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Der Wald hat jetzt Muskeln
📰 Was ist los?
Eine neue Behind-the-Scenes-Featurette zu Masters of the Universe zeigt erstmals deutlicher Moss Man, gespielt von Stuntman Stephen Adentan.
🐛 Was denken wir?
Wenn ein Film über Eternia wirklich funktionieren soll, darf er seine Absurdität nicht verstecken. Ein lebender Mooskrieger mit Pflanzenkräften ist kein Problem. Ein Film, der sich dafür schämt, wäre eins.
🌿 Masters of the Universe: Moss Man betritt die Bühne und sieht nach Pflanze mit Bizeps aus
Das Marketing zu Masters of the Universe gräbt weiter in Eternia, diesmal mit einer neuen Featurette zum Sword of Power. Zu sehen gibt es frische Action mit Nicholas Galitzine als He-Man, mehr Heldenpose, mehr Schwertglanz und vor allem: den ersten richtigen Blick auf Moss Man.
Und ja, das Ding sieht tatsächlich erfreulich altmodisch aus. Nicht wie ein digitales Salatmonster aus der Effektabteilung, sondern wie eine Figur, die man anfassen könnte, wenn man bereit wäre, danach drei Tage lang verschärft nach Moosling zu müffeln.

🌱 Praktische Effekte statt CGI-Kompost
Moss Man gehört zu den schrägeren, aber gerade deshalb geliebten Figuren aus dem Masters of the Universe-Kosmos: eine lebende Pflanzenkreatur, die sich tarnen und Vegetation kontrollieren kann. In der neuen Filmversion scheint Regisseur Travis Knight den Charakter nicht glattzubügeln, sondern ziemlich direkt in Richtung klassischer Vorlage zu denken.
Das ist klug. Masters of the Universe lebt nicht davon, realistisch zu wirken. Es lebt davon, seine eigene Übergröße ernst genug zu nehmen: Schwerter, Rüstungen, Monster, Zauber, Muskeln, bunte Namen und Figuren, die in jeder anderen Welt sofort von der Dramaturgiepolizei abgeführt würden.
Der Cast ist ohnehin groß aufgefahren: Nicholas Galitzine spielt He-Man, Jared Leto Skeletor, dazu kommen unter anderem Camila Mendes, Idris Elba, Alison Brie und Morena Baccarin. Regie führt Travis Knight, bekannt für Kubo and the Two Strings und Bumblebee.
🪓Vorsichtige Prognose aus Castle Grayskull
Die Featurette macht vor allem eines richtig: Sie zeigt, dass dieser Film seine Vorlage offenbar nicht in ein generisches Fantasy-Sci-Fi-Kostüm zwingt. Masters of the Universe darf groß, bunt, seltsam und ein bisschen größenwahnsinnig sein. Genau dafür ist Eternia da.
Ob daraus am Ende ein guter Film wird, ist noch offen. Aber Moss Man als praktischer, moosbedeckter Waldkrieger ist schon mal ein gutes Zeichen. Wenn sogar die laufende Kompostabteilung ernst genommen wird, besteht Hoffnung für den Rest von Eternia.




