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Falcom schickt Calvard in die nächste Runde
📰 Was ist los?
The Legend of Heroes: Trails beyond the Horizon ist seit dem 15. Januar 2026 erhältlich. Entwickelt von Nihon Falcom zusammen mit PH3, erscheint das Spiel für PC, PlayStation und Nintendo Switch. Es ist der dreizehnte Hauptteil der Trails-Reihe und setzt den Calvard-Handlungsbogen nach Trails through Daybreak II fort.
🐛 Was denken wir?
Falcom macht genau das, was Falcom am besten kann: mehr Figuren, mehr Politik, mehr Text. Wer schon bei Daybreak eingestiegen ist, bekommt hier kein lockeres Nachspiel, sondern ein weiteres Kapitel im Dauerroman Zemuria.
🎮 Trails beyond the Horizon: Falcom macht Calvard noch voller
Die Trails-Reihe hat die 13 erreicht und Falcom ist weiterhin überzeugt, dass die Republik Calvard noch lange nicht genug Probleme hat. The Legend of Heroes: Trails beyond the Horizon ist kein kleiner Zwischenstopp, sondern der nächste dicke JRPG-Brocken im Serienkanon.
🎭 Drei Hauptfiguren, eine Republik im Dauerstress
Die Handlung spielt erneut in der Republik Calvard, die weiter zwischen Reform, Korruption und Hightech taumelt.
Im Mittelpunkt stehen drei Protagonisten:
- Van Arkride, der graue Problemreiniger mit sehr flexiblem Moralindex.
- Rean Schwarzer, Serienveteran mit Heldenverschleiß und einem Lebenslauf, der längst ein eigenes Bestiarium rechtfertigen würde.
- Kevin Graham, Geweihter mit schwerem Gepäck, der eher Exorzismus als Wellness bucht.
Die drei geraten in ein Geflecht aus politischen Ränkespielen, neuen technologischen Entwicklungen und der üblichen Weltbedrohung, während Calvard Städte, Grenzgebiete und Hinterzimmer freischaltet. Typisch Trails: Wer alle Gespräche sehen will, plant keine kurze Woche ein.
⚔️ Kampfsystem zwischen Echtzeit und Denkpause
Falcom schraubt an der bekannten Formel.
- Das Kampfsystem kombiniert Echtzeitaktionen mit einem rundenbasierten Kern,
- neue Mechaniken wie Shard Commands und Awakening geben mehr Kontrolle über Tempowechsel und Schadensspitzen,
- dazu kommen Verbindungen zu Verbündeten, Link-Effekte und die übliche Menge an Feinheiten, die erst nach Stunden wirklich sitzen.
Wer schnelle Belohnung sucht, wird hier nicht glücklich. Das ist ein Spiel für Leute, die sich gern in Systeme verbeißen und jede Zahl zweimal anschauen, bevor sie auf „Bestätigen“ drücken.
📚 Storylastig bis zum Anschlag
Falcom bleibt sich treu:
- Dialoge sind reichlich vorhanden,
- Nebenquests verzahnen Welt, Figuren und Politik,
- die Republik wirkt eher wie ein lebender Roman als wie Kulisse.
Das Risiko liegt auf der Hand: Wer frisch einsteigt, wird von Namen, Fraktionen und Vergangenheit erschlagen. Serienkenner bekommen dafür ein sehr bewusst weitergeschriebenes Kapitel, das den Calvard-Bogen nicht verwässert, sondern verdichtet.
🎬 Launch-Trailer
Der offizielle Launch-Trailer zu The Legend of Heroes: Trails beyond the Horizon von PlayStation.
🧭 Fantasykosmos-Fazit: Kein Einstieg, sondern ein Schwur
Trails beyond the Horizon ist kein freundlicher Einstiegspunkt, sondern ein Treueschwur an die Reihe. Falcom liefert ein weiteres, schweres Storypaket mit taktisch aufgerüstetem Kampfsystem und einer Republik, die endgültig aus allen Nähten platzt.
Wer seit Jahren in Zemuria unterwegs ist, findet hier genau das: mehr Tiefe, mehr System, mehr falcomsche Sturheit. Wer dagegen „mal wieder ein JRPG“ sucht, sollte sich ehrlich fragen, ob er wirklich bereit ist, gleich eine ganze politische Landschaft mitzulernen.



