God of War-Serie: Ed Skrein wird Baldur

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

God of War-Serie: Baldur ist besetzt

📰 Was ist los?
Amazon hat Ed Skrein als Baldur in der God of War-Serie bestätigt. Er ergänzt einen wachsenden Ensemble-Cast um Ryan Hurst (Kratos), Callum Vinson (Atreus), Mandy Patinkin (Odin), Ólafur Darri Ólafsson (Thor), Teresa Palmer (Sif) und Co. Showrunner ist Ronald D. Moore, gedreht wird in Vancouver, bestellt sind direkt zwei Staffeln. Ein Startdatum gibt es noch nicht.

🐛 Was denken wir?
Die Besetzung macht klar: Amazon will hier kein Beiwerk zu Fallout, sondern den nächsten Prestige-Fantasy-Titel. Baldur als verfluchter Prügelgott in den Händen eines ehemaligen Daario Naharis klingt nach genau der richtigen Sorte Wahnsinn – jetzt muss die Serie nur noch die Balance halten zwischen „1:1-Game-Nacherzählung“ und eigener TV-Sprache. Der Cast verspricht Ersteres, Ronald D. Moore Zweiteres.

⚡ God of War-Serie: Ed Skrein wird Baldur

Die Live-Action-Adaption von God of War bei Amazon Prime Video hat ihren ersten großen Antagonisten: Ed Skrein spielt Baldur, jüngsten Sohn von Odin und laut offizieller Rollenbeschreibung die gefährlichste Waffe des Allvaters. Die Serie, produziert von Sony Pictures Television und Amazon MGM Studios in Zusammenarbeit mit PlayStation Productions und Tall Ship Productions, hat bereits eine Zwei-Staffel-Bestellung und befindet sich in der Vorproduktion in Vancouver. Ein Starttermin steht noch aus, realistisch bewegen wir uns gerade irgendwie in Richtung 2027.


🗡 Baldur: Odins verfluchte Abrissbirne

In den Spielen ist Baldur der Typ Gott, der eine ganze Hütte kurz mal durch die Fassade prügelt und sich danach beschwert, dass er immer noch nichts fühlt. Die Serienfassung folgt diesem Konzept ziemlich genau: Baldur ist der jüngste Sohn von Odin, charismatisch, unberechenbar, mit rasiermesserscharfer Zunge und seit Kindertagen mit einem Fluch belegt, der ihm jede Form von körperlicher Empfindung und Freude nimmt.

Das Ergebnis ist eine Figur, die emotional irgendwo zwischen Nordischer Nietzsche und unsterblichem Berserker auf Entzug pendelt: unstillbare Wut, Blutgier und ein Kampfstil, der rohe Kraft, übermenschliche Regeneration und Fäuste als Hauptwaffe kombiniert. Genau diese Mischung macht Baldur in den Spielen zu einem der denkwürdigsten Bossgegner und in der Serie zum idealen Gegenpol für Kratos: Er sucht verzweifelt jemanden, der ihn endlich wieder etwas spüren lässt.


🎭 Vom Thronraum Westeros’ nach Midgard: Der wachsende Ensemble-Cast

Für Skrein ist Baldur eine Rückkehr ins Fantasy-Schlachtfeld: Bekannt wurde er als ursprünglicher Daario Naharis in Game of Thrones, dazu kommen Rollen in Deadpool, Alita: Battle Angel und zuletzt Rebel Moon. In God of War stößt er zu einem Cast, der inzwischen ziemlich klar auf „Prestige-Serie mit viel Budget“ zielt:

  • Ryan Hurst als Kratos,
  • Newcomer Callum Vinson als Atreus,
  • Mandy Patinkin als Odin,
  • Ólafur Darri Ólafsson als Thor,
  • Teresa Palmer als Sif,
  • Max Parker als Heimdall,
  • Alastair Duncan als Stimme von Mimir (wie schon in den Spielen),
  • Jeff Gulka und Danny Woodburn als Zwergenbrüder Sindri und Brok.

Kreativ führt Ronald D. Moore das Projekt: Der Showrunner hinter Battlestar Galactica, Outlander und For All Mankind verantwortet Skript und Serienkurs, während Frederick E. O. Toye (Shōgun, The Boys, Fallout) die Regie der ersten beiden Episoden übernimmt. Dass Amazon und Sony gleich zwei Staffeln vorbestellt haben, zeigt ziemlich deutlich, wie sicher man sich beim „nächsten großen Fantasy-Brocken“ fühlt, noch bevor eine einzige Folge fertig ist.


🎮 Vater, Sohn, Axt: Was die Serie aus den Spielen übernimmt

Inhaltlich orientiert sich die Serie an der Norse-Ära der Spiele, also vor allem am Reboot God of War (2018) und seinen Nachfolgern: Kratos hat die griechische Götterwelt hinter sich gelassen und versucht in Midgard, als Vater nicht völlig zu versagen. Gemeinsam mit seinem zehnjährigen Sohn Atreus macht er sich auf, die Asche von Faye – Ehefrau und Mutter – auf dem höchsten Berg der Riesen zu verstreuen.

Während Kratos seinem Sohn beibringen will, ein „besserer Gott“ zu sein, versucht Atreus, seinen Vater zu einem halbwegs brauchbaren Menschen umzubauen. Die Serie übernimmt genau diese Achse als emotionalen Kern: Der Fokus liegt auf der Vater-Sohn-Dynamik, eingebettet in Götterintrigen, Monsterkämpfe und nordische Mythologie, mit Baldur als Stachel im Fleisch, der Kratos’ neue „kontrollierte“ Existenz permanent sabotiert.

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