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Andrew Garfield klettert wieder: Der Wunderweltenbaum
📰 Was ist los?
Mit „Der Wunderweltenbaum“ kommt 2026 eine aufwändige Kinoadaption von Enid Blytons „The Magic Faraway Tree“ – geschrieben von Paddington-2-Autor Simon Farnaby, inszeniert von Ben Gregor. Andrew Garfield und Claire Foy spielen Eltern, deren Kinder in einem magischen Baum exzentrische Wesen wie Silky, Mondgesicht und Dame Washalot treffen und in wechselnde Fantasy-Welten katapultiert werden. Der erste Trailer verspricht farbenfrohes Familienfantasy-Kino, das Nostalgie-Zielgruppe und neue Kids gleichzeitig anpeilen soll.
🐛 Was denken wir?
Das Ganze wirkt wie „Paddington zieht in einen Baum und nimmt seine VFX-Freunde mit“ und das ist nicht das Schlechteste, was einem Frühjahrskino passieren kann. Die Gefahr besteht weniger darin, dass der Film zu dunkel wird, sondern eher, dass er in generischer Familienfreundlichkeit versackt. Aber Cast, Autor und der angenehm bonkers Ausgangsstoff sprechen dafür, dass hier tatsächlich ein richtiger Fantasy-Baum auf uns zukommt und nicht nur ein sehr teurer Kletterpark mit Merchandise-Anschluss.
🌳 Der Wunderweltenbaum: Andrew Garfield zieht mit Familie in Enid Blytons Fantasy-Baum ein
Enid Blyton ist zurück – diesmal nicht in der staubigen Hardcover-Ecke, sondern mit voller Breitseite Fantasy-Familienkino. „Der Wunderweltenbaum“ (Originaltitel: The Magic Faraway Tree) bringt 2026 eine der klassischen britischen Kinderbuchreihen auf die Leinwand. Mit Andrew Garfield und Claire Foy als überfordertes Elternpaar, das aufs Land zieht und dort einen Baum findet, der deutlich mehr kann als Photosynthese.
🎬 Worum es in „Der Wunderweltenbaum“ geht
Die Geschichte verlegt die Thompson-Familie (in der deutschen PR noch „Beth, Fran und Joe mit ihren Eltern“) in die Gegenwart:
Nach einem eher unfreiwilligen Umzug in die britische Provinz stolpern die Kinder in einem nahegelegenen Wald über einen Baum, der nicht nur hoch ist, sondern wortwörtlich in andere Welten wächst. An seinem Stamm wohnen exzentrische Gestalten, an seiner Krone hängen ständig wechselnde Länder wie „Land der Geburtstage“ oder „Land der Süßigkeiten“ – jeweils mit eigenem Grad an Chaos.
Die Kids freunden sich mit den Baumbewohnern an – darunter:
- Silky/Seidenhaar, die Fee
- Mondgesicht (Moonface)
- Dame Washalot / Frau Wasch
- Saucepan Man, der wandelnde Topfschrank
Gemeinsam stolpern sie von Welt zu Welt, bis sie ausgerechnet in der Domäne der gefürchteten Schuldirektorin Madame Klaps (im Original: eine strenge Schurkin, gespielt von Rebecca Ferguson) notlanden und gleichzeitig daheim der frisch gegründete Familienbetrieb zu scheitern droht.
Es geht also um: magische Lande, Familienchaos, eine überambitionierte Tomatenplantage und die Frage, ob man Kinder wirklich unbeaufsichtigt an Bäume lassen sollte, die interdimensionale Portale enthalten.
🌟 Cast & Kreativteam: Von „Paddington 2“ bis „Dune“
Die Besetzung liest sich wie ein sehr britischer Wunschtraum:
- Andrew Garfield (The Amazing Spider-Man, Tick, Tick… Boom!) als Vater Tim
- Claire Foy (The Crown) als Mutter Polly
- Die Kinder Beth, Fran und Joe werden von Delilah Bennett-Cardy, Billie Gadsdon und Phoenix Laroche gespielt
- Nonso Anozie (Game of Thrones, Artemis Fowl) als Mondgesicht
- Nicola Coughlan (Bridgerton) als Silky
- Jessica Gunning (Baby Reindeer) als Dame Washalot
- Dustin Demri-Burns als Saucepan Man
- Rebecca Ferguson (Dune: Part Two) als Madame Klaps / zentrale Gegenspielerin
Auf der Drehbuchseite sitzt Simon Farnaby, der schon „Paddington 2“ und „Wonka“ mitgeschrieben hat, also jemand, der mit warmherzigem Familienhumor und leichten Absurditäten Erfahrung hat. Regie führt Ben Gregor (Fatherhood, Brassic), für die Musik ist Isabella Summers von Florence and the Machine zuständig.
Gregor hat mehrfach betont, dass der Film zwar die bekannten Figuren und Länder nutzt, den Stoff aber in ein modernes Setting holt – inklusive Anspielungen auf Post-Pandemie-Ängste von Kindern, ohne den märchenhaften Kern zu beerdigen.
📅 Kinostart & Laufzeit
Die harten Fakten für deinen Kalender:
- Großbritannien & Irland: Kinostart 27. März 2026, Verleih: Entertainment Film Distributors
- Deutschland & Österreich: unter dem Titel „Der Wunderweltenbaum“ ab 30. April 2026 im Kino, u. a. über Leonine / diverse Ketten gelistet
- Laufzeit: ca. 110 Minuten
Gedreht wurde u. a. in den Shinfield Studios in Berkshire, mit UK/US-Koproduktion im Rücken, also klassisches „großes Osterferien-Familienkino“, nur mit Baum statt Hogsmeade.
🎬 Offizieller Kinotrailer
Der Wunderweltenbaum – Trailer (Deutsch | FSK 0)
Eingebettet vom YouTube-Kanal LEONINE Studios.
✨ Fazit: Ein Baum zwischen Nostalgie und Streaming-Zeitalter
„Der Wunderweltenbaum“ sieht danach aus, als würde jemand Enid Blytons Kinderzimmer mit dem heutigen Familienkino kurzschließen: viel CGI-Glanz, reichlich Herz, dazu ein Cast, der eher nach Oscar-Teppich als nach Vorleseecke aussieht. Wenn Simon Farnaby seinen Paddington-Zauber halbwegs rüberrettet, könnte das einer der seltenen Filme werden, bei denen Eltern nicht heimlich auf ihr Handy schielen, während die Kids den Baum anstarren.
Spannend wird, ob der Film den Spagat hinbekommt: genug Tempo und Witz für heutige Streaming-sozialisierte Kinder, ohne den eigenwilligen Charme der Vorlage plattzubügeln. Gelingt das, haben wir hier ziemlich sicheres Ferienprogramm – und vielleicht einen neuen Standard für „magischer Baum“ jenseits von generischem CGI-Gekruschtel.



