Labyrinth erwacht: Ein Klassiker kehrt heim, und der Nachfolger schleicht sich an

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🪞 Labyrinth erwacht: Ein Klassiker kehrt heim, und der Nachfolger schleicht sich an

Jim Hensons Kultfilm Labyrinth ist zurück auf Netflix und diesmal begleitet ihn ein leises, äußerst vielversprechendes Grollen aus der Produktionshölle. Während Sarah (Jennifer Connelly) einst durch ein absurdes Reich tanzte, um ihren Bruder aus den Händen des Goblinkönigs zu retten, tanzt nun Hollywood rund um das Sequel. Seit Jahren angekündigt, mehrfach verschoben und jetzt angeblich wieder mit neuen Tanz-Bewegungen.

Regisseur Robert Eggers (The Northman, The VVitch, Nosferatu) soll tatsächlich auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Produzieren werden Chris und Eleanor Columbus, die das Projekt aus dem Henson-Archiv gehoben haben. Ein Drehbuch? Noch nicht fertig. Ein Zeitplan? Nicht existent. Doch eines steht fest: Bowie lebt noch, zumindest in der Pop-und-Fantasy-Mythologie.

🎭 Zwischen Glitzer, Puppen und Produktionschaos

Schon 2024 hatte Lisa Henson erklärt, man beginne beim Drehbuch „von vorn“. Es sei zu surreal, zu teuer, zu mutig, also kurz: zu Labyrinth, um wirtschaftlich zu funktionieren. Und genau das macht die Aussicht so reizvoll.

Labyrinth war nie einfach nur ein Märchenfilm. Es war ein Fiebertraum aus Puppen, Poesie und Pailletten, ein Coming-of-Age auf LSD. Und David Bowie? Der war mehr als der Goblinkönig; er war das Funkeln zwischen Kindheit und Verführung, zwischen Magie, Pop und explodierter Föhn-Frisur.

Netflix liefert nun den Nostalgie-Treibstoff, während Eggers vielleicht den Mut hat, die Schattenseite zu zeigen: weniger Tanznummer, mehr dunkler Fantasy Vibe.

🧩 Kommentar & Fazit: Der Traum hat noch Puls

Hollywood traut sich kaum, Träume zu finanzieren, die nicht von Superhelden oder Super-Ikonen getragen werden. Labyrinth 2 wäre das Gegenteil: ein handgefertigter Albtraum mit Seele. Wenn Eggers das ernsthaft anfasst, wird aus dem alten Puppentheater vielleicht sogar zeitgenössisches Fantasy-Kino mit Herzblut.

Und bis dahin? Tanzen wir mit Bowie durchs Wohnzimmer und fragen uns, wer heute überhaupt noch den Mut hat, ein wirklich schräges Fantasy-Märchen zu drehen.

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