Soulframe: Das nicht-existente Fantasy-RPG, das in den Steams Charts spukt

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Soulframe: Trotz Coming-Soon-Status voll im Trend

📰 Was ist los?
Soulframe, das free-to-play Fantasy-Action-RPG der Warframe-Macher Digital Extremes, taucht aktuell in Steams „Trending Upcoming“-Charts auf, obwohl auf der Steam-Seite weiterhin nur „Coming soon“ steht. Grund sind laufende Pre-Alpha-Tests („Preludes“), Devstreams mit Twitch-Drops und eine wachsende Fanbasis: Laut SteamDB liegt der Titel um Platz 67 der globalen Top-Wishlists, knapp unter den Top 100 der Wishlist-Aktivität und hat über 30.000 Follower auf Steam.

🐛 Was denken wir?
Die Zahlen zeigen: Das Interesse an einem „Warframe im Märchenwald“ ist real. Aber wer die Trending-Listen als Countdown zum Release liest, verwechselt Algorithmus-Hype mit Entwicklungsrealität. Digital Extremes baut sichtbar an Systemen und Welt, lässt die Community in Preludes mitspielen und lässt sich Zeit. Für Fantasy-Fans heißt das: Soulframe ist aktuell ein spannendes Labor mit Potenzial und schöner Naturmystik, aber kein „bald spielbares Mega-MMO“. Wer warten kann, packt es auf die Wunschliste; wer schnelle Befriedigung sucht, sollte die Charts als das lesen, was sie sind: ein Hitparaden-Balken, kein Kalender.

Soulframe hat noch nicht mal ein ungefähres Erscheinungsjahr, aber auf Steam benimmt es sich schon wie ein angekündigter Blockbuster: Das kostenlose Fantasy-Action-RPG der Warframe-Macher taucht in den „Trending Upcoming“-Listen auf, obwohl dort immer noch nur „Erscheint in Kürze“ steht.


🔮 Ein Spiel, das offiziell kaum mehr als ein Flüstern ist

Auf der Plattform selbst gibt es bisher nur das Nötigste:

  • Status „Coming soon“,
  • ein paar offizielle Cinematics und Screenshots,
  • die üblichen Tags für Koop, Action-RPG und Fantasy.

Trotzdem sammelt Soulframe bereits zehntausende Follower und landet in den globalen Wunschlisten im zweistelligen Rangbereich, ziemlich weit oben für ein Projekt, das öffentlich noch in der Baugrube steht.


🌱 Warframe im Märchenwald: Worum es in Soulframe gehen soll

Konzeptuell fühlt sich Soulframe an wie Warframe, nachdem jemand die Server in einen verfluchten Wald verlegt hat:

  • du spielst einen „Envoy“, der sich mit Schwert, Schild und Magie durch halborganische Ruinen kämpft,
  • die Welt dreht sich um Natur, Verfall und Erneuerung,
  • industrialisierte Besatzer treffen auf uralte Wesen, die genug vom Terraforming der Seelen haben.

Statt instanzierter Arenen verspricht das Spiel offene Gebiete, wuchtige Nahkämpfe und ein bewusst langsameres, filmisches Tempo. Mehr Action-RPG als MMO – eher „Schwert in der Hand, Schlamm an den Stiefeln“ als Zahlenkirmes im UI.


🕰️ Preludes, Testwellen und der „Wunschlisten-Effekt“

Der aktuelle Hype kommt nicht aus Trailern allein, sondern aus regelmäßigen, gezielt gesetzten Nadelstichen:

  • fortlaufende Pre-Alpha-„Preludes“, bei denen eingeladene Spieler frühe Versionen antesten können,
  • offizielle Streams mit Entwicklern,
  • gelegentliche Aktionen mit Drops, bei denen man Zugänge oder kosmetische Goodies abstauben kann.

Jede Testwelle sorgt dafür, dass:

  1. Spieler kurz reinschnuppern,
  2. Clips und Eindrücke durch die Feeds wandern,
  3. die Steam-Seite wieder aufgerufen und die Wunschliste gefüttert wird.

Die Folge: Soulframe rutscht in die Trendlisten für kommende Titel, obwohl hinten noch niemand den Kalender aufschlägt. Die Listen zeigen hier vor allem eins: Aufmerksamkeit, nicht „Release steht kurz bevor“.

🎥 Soulframe Founders – Official Trailer | The Game Awards 2025

Cinematic Founders-Trailer zu Soulframe mit neuem Blick auf Welt, Ton und Natur-Fantasy des kommenden Action-RPGs.


🗡️ Wie viel Substanz steckt schon dahinter?

Was man aus Hands-ons und offiziellen Spielszenen herauslesen kann:

  • Das Kampfsystem setzt auf schwere Hiebe, Blocks, Ausweichrollen und magische Fähigkeiten, die eher wie Rituale wirken als wie bunte „Skillslots“.
  • Die Weltgestaltung stützt das Natur/Verfall-Motiv konsequent: überwucherte Festungen, Kreaturen, die halb Tier, halb Pilzkolonie sind, und Strukturen, die wirken, als hätte jemand Technologie in einen Baum gezwungen.
  • Die Entwickler sprechen offen davon, dass das Projekt langfristig angelegt ist – die aktuelle Phase dient eher dem Feintuning von Systemen als dem Hochzählen auf Release.

Kurz: Da ist eine Idee, ein Ton, ein recht klarer ästhetischer Ansatz – aber eben noch kein fertiges Spiel, das nur auf den Startschuss wartet.

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