hexenzirkel in Los Angeles, gefährliche Magie, romantische Spannung und ein drohender Konflikt zwischen Coven.
🐛 Was denken wir?
Das klingt nach Urban Fantasy mit brauchbarem Biss: keine Besenromantik aus der Geschenkabteilung, sondern moderne Magie, Machtspiele und Gefühle, die vermutlich genau dann ausbrechen, wenn gerade niemand einen Schutzkreis gezogen hat. Wenn die Serie den Hexenkrieg nicht weichspült, könnte Witch Season ein hübsch gefährliches Stück Romantasy-Fernsehen werden.
🧙♀️ Witch Season: Lionsgate wirft moderne Hexen in den Serienkessel
Ein Roman ist noch nicht erschienen, aber die Serienmaschine rührt bereits im Kessel. Witch Season, der kommende Fantasy-Romance-Roman von Julia Bianco, wird bei Lionsgate Television als TV-Serie entwickelt. Das Buch erscheint am 30. Juni 2026. Die Bildschirmversion steht also schon in den Startlöchern, bevor der erste Hexenzirkel überhaupt offiziell ins Buchregal gezogen ist.

Inhaltlich klingt Witch Season nach moderner Urban Fantasy mit ordentlich Zündstoff: Hexenzirkel in Los Angeles, unkontrollierte Magie, verbotene Gefühle, politische Spannungen zwischen Coven und die drohende Eskalation eines Hexenkriegs. Also genau jene Sorte Stoff, bei der Kerzenlicht, Blutmagie und Beziehungschaos vermutlich denselben Kalender teilen.
Julia Bianco soll die Adaption selbst schreiben und als Produzentin begleiten. Damit bleibt die Serienfassung vorerst nah an der Stimme der Vorlage, ein guter Anfang, wenn aus einem noch jungen Stoff nicht sofort ein glattgebügeltes Streaming-Orakel werden soll.
🌙 Wenn Los Angeles den Hexenzirkel nicht überlebt
Der reizvolle Kern liegt im Schauplatz. Los Angeles ist ohnehin eine Stadt, die sich gern selbst als Ritual verkauft: Glanz, Hitze, Macht, Netzwerke, Abgründe hinter schönen Fassaden. Setzt man dort moderne Hexenzirkel hinein, muss man gar nicht lange suchen, bis Glamour und Gefahr anfangen, sich gegenseitig anzuzünden.
Witch Season scheint genau diesen Kontrast zu nutzen. Magie ist hier kein gemütliches Erbstück aus dem Kräuterschrank, sondern eine Kraft mit Preis, Risiko und politischer Sprengkraft. Wenn verschiedene Zirkel eigene Interessen verfolgen und junge Hexen zwischen Loyalität, Begierde und Kontrollverlust geraten, ist der Hexenkrieg weniger ferne Drohung als natürliche Folge schlechter Absprachen bei Vollmond.
🩸 Magie mit Preisetikett
Der spannendste Satz über diese Welt lautet sinngemäß: Magie kostet nicht nur Blut, sondern auch Schmerz. Das ist eine gute Grundlage, weil sie verhindert, dass Zauberei nur als dekoratives Funkeln über der Liebesgeschichte liegt. Wer Magie benutzt, zahlt. Wer Macht will, verliert etwas. Wer liebt, steht womöglich mitten im falschen Zirkel.
Damit bekommt Witch Season mehr Gewicht als die übliche „Hexe trifft Problem mit Wangenknochen“-Formel. Der Stoff kann romantisch sein, ohne harmlos zu werden. Er kann modern klingen, ohne die dunkle Seite der Magie zu vergessen.
Und Los Angeles? Diese Stadt dürfte mit Hexenkrieg erstaunlich gut zurechtkommen. Dort fällt ein wenig übernatürliche Intrige zwischen Castingterminen, Luxusvillen und nächtlichen Ritualen vermutlich erst auf, wenn jemand versehentlich den falschen Dämon zum Brunch einlädt.






