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Descendants: Zeitreise im Teen-Märchenpark
📰 Was ist los?
Mit Descendants: Wicked Wonderland setzt Disney seine Teen-Fantasy-Reihe 2026 fort. Red und Chloe müssen in einem modernen Wonderland mit den Konsequenzen ihrer Zeitreisen aus The Rise of Red klarkommen. Neben neuen Legacy-Figuren kehren Brandy und Paolo Montalban als Cinderella und King Charming zurück, ebenso Rita Ora als Herzkönigin und Melanie Paxson als Fairy Godmother. Der Film startet gleichzeitig auf Disney Channel und Disney+.
🐛 Was denken wir?
Auf den ersten Blick wirkt das wie „Marvel, aber mit Ballkleidern“: noch mehr Kinder von noch mehr ikonischen Figuren, diesmal im Wonderland-Skin. Interessant wird es dort, wo der Film wirklich etwas mit seiner Prämisse macht. Zeitreisen plus „Happily ever after“ auseinandernehmen ist für ein Familienformat erstaunlich ambitioniert. Wenn Wicked Wonderland sich traut, mehr zu sein als das nächste bunte Mash-up, könnte hier tatsächlich so etwas wie ein Einstieg ins Thema „Konsequenzen“ für jüngere Fantasyfans entstehen. Wenn nicht, bleibt’s eben der vermutlich bestausgestattete Schulausflug ins Märchen-IP-Lager.
🎩 Descendants: Wicked Wonderland – Disneys Zeitreise-Kindersaga zieht ins Wunderland
Disney schickt seine Erben-Parade weiter durch die Märchenmultiversen: Descendants: Wicked Wonderland wird der fünfte Film der Reihe und knüpft direkt an Descendants: The Rise of Red von 2024 an. Wieder im Zentrum: Red, Tochter der Herzkönigin, und Chloe Charming, Tochter von Cinderella, diesmal in einem modernen Wunderland, das mit den Nebenwirkungen ihrer Zeit-Manipulation klarkommen muss.
🕰️ „Happily ever after“ mit Zeitknoten
Offiziell heißt es, der neue Film solle zeigen, was „für immer glücklich“ wirklich bedeutet, nachdem Red und Chloe in The Rise of Red im Märchen-Backlog der Eltern herumgepfuscht haben. Die Fortsetzung greift die Warnung des Vorgängers auf: Wer am Gewebe der Zeit zieht, bekommt Falten und zwar im Plot. Schauplatz ist überwiegend ein heutiges Wonderland, in dem u. a. die Kingdom Cup Games stattfinden, ein sportlicher Vorwand, um möglichst viele Nachkommen bekannter Figuren in einem Setting zu stapeln.
Besetzungstechnisch fährt Disney die Nostalgie-Schiene:
- Kylie Cantrall und Malia Baker kehren als Red und Chloe zurück.
- Brandy und Paolo Montalban spielen erneut Cinderella und King Charming, also das Paar aus der 1997er Rodgers & Hammerstein’s Cinderella.
- Rita Ora ist wieder als Herzkönigin dabei, Melanie Paxson als Fairy Godmother, sie ist damit in allen fünf Filmen vertreten.
Dazu kommen frische „Legacy-Kids“: etwa Pink, Reds kleine Schwester, Hazel Hook, Tochter von Captain Hook, Robbie Hood, Sohn von Robin Hood, sowie Luis Madrigal aus der Encanto-Ecke. Disney baut hier sichtbar an einem Märchen-Shared-Universe für die nächste Generation, komplett mit Madrigal-Export.
Geplant ist der Release 2026 auf Disney Channel und Disney+, also wieder als Streaming-Event mit gleichzeitiger TV-Premiere – passend zum 10-jährigen Jubiläum der Reihe, die 2015 gestartet ist und inzwischen zu den erfolgreichsten Marken des Senders gehört.



