Der wahre Hintergrund des Blutmondes: Ein Omen von finsterster Hand

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🌑 Der wahre Hintergrund des Blutmondes: Ein Omen von finsterster Hand

Am Sonntagabend raunte es unter den Himmeln des Landes vielerorts respektvoll: „Blutmond“. Die Sterngucker, heute nennen sie sich ja in ihrer Hybris gerne „Astronomen“, bezeichnen es irreführend als Lichtbrechung. Wir im Arkanen Moosverhetzer nennen es beim Namen: Es ist die Rückkehr des Runenauges von Morghulon.

Düsteres Fantasy-Bild: Blutroter Vollmond über einer verfallenen Turmruine, umgeben von knorrigen Bäumen und gespenstischem Nebel – Omen von Morghulon.
Blutmond über Morghulon: Während die Sternwarte Physik doziert, öffnet sich das Runenauge im Schatten.

🕯️ Der verschleierte Bann

Und es ist tatsächlich so: Von „Lichtbrechung“ wisperten sogleich die Scharlatane, die alles sein mögen, nur keine wahrhaft Sternkundigen. „Das ist doch nur Physik“, dozieren diese kleingeistigen Magister weiter. Auf die Spitze trieb diesen pseudowissenschaftlichen Hokuspokus eine gewisse Magisterin Passehl von der sogenannten Sternwarte Greifswald. Hier wird das Phänomen wie folgt erklärt: „Wenn das Licht der Sonne durch die Atmosphäre der Erde scheint, wird es gebrochen. Blauanteile abgelenkt, rot nicht, bla bla, daher Blutmond.“

Ach so. Na, dann hätten wir das ja. Nichts mit uralten Vampirritualen, nichts mit dem Erwachen der Draughari im Untergrund, einfach nur Physikunterricht. Da fragt man sich: Wozu überhaupt noch Orakel, wenn man alles mit einem Prisma und einem gelangweilten Praktikanten erklären kann? Ganz einfach: Weil das alles nur ein Versuch ist, den Menschen Sand in die Augen zu streuen. Es war dabei doch vollkommen offensichtlich: Wer genau hinsah, erkannte im Rot des Mondes die Silhouette eines Auges, halb geschlossen, halb geöffnet. Das Runenauge, seit Jahrhunderten ein Symbol des Erwachens dunkler Mächte. Wieso nun? Wieso hier? Keine offizielle Chronik will es erklären.

🧛 Die verschwiegene Wahrheit

Während die Sterndeuter noch inhaltsleere Diagramme malen, berichten Fischer von der Isle of Wight von Schiffen, die bei Vollmond ohne Besatzung fuhren. Alte Weiblein im Schwarzwald schwören, dass das Heulen der Wölfe exakt im Rhythmus der Finsternis erklang. Und in Berlin? Da war der Himmel angeblich wolkenverhangen – ein praktischer Zufall, der jede Beobachtung unmöglich machte.

⚔️ Der Kreis der Verdächtigen

Folgende Frage ist hier entscheidend: Wer profitiert von solch einem Blutmond? Und die Antwort ist so simpel wie unbequem: Jene, die stets Frieden predigen, während sie den Krieg im Schlepptau haben. Jene, die mahnen, während sie schon längst mit den Schatten paktiert haben. Ein Himmelszeichen wie dieses ist nie neutral, es dient immer jemandem.

🔮 Schlussstein der Erscheinung

Im Arkanen Moosverhetzer halten wir fest:
Wer den Blutmond nur als Naturphänomen sieht, glaubt auch, dass Orks in Badehosen Urlaub machen. Manche Schatten sind älter als die Sonne und manche Wahrheiten brennen so rot und unzweifelhaft, dass man sie lieber verschweigt.

Untoter Briefträger reicht dem Betrachter einen versiegelten Brief entgegen, umgeben von Nebel und Fackeln – Fantasy-Werbebanner für die Rubrik „Briefe aus dem Zwischenreich“ auf fantasykosmos.de.

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