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Tainted Grail: Geschwindigkeit als Hexerei
📰 Was ist los?
Tainted Grail: The Fall of Avalon – das „Arthurian Elder Scrolls“ mit ewiger Herbststimmung – bekommt mit Patch 1.16 einen weiteren Technik-Schub. Die Entwickler holen ein paar Frames mehr aus der Unity-Engine, entrümpeln Physik-Berechnungen und Licht-Updates und versprechen, auf allen Plattformen weiter an der Optimierung zu arbeiten. Parallel bleibt die Expansion Sanctuary of Sarras als frischer Content-Block im Hintergrund aktiv.
🐛 Was denken wir?
Drei bis fünf FPS klingen nach Peanuts, in anderen Games sind sie das auch. In einem ohnehin rauen, atmosphärisch dichten Titel wie Tainted Grail können sie aber über „unangenehm“ und „akzeptabel“ entscheiden. Spannender als die konkrete Zahl ist, dass Questline sein verfluchtes Avalon sichtbar nicht fallenlässt: Expansion, großer 1.1-Patch mit New Game Plus, jetzt weitere Performance-Arbeit. Wer ein kompromisslos poliertes AAA-RPG sucht, bleibt trotzdem bei den Platzhirschen. Wer ein eckiges, aber eigenständiges Dark-Fantasy-Abenteuer will, sieht hier ein Studio, das noch nicht aufgegeben hat.
🕯️ Tainted Grail: Update 1.16 – Avalon kämpft weiter um jeden Frame
Avalon gibt nicht auf. Mit Update 1.16 schrauben die Entwickler von Tainted Grail: The Fall of Avalon erneut an Performance, Stabilität und Technik und machen deutlich: Dieser verfluchte Artus-Trip ist langfristig angelegt, nicht bloß ein einmaliger Ausflug ins Nebelreich.
🔧 Was bringt Update 1.16 konkret?
Tainted Grail ist ein düsteres First-Person-Open-World-RPG auf Basis der Artus-Sage, seit 23. Mai 2025 auf PC, PS5 und Xbox Series X|S vollständig erschienen.
Mit Patch 1.16 meldet sich das Studio Questline jetzt mit einem klaren Fokus zurück:
- 3–5 zusätzliche FPS auf PC und Current-Gen-Konsolen
- Entfernung unnötiger Details und teurer Beleuchtungs-Updates, die kaum Bildqualität, aber spürbar Last brachten
- Reduzierte Physik-Update-Frequenz, ohne Auswirkungen auf das Spielverhalten
Die offizielle Ansage dazu klingt entsprechend kämpferisch: „The fight is not over; we’ll keep digging and trying to improve the game’s optimization on both consoles and PC.“
Kurz gesagt: Kein Zauberpatch, der Avalon in ein Technik-Wunder verwandelt, aber ein sichtbarer Schritt weg vom Ruckel-Ruf der Launch-Version.
🌊 Sanctuary of Sarras: Avalon ist inzwischen größer
Parallel liegt über der Insel längst mehr als nur das Grundspiel. Mit der ersten großen Erweiterung „Sanctuary of Sarras“ haben Questline und Publisher Awaken Realms im Dezember 2025 rund 10–15 Stunden neue Abenteuer nachgeschoben: ein eigener Story-Strang, neue Gebiete, Dungeons, Bosse und reichlich zusätzliche Ausrüstung.
Die Expansion taucht in ein versunkenes Kapitel der Avalon-Historie ein, inklusive rebellischer Crew, Mythos um die Stadt Sarras und weiter ausgebauter Dark-Fantasy-Lore rund um Wyrdness, Roten Tod und das bröckelnde Erbe König Artus.
Update 1.16 ist damit nicht nur „Pflichtpflege“, sondern auch Wartung für ein inzwischen recht umfangreiches Gesamtpaket aus Hauptspiel, New-Game-Plus-Update und Erweiterung.
🎯 Fantasykosmos-Fazit
Tainted Grail bleibt ein Problemkind mit Charakter: technisch nie ganz glatt, erzählerisch ambitioniert, stilistisch eindeutig auf der „düsteren“ Seite.
Update 1.16 ist kein Wundermittel, aber ein Statement. Die Artus-Ruinen werden weiter gepflegt, die Bildrate steigt, Sanctuary of Sarras macht die Welt größer statt nur länger, und die Entwickler sagen offen, dass der Kampf um Performance noch läuft.
Wer Avalon zum Release wegen Rucklern und Kanten abgebrochen hat, findet jetzt ein gereifteres, besser abgestütztes Spiel vor. Wer sich nach einem sauber durchoptimierten Hochglanz-Blockbuster sehnt, wird hier weiter anecken.
Für alle anderen gilt: Wenn du bereit bist, ein paar Frames für Atmosphäre zu opfern, bekommst du ein Dark-Fantasy-RPG, das sich nicht anfühlt wie die hundertste Kopie, sondern wie ein verfluchter Seitenpfad aus einem besseren, dunkleren Märchenbuch.



