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He-Man mit Augenzwinkern: Masters of the Universe
📰 Was ist los?
Amazon MGM und Mattel bringen „Masters of the Universe“ am 5. Juni 2026 in die US-Kinos, international übernimmt Sony. Der erste lange Trailer zeigt Nicholas Galitzine als He-Man, Jared Leto als Skeletor und eine klassische „Heimat in Trümmern“-Story, die direkt an die 80er-Wurzeln des Franchises anknüpft.
🐛 Was denken wir?
Das sieht nach ehrlich gemeinter Science-Fantasy mit dicker Nostalgie-Schicht aus, nicht nach alberner Parodie. Wenn das Drehbuch mithält und Leto nicht komplett entgleist, könnte hier tatsächlich der erste große Spielzeug-Fantasyfilm entstehen, der mehr ist als lediglich zwei Stunden Fanservice. Und die nötige Messerspitze Selbstironie bringt der Trailer bereits mit.
⚔️ He-Man kehrt zurück: Trailer zeigt Eternia unter Skeletors Herrschaft
Der neue „Masters of the Universe“-Trailer macht ernst: Zwischen Nostalgie, Laserlicht und Muskelpathos steckt hier mehr als nur ein Spielzeug-Wiederaufguss, und Jared Letos Skeletor lauert schon auf den nächsten Meme-Orden.
🎞️ Was zeigt der neue Trailer?
Nach fast 40 Jahren bekommt He-Man wieder einen großen Realfilm. Regie führt Travis Knight („Kubo“, „Bumblebee“), produziert wird der Spaß von Amazon MGM in Zusammenarbeit mit Mattel, international bringt Sony den Film ins Kino.
Die offizielle Handlung: Nach 15 Jahren Trennung führt das Schwert der Macht Prinz Adam zurück nach Eternia, das inzwischen unter der finsteren Herrschaft von Skeletor liegt. Um Familie und Heimat zu retten, muss Adam zusammen mit Teela und Man-At-Arms sein Schicksal annehmen und endlich wirklich He-Man werden.
Der Trailer selbst setzt auf großes Fantasy-Kino: zerstörte Schlachtfelder, Grayskull im Belagerungsmodus, Sci-Fi-Gleiter und bunte Energiewellen. Dazu jede Menge Posen, die genau wissen, dass sie früher auf Metal-Postern geklebt hätten.
⭐ Wer schwingt Schwert, Stab und Spruch
Die Besetzung liest sich wie ein Blick in eine sehr teure Fan-Casting-Liste:
- Nicholas Galitzine als Prince Adam / He-Man,
- Jared Leto (Motion Capture + Stimme) als Skeletor,
- Camila Mendes als Teela,
- Idris Elba als Duncan / Man-At-Arms,
- Alison Brie als Evil-Lyn,
- dazu u. a. Morena Baccarin (Sorceress), James Purefoy (Randor), Charlotte Riley (Marlena), Kristen Wiig (Roboto).
Spannend ist vor allem, wie stark der Film Adam auf der Erde verankert: mehrere Berichte sprechen von einem ausgesprochen normalen, leicht verlorenen Typen, der erst spät in seine Rolle stolpert, eher „Enchanted“ mit Schwert als klassischer Auserwählter im Märchenwald. Das bildet der Trailer auch durchaus ab.
🧠 Tonlage: Zwischen naivem Pathos und Augenzwinkern
Optisch fährt man hier volles Programm: MCU-Blockbuster-Look, Neonakzente, riesige Sets. Trotzdem wirkt das Ganze nicht wie ein zynischer „gritty“ Reboot, sondern wie eine bewusste Liebeserklärung an den 80er-Kitsch, der weiß, dass er Kitsch ist.
Kritiker sprechen schon jetzt von einer Mischung aus klassischer Science-Fantasy und moderner Franchise-Strategie: Wenn der Film funktioniert, hat Mattel die nächste Marke neben „Barbie“ in Stellung gebracht. Wenn nicht, steht eben ein sehr teurer Muskelmann im Regal.
🎬 Offizieller Trailer
Offizieller Teaser-Trailer zu „Masters of the Universe“ mit Kinostart am 4. Juni 2026 in Deutschland – bereitgestellt über den offiziellen Sony Pictures Germany-YouTube-Channel:
🧱 Was bedeutet das für die aktuelle Fantasy-Welle?
Fantasy im Kino steckt seit Jahren zwischen Prestige-Projekten und IP-Schach. „Masters of the Universe“ ist da ein interessanter Test:
- Funktioniert eine offen naive Heldenfigur noch in einer Zeit, in der Serien wie „House of the Dragon“ eher moralische Trümmerfelder präsentieren?
- Traut sich der Film, Science-Fantasy wirklich auszuspielen, also Schwerter, Laser und Raumschiff-Ästhetik – oder wird am Ende doch alles glattgebügelt auf generische Superhelden-Action?
Fürs Genre wäre es tatsächlich erfrischend, wenn mal wieder ein Blockbuster mit offenem Herzen statt zynischem Grinsen daherkommt und trotzdem nicht komplett im Nostalgie-Bad ertrinkt.



