Petals of Reincarnation startet als Anime

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Petals of Reincarnation: Reinkarnations-Fantasy im TV

📰 Was ist los?
Petals of Reincarnation bekommt ab April 2026 eine TV-Animeadaption bei Tokyo MX und BS NTV. Die Serie entsteht bei Benten Film (ehemals Gaina) unter Regisseur Shun Kudō, mit Kōsuke Murayama als Assistenz, Atsuo Ishino für die Serienkomposition und Haruna Katō fürs Charakterdesign, dazu Musik von Kohta Yamamoto. International ist Sentai Filmworks an Bord, gestreamt wird über HIDIVE.

🐛 Was denken wir?
Das klingt nach „ernsthafter“ Supernatural-Action, nicht nach dritter Light-Novel-Suppe des Monats. Wenn Benten Film das Tempo hält und Yamamotos Score liefert, könnte das eine der spannenderen Aprilserien werden oder eben nur der nächste Talent-Battle im Anime-Überangebot.

🌸 Petals of Reincarnation startet als Anime

Ein weiterer Manga über Reinkarnation und Talentlotterie bekommt seine TV-Serie, aber diesmal steckt mehr dahinter als noch ein Isekai mit Levelanzeige. Petals of Reincarnation zieht Hitlers, Newtons und Einsteins Genies in einen Körper und fragt: Was passiert, wenn die Geschichte als Waffe wiederkommt und der neue Träger eigentlich ein Totalversager ist?


📰 Was steckt hinter der Ankündigung?

Die TV-Serie adaptiert den gleichnamigen Manga von Mikihisa Konishi, der seit 2014 läuft und inzwischen über 3 Millionen Exemplare im Umlauf hat. Benten Film, frisch umbenannt aus Gaina, übernimmt die Produktion; das Studio war zuletzt unter anderem mit Grendizer U im Gespräch.

An der Spitze steht Regisseur Shun Kudō, unterstützt von Kōsuke Murayama. Das Drehbuch liegt bei Atsuo Ishino (The Do-Over Damsel), das Charakterdesign bei Haruna Katō, während Kohta Yamamoto den Soundtrack beisteuert. Gesendet wird ab April 2026 im japanischen Fernsehen, parallel wandert die Serie via Sentai Filmworks auf HIDIVE und damit in die internationale Streaminglandschaft.


🧬 Reinkarnationspower mit Geschichtsstunde

Im Zentrum steht Touya Senji, ein Typ ohne jedes erkennbare Talent, der in einer Welt landet, in der genau das tödlich wichtig ist. Über sogenannte „Reinkarnationszweige“ werden Teile der Fähigkeiten historischer Figuren in aktuelle Körper verpflanzt. Touya trifft auf Haito, eine Kendo-Meisterin und Wächterin der Menschheit, die ihn in einen Konflikt hineinzieht, der deutlich größer ist als Schuldramen.

Der Manga führt Touya in die Gruppe „Forest of the Greats“, eine Organisation von „Returners“, die die Talente ihrer Vorleben nutzen, um gegen die rivalisierenden „Sinners“ anzutreten, die lieber berüchtigte Monster der Geschichte zurückholen. Damit wird Petals of Reincarnation schnell zur Frage: Wer bist du, wenn dein größtes Talent eigentlich jemand anderem gehört hat?


🎧 Glitch, Zero und der Rest der Welt

Musikalisch setzt die Serie auf zwei neue Songs mit vertrauten Stimmen: Das Opening heißt „Glitch“ und stammt von eill, die bereits mit diversen Anime-Openings aufgefallen ist, das Ending „ZERO“ kommt von Sizuk. Der aktuelle Trailer legt hörbar Wert darauf, dass die Mischung aus düsterer Geschichts-Action und Superheldenposen nicht in generisches Orchesterwummern absackt.

Spannend ist auch der Cast: Shoya Chiba spricht Touya Senji, Wakana Maruoka übernimmt Haito Luo Buffett, dazu kommen Rollen wie A. Einstein, I. Newton oder F. Nightingale, die als „wiederauferstandene Talente“ auftreten und schon im Key Visual die Bühne bevölkern. Wenn der Anime den Spagat schafft, diese historische Freakshow nicht zur Karikatur verkommen zu lassen, könnte hier ein angenehm schräger Genrebeitrag entstehen.


🧠 Zwischen edgy Poster und echtem Konzept

Der Manga war schon immer eine Gratwanderung zwischen edgy Idee und cleverer Identitätsstudie: „Hitler, Newton, Musashi, Einstein all in one“ schreit zunächst nach Foren-Drama, wird aber im Verlauf deutlich ernster verhandelt, als das Poster verspricht.

Der Trailer wirkt wie ein Bewerbungsvideo für „Supernatural Battle Anime mit Gehirn“: viel Blaulicht, viele ernste Blicke, Talent, das wortwörtlich explodiert. Entscheidend wird, ob Ishinos Drehbuchstruktur den moralischen Unterbau des Mangas mitnimmt oder nur die Kämpfe durchnudelt. Die Vorlage gibt genug her, um mehr zu sein als nur „Historische Promis prügeln sich in hübscher Optik“.

🎬 Offizieller Trailer

Der aktuelle Trailer zu Petals of Reincarnation – vorgestellt zusammen mit dem April-Starttermin 2026. Bereitgestellt vom offiziellen HIDIVE-Channel auf YouTube:


🧪 Fantasykosmos-Fazit: High Risk, High Reincarnation

Petals of Reincarnation hat alles, was man für einen Crash braucht: heikle historische Figuren, große Themen und ein Studio, das sich beweisen will. Gerade deshalb ist die Chance hoch, dass hier eine der auffälligeren Aprilserien 2026 entsteht. Wenn Benten Film die Vorlage ernst nimmt und Yamamotos Score den Rest erledigt, könnte das die Sorte Anime werden, über die man im Nachhinein sagt: „Das war besser als der Trailer aussah.“

Wenn nicht, bleibt immerhin ein solides Reinkarnations-Battle mit hübschem Key Visual und einem Opening, das „Glitch“ heißt und wahrscheinlich öfter in AMVs landen wird als der Anime selbst.

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