Die Mumie kriecht zurück: Lee Cronin macht ernst

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Mumien-Alarm im Multiplex

📰 Was ist los?
Lee Cronin verlegt The Mummy in ein modernes Familien-Setting: Tochter verschwindet in der Wüste und kehrt acht Jahre später zurück, während sich die Wiedervereinigung in Horror verwandelt. Produziert wird das Ganze von Blumhouse, Atomic Monster und New Line, Kinostart ist am 17. April 2026 in den USA, im deutschsprachigen Raum bereits am 16. April.

🐛 Was denken wir?
Das sieht weniger nach Abenteuerspielplatz und mehr nach seelischer Zerstörung aus. Wenn Cronin seinen Evil-Dead-Biss mit altägyptischer Mythologie kombiniert, könnte das die erste Mumie seit Jahren werden, bei der man wirklich ungern allein nach Hause geht.

☠️ Die Mumie kriecht zurück: Lee Cronin macht ernst

Man hat ja durchaus das Gefühl, Universal wickelt alle paar Jahre dieselbe Bandage wieder neu auf. Diesmal heißt das Ergebnis offiziell „Lee Cronin’s The Mummy“ und der erste Teaser sieht nach viel weniger Abenteuerspaß und deutlich mehr Albtraum aus. Cronin, bekannt für „Evil Dead Rise“, darf sich zusammen mit Blumhouse, Atomic Monster und New Line an einem vollwertigen Horrorfilm versuchen, der am 17. April 2026 in die Kinos kommen soll.

Eine erschrockene Familie steht im sandüberfluteten Wohnzimmer, während aus der aufgerissenen Wand ein riesiges skelettiertes Mumienwesen mit leuchtenden Hieroglyphen an der Decke nach ihnen greift.

🎥 Worum es im neuen Mumienfluch wirklich geht

Im Zentrum steht keine Grabungscrew, sondern eine ziemlich überforderte Familie. Ein Journalist namens Charlie (Jack Reynor) reist mit Frau und Kindern in die Wüste, wo Tochter Katie einer rätselhaften Frau begegnet, verflucht wird und spurlos verschwindet.

Acht Jahre später stürzt ein Flugzeug ab, in dessen Frachtraum ein Sarkophag transportiert wurde. Darin liegt eine inzwischen erwachsene Katie, jetzt gespielt von Natalie Grace. Was als Wunderheimkehr beginnt, kippt schnell in klassischen Cronin-Terror: merkwürdige Visionen, körperliche Verformungen, der Verdacht, dass die junge Frau nicht allein zurückgekehrt ist. Die offizielle Prämisse spricht davon, dass aus der Familienzusammenführung ein „lebendiger Albtraum“ wird.


🧟 Wen Cronin auf die Bühne schickt

Vor der Kamera stehen neben Reynor und Grace unter anderem Laia Costa, May Calamawy und Verónica Falcón. Produziert wird der Film von James Wan und Jason Blum, also genau der Kombination, die seit Jahren zuverlässig dafür sorgt, dass Horrorfans sich schmerzhaft in ihren Kinosesseln festkrallen.

Gedreht wurde in Irland, verteilt wird über Warner Bros. Pictures. In den USA ist der Start für den 17. April 2026 angesetzt, in vielen europäischen Märkten wird der Film rund um dieses Datum ebenfalls erwartet.

Der Teaser selbst zeigt vor allem Andeutungen: eine karge Wüstenlandschaft, eine abgestürzte Maschine, schnelle Schnitte aus Leichenhallen, Krankenhausfluren und einem sehr wütenden Sarkophag. Die klassische Bandagenfigur ist nur in Fragmenten zu erkennen, dafür dominiert Cronins typischer Mix aus Körperhorror und geisterhaftem Spuk.

🎬 Offizieller Trailer

Der erste Teaser zu Lee Cronin’s The Mummy – bereitgestellt vom offiziellen Warner Bros. DE-Channel auf YouTube:


💀 Zwischen Fraser-Nostalgie und Tom-Cruise-Trauma

Für Mumienfans ist die Lage kurios. Auf der einen Seite steht die 1999er Fraser-Variante, die das Franchise als launiges Abenteuerkino neu erfand. Auf der anderen Seite liegt der 2017er Versuch mit Tom Cruise, der gleich ein ganzes „Dark Universe“ eröffnen sollte und stattdessen am eigenen Staub erstickte.

Cronin schlägt erkennbar eine dritte Route ein. Der Fokus liegt nicht auf Schatzjägern oder Geheimagenten, sondern auf einer Familie, die von einem altägyptischen Fluch zerlegt wird. Die im Umlauf befindlichen Plotberichte versprechen Szenen, die eher an „Poltergeist“ und Serienkiller-Thriller erinnern als an Indiana Jones mit Grabschmuck.

Gleichzeitig kursieren Gerüchte über extrem harte Szenen und angeblich verpatzte Testvorführungen. Ein Teil dieser Geschichten wurde von Warner-Vertretern inzwischen als „komplett unwahr“ zurückgewiesen. Für den Moment bleibt also nur der Eindruck des Trailers: weniger Pulp, mehr Nervenflattern.

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